Schon eine sehr mitreißende Energie, auch ein toller Gitarrensound für die Zeit (1969?). Teilweise etwas lärmig und den Gesang finde ich aufs erste Ohr auch nicht meega gut, aber das kann man schon gut hören.
Der Sound an sich ist schon klasse. Ich mag Morrissons Gesang und natürlich die Orgel der Doors sehr gerne, nur haben ihre besten Songs und Alben für mich noch mehr Energie, die sind dann einfach etwas treibender. Hier fühlt sich das teilweise etwas nach Handbremse an, es ist mir ein wenig zu zahm. Opener, Titeltrack und der fantastische Closer sind aber klasse.
Ich mag den Vibe und den Sound total gerne, auch wenn es nicht ganz mein Genre ist. Toll instrumentiert, toll gesungen. Könnte mir mit mehreren Durchgängen bestimmt mehr zusagen, das groovt schon toll.
Schönes, intimes Album. Sehr minimalistisch arrangiert, dadurch wirken die Songs sehr stimmungsvoll.
Boah, das ist gut, eine sehr positive Überraschung! Der Name ist mir schon einige Male über den Weg gelaufen, bisher konnte ich dem aber noch keine Songs zuordnen. Der Sound erinnert mich an die besten Sachen der Wings, die Melodien sind unfassbar. Man hört definitiv, dass Billy Joel ein Fan von McCartney ist. Auch toll, dass die Pianoline vom Titeltrack später auf einem Song von Flers Vibe als Sample wiederverwendet wird. Von ihm muss ich mir definitiv noch andere Alben anhören, gefällt mir sehr.
Sehr rudimentär, aber der klassische Rock n Roll Sound ist hier definitiv hörbar. Insgesamt ist es mir wohl ein wenig zu altbacken, aber der Einfluss auf spätere Artists ist unverkennbar. Kann man schon hören.
Sehr tolles und vielseitiges Album. Das Zusammenspiel der beiden vocalists ist super, es werden viele verschiedene Stimmungen erkundet. Sehr starke Melodien.
Nee, diese Art von Stadionhardrock ist überhaupt nichts für mich. Da sind schon gute Riffs und Melodien dabei, aber das Album ist mir viel zu lang und ich bin echt kein Fan der Texte und des allgemeinen Sounds. Teilweise erinnern mich die Vocals etwas an AFI zu "Decemberunderground"-Zeiten, bei Rocket vor allem. Muss ich nicht noch einmal hören.
Sehr schönes Ding. "L.A." ist ein riesiger Hit, und sonst ist das Album voller melodieverliebter, emotionaler und zarter Songs. Immer wieder sehr beatlesk, das gefällt mir richtig gut. Bin auf den Rest seiner Diskografie gespannt, die Alben davor sollen ja deutlich roher sein.
Geil! 43 Songs in 75 Minuten, das Album ist vollgepackt mit vielen schnellen Ideen und tollen Riffs. Ich mag auch die emotionaleren Nummern wie das wunderschöne "Cohesion" sehr gerne, die den etwas punkigeren Sound immer wieder auflockern. Die Länge ist natürlich etwas happig, aber durch die sich abwechselnden Einfälle wird man stets super unterhalten.
"Stonemilker" ist ein phänomenaler Opener. Das ist genau die Björk, die ich mit Alben wie "Verspertine" und vor allem "Homogenic" lieben gelernt habe. Etwas schräg, aber sehr melodisch und emotional. Leider verliert der Rest des Albums ein wenig das Gespür für den Song, hält sich aber durch die tolle Grundstimmung dennoch gut über Wasser.
Wechselt sich ab zwischen luftigeren und düsteren Songs, gefällt mir ziemlich gut. Erinnert mich angenehm an The Cure.
Klassiker. Das Album lebt von dieser abgründigen, düsteren Grundstimmung, die sich durchs ganze Album trägt. Instrumental mag ichs auch sehr (tolle Bassgrooves und tanzbare Rhythmen, geiler Gitarrensound), die Stimme von Ian Curtis finde ich auch klasse. Bestes Album bisher.
Nach dem ersten Song wollte ich es eigentlich hassen, bis zum Ende des Durchgangs hat es mich aber doch ein Stück weit bekommen. Sehr 80s im Sound, der Gesang ist ein wenig anstrengend, aber das hat schon tolle Melodien und stimmige Ideen. Nicht extrem toll, aber doch besser als anfangs erhofft.
Die A-Seite fängt so gut an, danach knickt es leider ein. Der Opener ist wohl das Highlight und hat einen der tollsten Gitarrensounds des Jahrzehnts, das ist ein bisschen wie die Albtraumversion von "Satisfaction". Danach bleibt das Niveau bis einschließlich "About a Quarter to Nine" noch recht hoch, da reichen sich schöne 60s Melodien und trippige Momente die Hand. "The King.." und vor allem den albernen Closer hätte man aber locker streichen können, was das 30 minütige Album noch kürzer gemacht hätte. Trotzdem spaßige Angelegenheit.
Das beste Album der Band. Eigentlich nur Hits mit geilem Sound, tollen Melodien und fantastischen Vocals. Es gibt wuchtigere Songs wie den Titeltrack, zarte Stücke wie das wundervolle "Cast No Shadow" und psychedelische Meisterwerke wie den großartigen Closer. Hier stimmt alles.
Das gefällt mir überraschend gut! Technisch extrem versiert, teilweise aber auch recht gniedelig und nicht wirklich songdienlich. Ich hätte nicht gedacht, dass es auch über weite Strecken instrumental ist. Am besten gefallen mir mit Abstand die jammigen Longtracks, wobei der Rest auch in Ordnung ist. Interessanter Genremix. Erinnert mich teilweise an Mars Volta, King Crimson und Motorpsycho. Interessant: Jede Reissue wird immer ein gutes Stück länger.
76:22 (1971 release)
132:11 (1992 reissue)
134:58 (2003 reissue)
365:03 (2014 reissue)
Hmm, da habe ich mir doch ein wenig mehr von erhofft. "Fast Car" ist und bleibt ein fantastischer Song und auch sonst profitiert der Rest des Albums von Chapmans einprägsamer Stimme und dem warmen Gitarrenspiel. Melodisch heben sich die vielen Tracks nicht stark voneinander ab, teilweise ertrinken die Songs auch in 80er Kitsch ("Baby can I hold you", "Mountains.."). Ein komplett reduziertes Album im Stil der ersten und letzten Songs würde mir deutlich besser gefallen. Stimme erinnert mich teilweise an Nilüfer Yanya.
Das ist einfach nicht so mein Ding. Ich mag den grundsätzlichen Sound schon ganz gern, aber ich finde es einfach zu öde. Die Songs sind zu lang, es gibt mir zu wenig Ideen. Da muss man wohl einfach in der richtigen Stimmung für sein.
Gut gemachtes Album. Spannend, dass hier Duane Allman auf 11 der 14 Tracks mitspielt. Insgesamt schöne Melodien, gute Energie, aber auch ein wenig zu gniedelig, ohne den tollen Jamcharakter von den Allman Brothers zu haben. Ziemlich gut, bin aber auch kein Riesenfan von.
Guter Vibe während der Aufnahmesession, Vaughn hat eine super Stimme, aber mich hat es nicht ganz bekommen. Textlich und musikalisch ist es mir einfach zu seicht und wenn sie im Closer den Text vergisst und etwas darüber fantasiert, finde ich es eher unangenehm als charmant. :D
Schon ziemlich durchwachsen. "Strength of Your Nature" und vor allem "A Gospel" (Paul Weller rappt und es wie zu erwarten ist furchtbar) sind einfach nur Unsinn, sonst gefällt mir dieser seichte und angejazzte Sound recht gut. Catchy, gefällig, aber nicht sehr tiefgründig, auch wenn es teils politischer wird.
Das monumentale "Ziggy Stardust" ließ mich ja bis auf einzelne Songs überraschend kalt, daher bin ich umso erfreuter, dass mich "Aladdin Sane" absolut mitreißt. Die Band ist absolut on fire, das Zusammenspiel aus den energetischen Gitarren, dem verspielten Klavier und den mächtigen Bläsern funktioniert ausgezeichnet. Bisherige Highlights sind der chaotische und dissonante Titeltrack und der wunderschöne Closer. Wer weiß, vielleicht zündet der (definitiv noch kommende) Vorgänger mittlerweile mehr. Auf die restlichen hier vertretenen Alben von Bowie freue ich mich auch.
Rockabilly durch die Augen der Punkrevolution. Verwaschene und verhallte Produktion, sehr monotone Songs und ein recht anstrengender Sänger, das kriegt mich alles überhaupt nicht. Am besten sind die Songs, welche die Albernheiten abgelegen und in eine düstere, punkigere Richtung gehen. Nach etwa 38 Minuten bin ich insgesamt leider eher genervt und gelangweilt. Nicht mein Sound, nicht mein Humor.
Macht extrem viel Spaß! Wie bei Bandname und Albumtitel zu erwarten unfassbar groovy, aber auch ein sehr spannender Genremix mit einigen rockigeren Einlagen und tollen Gitarrensoli. Stark!
Sehr schönes, intimes, verspieltes und toll instrumentiertes Album. So viel kann ich dazu gar nicht sagen, obwohl ich es mehrfach gehört habe (was aufgrund der sehr kompakten Länge auch sehr leicht ist). Die erste Seite verfolgt ein melancholisches Konzept über das Altern, während es auf der Hälfte Zwei deutlich lauter, lockerer und verspielter zugeht. Schönes Ding.
Da ist es, mein liebstes Album aller Zeiten! Nach der Auflösung von ATDI dauerte es nicht lang, bis die beiden Köpfe Omar Rodriguez-Lopez und Cedric Bixler-Zavala sich zu einer neuen Energie zusammentaten. Die Energie und Intensität der Vorgängerband mischten sie dabei mit einem deutlichen höheren Progeinschlag, Ambientmomenten und unfassbaren Grooves. Unterstützt bei diesem Vorhaben werden sie von Jon Theodore an den Drums, der sich extrem gekonnt durch die Songs prügelt und sich in den passenden Momenten auch gekonnt zurücklehnt, von Flea, der mit seinen Bassgrooves auch eine Menge Melodie hineinbringt und natürlich vom Keyboarder Ikey Owens, der den wilden Sound erst vervollständigt. Sowieso: Was für ein Sound! Omar schreddert sich durch die Songs, die Gitarren sind hauptsächlich Textur, wohingegen Cedric und Ikey dafür sorgen, dass ein Song einprägsamer ist als der andere. Was für Refrains! Was für Melodien! Was für eine Energie! An das düstere Konzept rund um den Tod von Julio Venegas denke ich mittlerweile ehrlich gesagt nicht mehr so oft, das verleiht dem Album aber noch eine weitere Ebene, die auch mithilfe des zugehörigen Buches erkundet werden kann. Klassiker!
Ein Klassiker. Der Opener, das stimmige "Folsom Prison Blues", und das sehr unterhaltsame "Cocaine Blues" sind die klaren Highlights, aber auch so gibts hier einige starke Tracks. Die Reaktionen des Publikums bei den makabersten Textpassagen sind herrlich und generell sind Cash und das Publikum super gut aufgelegt. Ansonsten? Cashs charakterisische Stimme ist hier natürlich super und es gibt eine schöne Schnittmenge aus flotteren Storytellern und langsameren, balladesken Tracks. Country ist nicht so ganz meins, daher ist das wertungstechnisch nicht ganz so weit oben, aber das ist schon ein sehr interessantes und nettes Livealbum, das sich seinen Platz in der Musikgeschichte definitiv verdient hat.
Meine Güte, ist das fantastisch. Aus unerklärlichen Gründen habe ich das Album immer gemieden, weil ich dachte, dass das bestimmt nicht mein Genre ist. Zudem hatte die stattliche Länge des Releases stets etwas abschreckendes. Aber hey, es ist unfassbar gut, da sind nur starke Songs drauf. Es ist unfassbar gut produziert und soundtechnisch echt zeitlos, das könntest du locker auch heute so veröffentlichen, obwohl es ursprünglich 1976 (!) erschien. Ein sehr vielseitiger und gekonnter Stilmix, Vocals und Band sind absolut klasse. Bisher die mit Abstand stärkste Neuentdeckung dieser Reihe, toll!
Besser als erwartet. Im Zentrum steht natürlich der epische Titeltrack, der den Großteil des Albums ausmacht und anscheinend irgendeine wirre Geschichte über den Armadillopanzer erzählt, welchen wir auch auf dem Albumcover betrachten dürfen. Statt Gitarrengegniedel gibt es massig Keyboardgedudel, was mal was anderes ist. Teilweise sehr coole Sounds, schöne rhythmische Breaks und interessante Melodiebögen. Die B-Seite wirkt ein wenig zerfleddert und gerade den unpassenden Closer darf man ruhig ersatzlos streichen. Kein Meisterwerk, aber durchaus unterhaltsam und gut gemacht.