Das hätte "Elephant" sein sollen, aber gut, das war halt früher.
Hat den Garage-Rock-Wahn der 2000er endgültig losgetreten.
Kreativer Ansatz, einzigartiger Stil aber für ein ganzes Album (16 Songs!) irgendwann zu eintönig.
Bestes Lied: Were going to be friends
Kennt man: Fell in love with a girl
Höre ich das nochmal: Als Album nicht, einzelne Songs vllt.
Fazit: Steht auf der Liste wegen kulturellem Einfluss, weniger wegen der Qualität des Albums
Richtiger Dreck alla Typ Jazz für Wichtigtuer unfassbar dass man sowas aufgenommen hat, obwohl das damals noch teuer war klingt nach Soundcloud Jam Schrott aber gut wir hatten ja nichts meine Meinung
Das ist ein cooles Album.
Das Cover sieht schon mega aus, geile Hose, geile Mütze, krasses Henley Shirt und nicer Cock.
Insgesamt auch extrem dudelig (Instrumentals halt) aber es geht auch nicht so hart auf den Sack.
"Back at the Chicken Shack" und "Messy Bessy" gehen gut ab, Dank sei der Hammond-Orgel.
Bin ja großer CSN-Fan (waren in meinen top 10 letztes jahr und Hauptschuld an meinem musikalischen Alter), das Cover ist epic aber da wurde mal wieder das falsche Album ausgewählt.
Die ganzen guten Lieder sind auf "Déja Vu" (Aua House, 420, Helpless, Carry on...).
Mit "Marrakesh Express" geht das Problem schon los: C, S und N klingen auf diesem Album identisch. Das hat dann kombiniert mit Dudelgitarre einen schlumpfartigen Effekt, den ich keine 50min aushalte, vor allem, weil ich gerade kaum Drogen genommen habe.
Ich kann bildlich die Schlümpfe sehen, wie sie fröhlich aus ihren Häusern hüpfen und in Endlosschleife "Marrakesh Express" singen (meine Vision der Hölle).
Guinnivère ist dann schon eher der mir entsprechende Sound: Viel Instrumental und stilistisch weiter von Paul Simon entfernt. Nur 95% closed harmonies im Gesangsanteil.
You don't have to cry ist das perfekte Abbild des Albums: Allein genommen ein guter Song aber trotz 2:42 zu lang, zu repetitiv, zu viel 60er Gedudel, um sich das 52min geben zu können.
Danach bin ich glaube ich eingeschlafen.
Höhepunkt des Albums: Wooden Ships, Helplessly Hoping.
Danach nochmal 30min rumgedudel.
Das Konzept Supergroup "hört mal wie krass wir singen können" trägt leider nicht sehr weit. Deshalb ist CSN&Y auch eine gute Idee, weil Y das Schlumpfhausige disrupted.
America hatte ein ähnliches Konzept, dabei aber mit Songwriting, das eher in die Zeit passt.
Irgendwo bei "Bye, bye, baby" habe ich aufgegeben.
Jo das ist gut, da kann man nix sagen.
Ich kann damit nichts anfangen.
Das ist genau der Shit, der auf DLF Kultur als "wachstumskritischer Post-Punk" angekündigt wird.
Einfach nur geil, bestes album ever.
Hab's mir schlimmer vorgestellt.