Nicht unbedingt mein bevorzugter Musikstil, aber dennoch spannend, mal etwas völlig anderes zu hören. Das Album ist musikalisch sehr hochwertig gespielt, voller Energie und Rhythmus. Auch wenn es mich stilistisch nicht ganz abholt, war es ein interessantes und bereicherndes Hörerlebnis. Insgesamt eine hörenswerte Platte für alle, die sich auf afrobeat einlassen wollen.
Das Album lebt von der Abwechslung zwischen reduzierten, fast schon balladenhaften Momenten („You’ve Got Her in Your Pocket“, „I Just Don’t Know What to Do With Myself“) und rohen, druckvollen Rockstücken („Black Math“, „The Hardest Button to Button“). Auch die Mischung aus Blues-Anleihen, Garage-Rock-Energie und minimalistischer Produktion macht es so zeitlos.
Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Insgesamt wirkt es für mich wie ein durchschnittliches Album seiner Zeit, solide, aber nicht ausserordentlich besonders. Herausstechend sind für mich der Opener Baba O’Riley und Behind Blue Eyes. Letzteres gefällt mir in einer Coverversion sogar besser als im Original. Abgesehen davon bleibt der Rest für mich eher unscheinbar.
Ein abwechslungsreiches, legendäres Album, das das Beste der Eagles vereint – musikalisch elegant, textlich vielschichtig, und ein zeitloses Dokument der 70er-Jahre-Rockkultur.
Blackstar ist ein wahres Meisterwerk; tiefgründig, mutig und voller Emotionen. Bowie schaut nicht zurück, sondern setzt noch einmal alles aufs Spiel und hinterlässt ein letztes, kraftvolles Statement. Für mich zeigt es auf eindrucksvolle Weise, warum David Robert Jones einfach der grösste Künstler des 20. Jahrhunderts war.
Einige Songs kannte ich bereits, ohne zu wissen, dass sie von Sade stammen. Die bekannten Stücke wie Smooth Operator klingen auch heute noch elegant und zeitlos. Der Mix aus Soul, Jazz und Pop schafft eine entspannte, stilvolle Atmosphäre. Das Album bewegt sich für mich eher in der „Kuschelrock/Pop“-Ecke, bleibt aber durchweg hochwertig produziert und angenehm zu hören.
Ich bin eigentlich kein grosser Fan von Live-Alben, meist will der Funke einfach nicht so richtig überspringen, und der Vibe, den man live im Raum spürt, geht auf der Platte oft verloren. Bei Frampton Comes Alive! war ich deshalb eher skeptisch. Peter Frampton selbst war mir bisher kein besonders geläufiger Name, und ich konnte mit seiner Musik zunächst wenig verbinden.
Überraschenderweise haben mich dann aber ein paar Stücke doch erwischt. „Baby, I Love Your Way“ ist mir gleich aufgefallen – ein Song, den ich schon kannte, ohne zu wissen, dass er von Frampton stammt. Er hat diese weiche, warme Stimmung, die sofort hängen bleibt. Auch „Jumpin’ Jack Flash“ hat mir gefallen, obwohl das ja ursprünglich von den Rolling Stones ist. Frampton bringt hier seine eigene Note ein, ohne den Charakter des Originals zu verlieren.
Richtig überzeugt hat mich aber „Do You Feel Like We Do“. Das Stück zieht sich über mehr als 10 Minuten, aber keine Sekunde wirkt zu lang. Hier kommt die Energie eines echten Live-Konzerts tatsächlich rüber, das Publikum, die Improvisation, die Talkbox-Gitarre, alles zusammen ergibt eine mitreissende Dynamik. Genau so muss ein Live-Track klingen:
spontan, lebendig und mit einem echten Gefühl vom dabei sein.
Fazit: Auch wenn ich grundsätzlich nicht der Typ für Live-Alben bin, hat Frampton Comes Alive! mich positiv überrascht. Nicht jedes Stück zündet, aber mit Songs wie Baby, I Love Your Way und Do You Feel Like We Do zeigt Frampton, wie viel Charme und musikalische Präsenz ein Live-Auftritt haben kann. Ein Klassiker, der seinen Ruf zu Recht hat.
Ich muss zugeben, das volle Potenzial der Pixies habe ich erst sehr sehr spät erkannt. Erst mit Bossanova wurde mir klar, warum diese Band so legendär ist. Das Album klingt wie ein Fiebertraum zwischen Surfrock, Noise und kosmischem Pop – roh, experimentell und doch eingängig. Songs wie Velouria oder Dig for Fire zeigen, wie mühelos die Pixies Gegensätze verbinden: Melodie trifft Chaos, Schönheit trifft Wahnsinn.
Bossanova ist vielleicht nicht ihr lautestes oder bekanntestes Werk, aber eines der faszinierendsten – ein Album, das wächst, je öfter man es hört. Heute verstehe ich, warum ohne die Pixies vieles, was später kam, gar nicht möglich gewesen wäre.