Absoluter Klassiker. Kenne nichts Vergleichbares zu dieser weirden Funkyness. Das letzte Drittel ist für mich immer etwas abgefallen, aber hat mich jetzt auch endgültig abgeholt (nur "Seen and Not Seen" verstehe ich weiterhin nicht ganz). Auch großartige Texte.
Eigentlich ne 3,5. Das, was die Platte, macht sie ziemlich gut. Mir ist es auf Albumlänge etwas zu gleichförmig und auch zu sehr easy listening. Kann schon verstehen, wieso das auch in der breiten Gesellschaft so starken Anklang gefunden hat. Hätte mir aber mehr Ecken und Kanten gewünscht.
Schwache 4 bei mir. Bin irgendwie nicht so ganz reingekommen wie in andere Talking Heads-Platten. Könnte mir aber vorstellen, dass es ein Grower ist. Anfang stärker als das Ende.
Mir hat das Album am besten gefallen, wenn sie einfach nur guten Synthpop geschrieben haben. Sobald experimentiert wurde, funktioniert die Platte für mich nicht mehr (ausgenommen das schöne Abschlussinstrumental). Aber irgendwie geht mir das auch bei den meisten DM-Platten so...
Faszinierende Platte, die mich schon sehr lange begleitet. Auch krass, dass die damals einfach Platz 1 der deutschen Album-Charts war. Also definitiv kein Geheimtipp mehr. Ändert aber nix an der unglaublichen Qualität dieses Albums. Kann auch sehr die gleichnamige Doku von Wim Wenders zur Entstehung dieser Platte empfehlen.
Tatsächlich erst zum zweiten Mal komplett durchgehört. Damals war ich noch zurückhaltender, aber jetzt kann ich die 5 zücken. Im Gegensatz zum Song-orientierteren 15 Jahre später erschienenen Nachfolger ist das hier Vibes only, aber gestern beim Kinderwagen-Spaziergang kam das richtig geil. Was ist denn "A Different Feeling" bitte für ein heftiger Track?!
Würde ich gerne mehr lieben als ich es eigentlich tue. Teilweise passiert mir dann doch etwas zu wenig. "Svefn-g-englar" ist aber natürlich immer noch einer der besten Songs aller Zeiten.
Ist schon ein one trick pony, aber die Songs machen Spaß. Mir fehlt aber ein Banger in Richtung "Soul Sacrifice" vom Debüt.
Kannte die Band überhaupt nicht, aber habe herausgefunden, dass sie mal in "High Fidelity" genamedropped werden, den ich mit 15 auf jeden Fall mal gesehen habe. Also liegt der Fehler ganz klar bei mir.
In das Album selbst bin ich allerdings gar nicht reingekommen. Für ein Drogen-Album nicht psychedelisch genug, für ein Indie-Album fehlen spannende Melodien. Klingt irgendwie alles sehr kahl und trostlos und das ist vermutlich auch gewollt. Ein paar Songs waren ganz nett, aber zum Rest hab ich gar keinen Zugang gefunden.
Ich mag Sufjan Stevens eigentlich ganz gerne, aber das Album war mir etwas too much. Da haben mir frühere und spätere Alben besser gefallen. Ist sicherlich auch ein Grower, aber der nächste Durchgang wird noch etwas warten müssen.
Waren interessante Sounds dabei, aber ist glaube ich eher so ein Kopfhörer-Album für die Couch und dieses Setting war mir gestern leider nicht vergönnt. D
Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass der Song-konzentrierte Sound von Kraftwerk mir etwas besser taugt. Man merkt der Platte ihr Alter schon an.
Die Songs, bei denen etwas die Neil Young-Vibes durchkommen, haben mir gut gefallen. Sobald er aber zu stark in den klassischen Country abgedriftet ist, war ich dann wieder komplett raus.
Ich steh ja auf diesen verdrogten 70s-Sound, auch wenn das hier eher nach dem Comedown nach dem Trip klang. Tolle Entdeckung!
"Let's Stay Together" war mein Hochzeitstanz, von daher muss ich hier die 5 zücken. Einer der großartigsten Sänger aller Zeiten.
Spannende Idee der Fusion von Drum and Bass mit indischen Klängen und Querflöten. Es trägt nicht über die gesamte Albumlänge und ein wenig dated wirkt das Ganze schon, weil sich das Genre seitdem auch stark weiterentwickelt hat. Aber für ein paar Songs hat das schon ziemlich Laune gemacht. 3,5 Sterne.
Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann, dass das Story-Konzept ziemlich aufgesetzt und nicht zu Ende gedacht wirkt und dass der Closer mich einfach nicht bekommt. Ansonsten ist das schon eine der ganz großen Rock-Platten mit diversen Songs ("Starman", "Ziggy Stardust", "Suffragette City"), welche die restlichen immer noch sehr guten Songs zwangsläufig etwas überschatten, aber kein bisschen schlechter machen. Strong 9!
Ein sehr opulentes, aber teilweise auch zurückhaltend-emotionales Album, das zwar nicht die größten Höhen seines Vorgängers erklimmt, aber dafür ein noch vielschichtigeres und konstant hochwertiges Songwriting bietet. Ein ganz, ganz toller Musiker.
Ist bestimmt ein gutes Album und die Songs entfalten sich sicherlich mit häufigerem Hören, aber ich bin gestern gar nicht reingekommen. Da gefallen mir ältere Sachen von ihr besser.
Ich liebe Metal, ich liebe Funk, diese Platte fusioniert beides. Was soll da schiefgehen? Dazu noch sozialkritische Texte und diese großartige Stimme. Liebe alles daran. Der Nachfolger ist auch ein Banger!
Richtig schönes Gute-Laune-Power-Pop-Album
Ist natürlich wenig variationsreich, aber das kann man traditionellem Blues mMn nicht anlasten. Vor allem die langsamen Songs haben es mir angetan.
Wurde ja schon einiges drüber geschrieben. Ich glaube, die Platte hat definitiv das Potential zu wachsen, wenn man sich mal an die Stimme sowie die doch recht ausufernden Songlängen gewöhnt hat. Bei ein paar Songs hatte ich auch mal kurz das Gefühl, den Vibe gerade zumindest etwas zu verstehen. Den Einfluss auf Artists wie Florence + the Machine ist auch definitiv nicht zu leugnen. Aber es bleibt insgesamt einfach nicht mein cup of tea.
Interessantes Konzept eines Soundtracks ohne dazugehörigen Film. Manche Scores haben mir richtig gut gefallen, manche haben jedoch standalone für mich gar nicht funktioniert oder klangen zu sehr nach einem Ripoff anderer bekannter Soundtrack-Komponisten. Besonders die Tracks mit Saxophon haben aber ziemlich geil geballert.
Ich möchte Blur eigentlich mehr mögen und feiere ihren Expertenierwillen. Nur leider geht am Ende einiges nicht für mich auf und selbst ihre besseren Songs fallen für mich meist nur in die Kategorie "ganz gut". So verhält es sich auch hier.
Kannte ich noch nicht, aber fands heftigst geil. Auch krass, dass das einfach 1980 erschienen ist und heutige Post-Punk-Platten teilweise 1:1 genauso klingen. Da weiß man, an welchen Vorbildern sich bedient wurde.
Kannte ich auch noch nicht. Jeder Song hat gehittet. Klasse Band!
Die Hits sind schon krasse Banger, aber die meisten anderen Songs fallen dagegen schon sehr stark ab.
Kleiner Dip in der Mitte, aber ne starke 4 kann man hier schon zücken. Gerade der Einstieg ist schon ne Bombe.
Zum ersten Mal ein Kate Bush-Album gehört und es hat mir überraschend gut gefallen. Konnte mir vorstellen, dass hier irgendwann auch mal eine 5 stehen könnte. Teilweise überraschend rockig.
Man merkt schon sehr, wie krass die Songs auf ihre (zweifelsohne großartige) Stimme zugeschnitten sind. Das Songwriting dahinter finde ich aber eher mittelmäßig, sodass hier neben wenigen Highlights auch viel Durchschnitt zu finden ist.
Schöne 80s/Post-Punk-Songs. Überraschend poppig.
Überraschend moody für Beach Boys-Verhältnisse. Nicht jedes Experiment hat für mich funktioniert, aber gerade wenn sie mit ihren Harmonien spielen, ist das schon ziemlich groß.
Schöne Fusion von Indie und Breakbeat-Elementen. Krass, wie anders Shaun Ryders' Stimme im Vergleich zu Gorillaz' "DARE" klingt.
5/5-Banger-Album voller Classics. Habs direkt 2x hintereinander durch geballert und dann noch 2h Spotify-Jazz-Bossa-Nova-Algorithmus hinterher. Beste!
Ist schon cool, dass so eine Mucke existiert und man hört z. B. bei Death from Above 1979 definitiv, dass die hiervon beeinflusst sind. Will auch nicht ausschließen, dass das mit mehrmaligem Hören noch wachsen könnte, aber mir war das gestern zu wenig Struktur und eine Art von Noise, mit der ich einfach nix anfangen kann.
Schwache 4, weil die Songs sich schon ziemlich ähneln (außer der Opener, den ich aber gar nicht mochte) und klare Motive oft nicht erkennbar sind. "Take Five" ist aber natürlich ein Bomben-Song, spiele ich selbst auch super gerne auf dem Klavier. Zieht daher den Schnitt wieder nach oben.
Hier fehlen zwar seine Alltime-Hits, aber dennoch eine unglaublich konsistente Sammlung an Soul-Funk-Bangern.
Der Anfang hat für mich etwas gebraucht. Mag sonst eher den Rock-Neil und weniger den Country-Neil, aber nach erneutem Hören war ich doch überzeugt. Den beiden Songs mit Orchester passen stilistisch überhaupt nicht rein und haben mich ziemlich aus dem Flow rausgezogen. Aber die fetten Über-Hits (Heart of Gold, Old Man, The Needle and the Damage Done) heben das ganze doch wieder auf ne 4,5/5.
Im zweiten Drittel geht der Platte etwas die Luft aus, bevor mit "Free Bird" nochmal alles rausgeholt wird. "Tuesday's Gone" ist auch noch so ein Song, bei dem ich jedes Mal wieder erstaunt bin, wie gut er eigentlich ist.
Sind ein paar gute Psychedelic Rock-Songs dabei, allerdings jetzt auch nix unglaublich Wegweisendes, was andere nicht zur gleichen Zeit auch spannender hin hätten. Und sobald es experimenteller wird, verliert die Platte mich komplett.
Bin eigentlich gar nicht so der klassische Heavy Metal-Hörer, aber diese Platte ist wirklich voller Hits. Eigentlich neben Kreator die einzige Metal-Band aus der Zeit, die immer noch relevante Musik produzieren.
Nicht das Meisterwerk, zu dem es immer stilisiert wird. Die Beats sind teilweise sehr schlecht gealtert, die Texte zum Teil natürlich auch und bei knapp 75 Minuten Laufzeit ist etwas Ausschussware dabei. Abgesehen davon aber dennoch beeindruckende Rap-Skills und ungewohnte Tiefe.
Ist ne gute Platte, aber der Vorgänger konnte mehr, gerade was die Hits angeht.
Erinnert mich stark an Mdou Moctar (auch wenn anderes afrikanisches Land. Gerade gegen Ende, wenn die Blues-Einflüsse am meisten durchkommen, ist das schon richtig stark. Zwischenzeitlich verliert mich die Platte aber etwas, da doch zu gleichförmig. Und vor den Bonus-Tracks sollte man wirklich abbrechen. Der Qualitätsabfall ist schon beachtlich.
Fun Fact: Der eine Typ hat vor knapp 10 Jahren mal ne EP mit Mumford & Sons veröffentlicht. Da waren auch gute Songs dabei.
Ist kein perfektes Album. Der Opener haut mich nie so wirklich aus den Socken mit seinem zusammengeklauten Outro, "She's Electric" ist auch super unscheinbar und die Sinnhaftigkeit der beiden Interludes verstehe ich nicht. Aber die Platte wird durch die restlichen Songs auf ein unfassbar hohes Niveau gehoben. Die Ansammlung so vieler zeitlosen Hymnen ist schon beeindruckend. Was hier noch möglich gewesen wäre, wenn man die ausgezeichneten B-Seiten noch irgendwie in die Tracklist integriert hätte... Dennoch eine sehr gute 4,5.
Es ist wahrscheinlich besser, beim Hören dieser Platte unter ähnlich viel Drogeneinfluss zu stehen wie deren Ersteller. Ich dagegen lag übermüdet mit sich anbahnender Erkältung als Einschlafbegleitung im abgedunkelten Schlafzimmer, was auch exakt genauso lange gedauert hat wie dieses Album. Krasser Sound, gerade für 1967. Sehr bluesig, sehr dreckig. Da hat sich Tom Waits sicherlich inspirieren lassen. "Croker Courtbullion" klingt, als hätte man jeden Musiker separat jammen lassen und die Tonspuren nur noch nebeneinander gelegt. Das war wirklich nur schwer auszuhalten. Aber ansonsten ist das schon sehr cool. Insbesondere der Opener und Closer haben es mir angetan.
Fühlt sich irgendwie falsch an, hier die 5 zu zücken, weil die Platte nach den ersten 4 Ober-Bangern schon etwas abfällt (hilft natürlich auch nicht, dass 2 davon zu den besten Songs aller Zeiten gehören). Aber irgendwie machen auch die anderen Songs viel Spaß und schon damals zeigte sich der Experimentierwille der Band und es ist spannend, die Band in diesem Post-Punk-Setting zu hören, was sie später ja ziemlich abgelegt haben. Sehr gute Platte, schöner Revisit.
Ist nicht mein erster Versuch mit diesem Album, aber ich verstehe es einfach nicht. Kein Song, der mich überzeugt, kein Text, den ich unterhaltsam oder interessant finde (zugegebenermaßen etwas schwierig, darauf zu achten, wenn im Hintergrund ein Baby schreit) und falls irgendwo mal eine gute musikalische Idee vorhanden war, dann war der Song so schnell vorbei, dass es im Endeffekt auch wieder egal war. Spätere Zappa-Sachen sind da etwas zugänglicher.
Die Produktion ist mir insgesamt etwas zu glatt und die beiden Balladen finde ich ziemlich öde, aber abgesehen davon ist das schon eine Ansammlung ziemlich guter Pop- Songs. Probs auch dafür, einen Song wie "I Want Your Sex" auf 10 Minuten zu strecken.
Schön mal ein Jazz-Album zu hören, bei denen das Klavier mehr im Vordergrund steht. Fand ich sehr cool.
Es ist jammerschade. Bis einschließlich "On Top" ist das hier ne glasklare 5/5. Danach nimmt die Qualität stetig ab, bis die Platte gegen Ende komplett ihren Fokus verliert. Somit sind für mich leider nur 4/5 drin, trotz so vieler Klassiker-Hits.
Schon krass, wie ähnlich heutige Indie-Platten hierzu klingen. Da haben sich viele hiervon inspirieren lassen. Mir gefällt nicht jeder Song, in die Texte müsste man bestimmt tiefer reingehen, aber einige Songs klangen schon unfassbar schön.
Eigentlich müsste man den Typen auch canceln. Naja. Gute Platte, alle wichtigen JLL-Hits und andere Genre-Standards sind dabei. Nur leider die Aufnahmequalität ist ziemlich beschissen, sodass ich hier nicht die unfassbare Energie höre, die wohl vor Ort abgegangen sein muss. Eine der besten Live-Platten aller Zeiten höre ich hier nicht raus.
Auch endlich mal abgehakt. Per se ist das hier kein schlechtes Album. Es ist nur einfach viel zu lang und abgesehen von "My Sweet Lord" fehlen etwas die Standout-Songs, zu denen man häufiger zurückkehren möchte (kommt vielleicht mit häufigerem Hören). Für die Jams am Ende gibt es Punktabzug. Eingebettet in einen Song kann das für mich funktionieren, so losgelöst und dann auch noch 4x hintereinander ist das nur noch überflüssig.
Ich war überrascht, wie kalt mich das Album gelassen hat. Einige by the numbers Rock 'n' Roll-Songs, eine ganz komisch-hallige Produktion auf "I Don't Wanna Be a Soldier Mama" und der Paul-Diss-Track "How Do You Sleep?"... musikalisch in Ordnung, textlich aber ziemlich peinlich. In der zweiten Hälfte gefällt mir die Platte aber deutlich besser, die zurückhaltenden Songs stehen ihm besser. Und der Titeltrack ist natürlich ein Klassiker.
An "Tainted Love" kommt hier nichts ran (ist ja auch ein Cover), aber ich war überrascht, wie cool die Songs hier teilweise sind. Manchmal etwas überfrachtet, aber dennoch ziemlich spannend. Die B-Seiten sind ganz in Ordnung aber größtenteils eher überflüssig.
Die Platte wird ja überall als ihre beste abgefeiert und sicherlich stecken hier sehr viele Energien, ein Story-Konzept und viele unterschiedliche stilistische Richtungen, aber mich berührt hiervon fast nichts. Janelle wirkt ein bisschen wie eine Musik-Streberin, bei der die Seele in der Musik vor lauter "guckt mal, was ich kann" abhanden gekommen ist. Auf 4 Songs, die mir gefallen, bin ich zwar noch gekommen, aber das ist bei so einer überlangen Platte viel zu wenig.
Habs jetzt nicht nochmal gehört, aber die 5/5 sollte klar sein. Tatsächlich auch eine der wenigen 2000-Platten, auf die mein Vater mich gebracht hat (neben den Debüts von Bloc Party und Does It Offend You, Yeah!).
Sehr frontloaded mit den Hits am Anfang. In der zweiten Hälfte kommt nicht mehr viel Spannendes, vor allem zu viele Balladen (hätte niemals gedacht, dass die alle von den Neptunes produziert wurden, so kraftlos, wie die zum Teil klingen). Gerade die Timbaland-Produktionen reißen hier einiges raus, auch wenn mir nicht alle Songs gefallen. Er hat einfach so herrlich weirde Einfälle, auf die kein anderer Mainstream-Produzent kommen würde. Aufgrund der ersten Hälfte gibt's aber trotzdem 3 Sterne. Die Hits klingen immer noch zeitlos, das Clipse-Feature auf "Like I Love You" ballert (früher nie zu schätzen gelernt) und "Cry Me a River" ist ein Alltime-Pop-Classic. Aber in der Liste ist das Teil fehl am Platz. Da muss der Nachfolger hin.
Phil Spector ist ein widerliches Arschloch, aber leider ein fantastischer Produzent. Habs in diesem Jahr nicht gehört, aber in den vergangenen Jahren eigentlich immer aufgelegt. Eine tolle Ansammlung an bekannten und weniger bekannten Weihnachtsstandards, wunderschön orchestriert und gesungen.
Das Dylan-Album, was mir in Summe immer am besten gefallen hat und auch das einzige, was ich im Schrank stehen habe. Muss aber zugeben, dass ich hier doch eher zur akustischen zweiten Seite tendiere und die erste abgesehen von den Hits nicht sooo viel gehört habe. Probs aber für die surreale Lyrik im "115th Dream". Tolle Platte, muss irgendwann bei ihm nochmal tiefer einsteigen.
Krass, wie stark das zum Teil nach den frühen dreckigen Oasis klingt, obwohl es die Band schon wesentlich länger gibt. Trotzdem auch ein gewisser Experimentierwille. Mir hat nicht alles gefallen, aber hier waren einige richtig starke Songs drauf.
Gilt zurecht als Klassiker. Tolle Stimme, tolle Songs (auch die Cover). Wenn man in der richtigen Stimmung für so schönen 70s-Pop ist, dann gibt es eigentlich nichts Besseres.
Leider nicht das beste LDR-Album, daher in dieser Liste fehlplatziert (Born to Die, NFR oder Ocean Blvd. würde ich hier eher sehen). Dennoch sind hier einige wirklich hervorragende Songs dabei (allen voran "White Dress") und für das Weyes Blood-Feature gibt's auch Probs. Durch ihren hohen Output gibt's hier leider auch etwas zu viel Mittelmaß.
Ich schwanke zwischen 4 und 5, weil Country Pop jetzt nicht wirklich kein Genre ist, aber das ist schon eine verdammt gute Songsammlung, die hier geboten wird. In Summe gefällt mir das auch deutlich besser als die Country-Sachen, die ich von Taylor Swift so gehört habe.
Ich bin wirklich gar kein Nick Cave-Fan. So richtig hat mich bislang nur "Skeleton Tree" überzeugt. Von daher war ich überrascht, wie sehr mich das zum Teil abgeholt hat. Sogar diese eher assoziativen Songs, die nur vor sich hin mäandern, waren z. T. echt ziemlich cool. Wird bestimmt nicht die letzte Platte von ihm in der Liste sein, von daher freue ich mich mal vorsichtig auf weitere Entdeckungen.
Die frühen Cure-Alben sind ja eher Vibes only ohne große Songstrukturen oder Abwechslung. Muss man sich erst mal dran gewöhnen, aber macht schon Spaß, wenn man mal drin ist.
Album ist natürlich ein Klassiker. Ewig nicht mehr gehört, aber hat mich wieder hart gekickt. Diese Fusion aus Folk, Psychedelic und diesem geilen orchestralen Baroque-Pop ist schon richtig geil.
Ich mag ja Neil Young eigentlich echt gerne, aber diese Platte hat mich irgendwie nicht so bekommen. Viel zu Country-lastig, auch sonst wenig Druck dahinter. Der Titeltrack gefällt mir in der Live-Version auf "Live Rust" deutlich besser. Ein paar gute Blues-Nummern ziehen die Wertung wieder auf 3 Sterne hoch.
Nie der größte Maiden-Fan gewesen, aber was sie machen, dass machen sie schon verdammt gut. Dazu hier noch mindestens 3 All-Time-Classics dabei. Da kann man nur die 5 zocken. Interessanterweise gefällt mir der Opener am wenigsten. Maiden-Songs brauchen Platz und Raum, sich zu entfalten.
Pendelt so zwischen 3 und 4. In Summe klingt mir die Platte etwas zu gleichförmig, gerade was die Anzahl der Balladen angeht. Aber es sind hier und da auch wirklich großartige Songs vorhanden, die vor allem von Elvis' ikonischer Stimme profitieren.
Ist wirklich nicht mein Genre. Auch die Murphys ertrage ich nur in kleinen Dosen. Dafür hat es mir überraschend gut gefallen. Ein paar Songs zu cringig, insgesamt hätte es etwas punkiger sein können, aber da waren schon gute Sachen mit dabei.
Eine der coolsten Platten aller Zeiten. Das ist mal ne richtige 10/10. Muss unbedingt irgendwann mal den Film sehen. Ist bestimmt herrlich trashig.
Faszinierendes, sehr vielschichtiges Album. Hat mir auch nochmal deutlich besser gefallen als das andere Album auf der Liste. Und teilweise hört man hier schon sehr gut, wieso er von David Lynch für Lost Highway kontaktiert wurde. Richtige Horror-Vibes zum Teil.
Gibt mir wieder so schöne Mdou Moctar-Vibes. Unglaublich spannende Musik, in der man sich gut verlieren kann, auch wenn in den Songs selbst gar nicht mal so viel passiert. Die weniger westlich inszenierten Stücke haben mich etwas rausgebracht, aber sie bringen nochmal etwas Abwechslung mit rein.
Würde subjektiv sogar fast auf die 2 gehen, aber man muss auch etwas Respekt zollen vor diesem Konzept mit seinen stilistischen Left-Moves. Für mich funktionieren die meisten Beats hier überhaupt nicht, obwohl ich sonst kein Problem mit P-Funk oder Jazz habe. Dazu ist Kendrick auf vielen Songs in seiner anstrengendsten Theater-Kid-Mood, wenige Songs kommen ohne irgendwelche verstellten Stimmen aus ("u" ist komplett unhörbar). Dazu finde ich die titelgebende Metapher weiterhin höchst bemüht. Zum Ende hin wird die Platte etwas konventioneller und damit für mich damit deutlich interessanter. Dazu mit "Alright" und "These Walls" auch zwei hervorragende Songs, die auch ohne den Albumkontext funktionieren. Frage mich aber trotzdem manchmal, wie oft die Personen, die das hier in den Himmel loben, die Platte tatsächlich anschmeißen oder ob sie sich aufgrund des Kritikerlobs und der wie immer tollen Rap-Skills auch ein wenig selbst gaslighten.
Der Sound ist mittlerweile durch ZZ Top und Konsorten schon ziemlich auserzählt, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Fusion aus Blues und Hard Rock für die damalige Zeit noch recht innovativ war (fairerweise haben das Cream aber auch schon in den 60ern erfolgreich praktiziert). Ich mag Blues sehr gerne und an den meisten Songs ist hier auch nichts auszusetzen. Nur so richtig mitreißend ist das aus heutiger Sicht nicht mehr.
Coole New Wave-Platte. Mir gefällt auch, dass sie sich hier und da etwas ausprobieren, z. B. mit Instrumentals oder bluesigeren Songs. Insgesamt wars mir ein klein wenig zu gleichförmig.
Definitiv nicht das beste Byrds-Album, gerade das Ende ist sehr unausgewogen (vom "Hey Joe"-Cover war ich richtig enttäuscht). Aber davor bekommt man einige tolle Songs in der Schnittmenge von Psychedelic und Folk, alles schön kompakt und mit "Eight Miles High" nebenbei noch einen der besten Songs aller Zeiten rausgehauen.
Klare 10/10 und Kandidat für die Allzeit Top 10, wobei mit "Settle for Nothing" sogar ein minimaler Dip dabei ist. Dafür sind die anderen 9 Songs aber alle auf einem Perfektionsniveau, von dem andere Bands nur träumen können.
Die Platte hat bestimmt gute Texte, aber musikalisch ist mir das hier oft zu seicht und easy listening. Ein paar gute Songs waren aber doch dabei.
Wächst definitiv bei häufigerem Hören. Hatte ihn ursprünglich als One-Hit-Wonder abgestempelt und war überrascht, wie rockig/grungig die Platte teilweise klingt. Die Slowtempo-Songs sind zwar schon noch in der Überzahl, aber hier stecken sehr viele tolle Melodien drin. Werde hier bestimmt noch einige Male zurückkehren.
Hat mich gar nicht abgeholt. Vor allem diese fürchterliche Lo-Fi-Produktion hat gar nicht zu dem eigentlich ganz netten Indie-Sound gepasst. Zwei ganz gute Hits sind für mich trotzdem dabei gewesen, aber abgesehen davon war das hier nix.
Hat mir deutlich besser als Supergrass gefallen. Schön abwechslungsreich, mal etwas rockiger, mal etwas mehr Power-Pop, mal ein Noise-Part. Dachte irgendwie immer, die würden nur so zahmen Indie-Rock machen. Hat mich sehr positiv überrascht.
Ähnlich wie RATM eines der besten Debütalben aller Zeiten und auch generell eines der besten Alben aller Zeiten. Traumhafte Kombination von Beths zarter Stimme und diesen fetten Trip-Hop-Beats. Größter Fehler meines Lebens, dass ich beim Southside 2013 stattdessen bei Rammstein war (obwohl die auch sehr gut waren).
Für eine Swing-Platte schon ziemlich geil, auch wenn ich sonst eher wenige Berührungspunkte mit dem Genre habe.
Hab lange nicht verstanden, wieso Nick Drake so abgefeiert wird, aber ich glaube, so langsam komme ich dahinter. Ist schon ungewohnt, so aufs Minimum reduzierte Songs zu hören, die dann auch noch von der Laufzeit ziemlich kurz sind, aber hier sind schon ein paar schöne Melodien versteckt und sein Gitarrenspiel gefällt mir auch ziemlich gut. Nur bei den Texten habe ich wirklich fast gar nichts geblickt.
Habe noch nie verstanden, wieso diese Band so fanatisch abgefeiert wird. Diese Live-Platte hat noch weitere Fragezeichen hinzugefügt. In der Mitte sind ein paar gute Psychedelic-Songs, die auch in spannenden Jams ausarten, aber alles nix, was man anderswo nicht schon besser gehört. Aber dieser 23-Minuten Soundcheck "Dark Star" soll laut Wikipedia der Holy Grail der Dead-Fans, den man unbedingt live erlebt haben muss. Ich kann da beim besten Willen nichts Spannendes dran erkennen und das anschließende "Feedback" ist dann nur noch anstrengend. Ich bin froh, in einer Zeit zu leben, in der King Gizzard and the Lizard Wizard deren Rolle eingenommen haben. Deren Songwriting ist wesentlich interessanter.
Das große Meisterwerk höre ich hier noch nicht raus. Dafür ist mir auch der stilistische Bruch nach der Hälfte zu groß. Hätte es schöner gefunden, wenn sie das Konzept "Leben von Jung nach Alt" auf Albumlänge durchgezogen hätten. Aber hier sind schon einige spannende Kompositionen zu hören. Auch dass hier schon Synthesizer integriert werden, hätte ich niemals erwartet.
Kratzt knapp an der 5. Dafür geht mir nach der Hälfte etwas die Dringlichkeit verloren. Sehr rohes Debüt, was noch mit mehr als einem Fuß im Grunge verankert ist. Die Nirvana-Legacy ist hier noch sehr präsent. Gleichzeitig deuten sich auf den ersten Songs schon die Foos als künftige Hitmaschinen an.
Noch nie von der Interpretin gehört, aber direkt umgeblasen worden. Unglaublich vielschichtige Songs, fast jeder Song mit Wechsel in Struktur und Tempo. Schwierig das alles beim ersten Mal zu erfassen, aber viel war hier überraschend catchy. Und wie kann denn eine Platte aus den 60ern so unfassbar gut klingen. Das hätte auch genauso in den 90ern aufgenommen sein können. Die 2 Balladen haben mich leider nicht so bekommen. Dafür habe ich aber direkt die The 1975-Interpolation erkannt.
Wäre wohl eigentlich irgendwo zwischen 8 und 9 Punkten angesiedelt, aber ich zücke dann hier doch mal die 5 Sterne, weil es einfach ein super wegweisendes Album ist und (zusammen mit "The Chronic") neu definiert hat, was ein Hip-Hop-Album überhaupt sein und welche Zielgruppen es erreichen kann. Snoop flowt nicht wahnsinnig komplex, aber stets sehr eingängig und die G-Funk-Produktionen sind ein Meilenstein des Genres. Über die gesamte Laufzeit wird es schon etwas monoton, da von der etablierten Formel kaum abgewichen und auch thematisch wenig Abwechslung geboten wird, aber das gilt für viele überlange Rap-Alben aus den 90ern. Ist und bleibt und Alltime-Classic.
Damals mein erstes gehörtes Muse-Album. Hab eigentlich immer nur die ersten 4 Songs gehört und dann zu "Knights of Cydonia" geskippt. Aus heutiger Sicht ziemlich unverständlich, weil es dazwischen einiges zu entdecken gibt und nur die zwei Tracks, bei denen Tempo rausgenommen werden, für mich nicht funktionieren. Ist alles sehr groß gedacht, aber sie übertreiben es hier noch nicht wie auf späteren Alben. Und "Map of the Problematique" ist immer noch mein Lieblingssong von ihnen.