1001 Albums Summary

Listening statistics & highlights

144
Albums Rated
3.89
Average Rating
13%
Complete
945 albums remaining

Rating Distribution

Rating Timeline

Taste Profile

1980
Favorite Decade
Metal
Favorite Genre
US
Top Origin
Enthusiast
Rater Style ?
49
5-Star Albums
5
1-Star Albums

Breakdown

By Genre

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Top Styles

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By Decade

By Origin

Albums

You Love More Than Most

AlbumYouGlobalDiff
KE*A*H** (Psalm 69)
Ministry
5 2.71 +2.29
Oedipus Schmoedipus
Barry Adamson
5 2.78 +2.22
Mask
Bauhaus
5 2.85 +2.15
Suzanne Vega
Suzanne Vega
5 3.02 +1.98
Dirty
Sonic Youth
5 3.11 +1.89
They Were Wrong, So We Drowned
Liars
4 2.13 +1.87
Vivid
Living Colour
5 3.21 +1.79
Forever Changes
Love
5 3.22 +1.78
Ocean Rain
Echo And The Bunnymen
5 3.23 +1.77
Francis Albert Sinatra & Antonio Carlos Jobim
Frank Sinatra
5 3.27 +1.73

You Love Less Than Most

AlbumYouGlobalDiff
Nighthawks At The Diner
Tom Waits
1 2.99 -1.99
Os Mutantes
Os Mutantes
1 2.98 -1.98
The Sounds Of India
Ravi Shankar
1 2.85 -1.85
Sheer Heart Attack
Queen
2 3.62 -1.62
We're Only In It For The Money
The Mothers Of Invention
1 2.46 -1.46
The ArchAndroid
Janelle Monáe
2 3.45 -1.45
I Should Coco
Supergrass
2 3.35 -1.35
Wonderful Rainbow
Lightning Bolt
1 2.31 -1.31
The Age Of The Understatement
The Last Shadow Puppets
2 3.25 -1.25
Let England Shake
PJ Harvey
2 3.15 -1.15

Artists

Favorites

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ArtistAlbumsAverage
Curtis Mayfield 2 5
Metallica 2 5
Bob Dylan 3 4.33

5-Star Albums (49)

View Album Wall

Popular Reviews

Sunday At The Village Vanguard by Bill Evans Trio

Kann den Vorwurf der Fahrstuhl-Musik schon irgendwie verstehen, aber es klingt schon wirklich richtig gut, ohne dass da jetzt signifikante Melodien o. Ä. hervorstechen. Aber ich höre mir sowas wirklich gerne an, mir gefällt hier jeder Song und ich kann mir auch gut vorstellen, dass mal im Hintergrund laufen zu lassen, wenn Besuch da ist. Und mir gefällt, dass der Bass in vielen Songs so im Vordergrund steht (er ist wohl ein paar Wochen nach der Aufnahme verstorben, sodass sie extra Takes ausgewählt haben, wo er prominent vertreten ist). Ist einfach ein rundes Ding.

1-Star Albums (5)

All Ratings (144)

2112 by Rush
Oct 24 2025
Remain In Light by Talking Heads
Oct 26 2025

Absoluter Klassiker. Kenne nichts Vergleichbares zu dieser weirden Funkyness. Das letzte Drittel ist für mich immer etwas abgefallen, aber hat mich jetzt auch endgültig abgeholt (nur "Seen and Not Seen" verstehe ich weiterhin nicht ganz). Auch großartige Texte.

Come Away With Me by Norah Jones
Oct 27 2025

Eigentlich ne 3,5. Das, was die Platte, macht sie ziemlich gut. Mir ist es auf Albumlänge etwas zu gleichförmig und auch zu sehr easy listening. Kann schon verstehen, wieso das auch in der breiten Gesellschaft so starken Anklang gefunden hat. Hätte mir aber mehr Ecken und Kanten gewünscht.

Fear Of Music by Talking Heads
Oct 28 2025

Schwache 4 bei mir. Bin irgendwie nicht so ganz reingekommen wie in andere Talking Heads-Platten. Könnte mir aber vorstellen, dass es ein Grower ist. Anfang stärker als das Ende.

Music for the Masses by Depeche Mode
Oct 29 2025

Mir hat das Album am besten gefallen, wenn sie einfach nur guten Synthpop geschrieben haben. Sobald experimentiert wurde, funktioniert die Platte für mich nicht mehr (ausgenommen das schöne Abschlussinstrumental). Aber irgendwie geht mir das auch bei den meisten DM-Platten so...

Buena Vista Social Club by Buena Vista Social Club
Oct 30 2025

Faszinierende Platte, die mich schon sehr lange begleitet. Auch krass, dass die damals einfach Platz 1 der deutschen Album-Charts war. Also definitiv kein Geheimtipp mehr. Ändert aber nix an der unglaublichen Qualität dieses Albums. Kann auch sehr die gleichnamige Doku von Wim Wenders zur Entstehung dieser Platte empfehlen.

Since I Left You by The Avalanches
Oct 31 2025

Tatsächlich erst zum zweiten Mal komplett durchgehört. Damals war ich noch zurückhaltender, aber jetzt kann ich die 5 zücken. Im Gegensatz zum Song-orientierteren 15 Jahre später erschienenen Nachfolger ist das hier Vibes only, aber gestern beim Kinderwagen-Spaziergang kam das richtig geil. Was ist denn "A Different Feeling" bitte für ein heftiger Track?!

Ágætis Byrjun by Sigur Rós
Nov 01 2025

Würde ich gerne mehr lieben als ich es eigentlich tue. Teilweise passiert mir dann doch etwas zu wenig. "Svefn-g-englar" ist aber natürlich immer noch einer der besten Songs aller Zeiten.

Abraxas by Santana
Nov 02 2025

Ist schon ein one trick pony, aber die Songs machen Spaß. Mir fehlt aber ein Banger in Richtung "Soul Sacrifice" vom Debüt.

Hot Shots II by The Beta Band
Nov 03 2025

Kannte die Band überhaupt nicht, aber habe herausgefunden, dass sie mal in "High Fidelity" genamedropped werden, den ich mit 15 auf jeden Fall mal gesehen habe. Also liegt der Fehler ganz klar bei mir. In das Album selbst bin ich allerdings gar nicht reingekommen. Für ein Drogen-Album nicht psychedelisch genug, für ein Indie-Album fehlen spannende Melodien. Klingt irgendwie alles sehr kahl und trostlos und das ist vermutlich auch gewollt. Ein paar Songs waren ganz nett, aber zum Rest hab ich gar keinen Zugang gefunden.

Illinois by Sufjan Stevens
Nov 04 2025

Ich mag Sufjan Stevens eigentlich ganz gerne, aber das Album war mir etwas too much. Da haben mir frühere und spätere Alben besser gefallen. Ist sicherlich auch ein Grower, aber der nächste Durchgang wird noch etwas warten müssen.

Oxygène by Jean-Michel Jarre
Nov 05 2025

Waren interessante Sounds dabei, aber ist glaube ich eher so ein Kopfhörer-Album für die Couch und dieses Setting war mir gestern leider nicht vergönnt. D Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass der Song-konzentrierte Sound von Kraftwerk mir etwas besser taugt. Man merkt der Platte ihr Alter schon an.

No Other by Gene Clark
Nov 06 2025

Die Songs, bei denen etwas die Neil Young-Vibes durchkommen, haben mir gut gefallen. Sobald er aber zu stark in den klassischen Country abgedriftet ist, war ich dann wieder komplett raus.

Nov 07 2025

Ich steh ja auf diesen verdrogten 70s-Sound, auch wenn das hier eher nach dem Comedown nach dem Trip klang. Tolle Entdeckung!

Let's Stay Together by Al Green
Nov 08 2025

"Let's Stay Together" war mein Hochzeitstanz, von daher muss ich hier die 5 zücken. Einer der großartigsten Sänger aller Zeiten.

OK by Talvin Singh
Nov 09 2025

Spannende Idee der Fusion von Drum and Bass mit indischen Klängen und Querflöten. Es trägt nicht über die gesamte Albumlänge und ein wenig dated wirkt das Ganze schon, weil sich das Genre seitdem auch stark weiterentwickelt hat. Aber für ein paar Songs hat das schon ziemlich Laune gemacht. 3,5 Sterne.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann, dass das Story-Konzept ziemlich aufgesetzt und nicht zu Ende gedacht wirkt und dass der Closer mich einfach nicht bekommt. Ansonsten ist das schon eine der ganz großen Rock-Platten mit diversen Songs ("Starman", "Ziggy Stardust", "Suffragette City"), welche die restlichen immer noch sehr guten Songs zwangsläufig etwas überschatten, aber kein bisschen schlechter machen. Strong 9!

KIWANUKA by Michael Kiwanuka
Nov 11 2025

Ein sehr opulentes, aber teilweise auch zurückhaltend-emotionales Album, das zwar nicht die größten Höhen seines Vorgängers erklimmt, aber dafür ein noch vielschichtigeres und konstant hochwertiges Songwriting bietet. Ein ganz, ganz toller Musiker.

Let England Shake by PJ Harvey
Nov 12 2025

Ist bestimmt ein gutes Album und die Songs entfalten sich sicherlich mit häufigerem Hören, aber ich bin gestern gar nicht reingekommen. Da gefallen mir ältere Sachen von ihr besser.

Vivid by Living Colour
Nov 13 2025

Ich liebe Metal, ich liebe Funk, diese Platte fusioniert beides. Was soll da schiefgehen? Dazu noch sozialkritische Texte und diese großartige Stimme. Liebe alles daran. Der Nachfolger ist auch ein Banger!

Live At The Regal by B.B. King
Nov 15 2025

Ist natürlich wenig variationsreich, aber das kann man traditionellem Blues mMn nicht anlasten. Vor allem die langsamen Songs haben es mir angetan.

Ys by Joanna Newsom
Nov 16 2025

Wurde ja schon einiges drüber geschrieben. Ich glaube, die Platte hat definitiv das Potential zu wachsen, wenn man sich mal an die Stimme sowie die doch recht ausufernden Songlängen gewöhnt hat. Bei ein paar Songs hatte ich auch mal kurz das Gefühl, den Vibe gerade zumindest etwas zu verstehen. Den Einfluss auf Artists wie Florence + the Machine ist auch definitiv nicht zu leugnen. Aber es bleibt insgesamt einfach nicht mein cup of tea.

Moss Side Story by Barry Adamson
Nov 17 2025

Interessantes Konzept eines Soundtracks ohne dazugehörigen Film. Manche Scores haben mir richtig gut gefallen, manche haben jedoch standalone für mich gar nicht funktioniert oder klangen zu sehr nach einem Ripoff anderer bekannter Soundtrack-Komponisten. Besonders die Tracks mit Saxophon haben aber ziemlich geil geballert.

Parklife by Blur
Nov 18 2025

Ich möchte Blur eigentlich mehr mögen und feiere ihren Expertenierwillen. Nur leider geht am Ende einiges nicht für mich auf und selbst ihre besseren Songs fallen für mich meist nur in die Kategorie "ganz gut". So verhält es sich auch hier.

Mask by Bauhaus
Nov 19 2025

Kannte ich noch nicht, aber fands heftigst geil. Auch krass, dass das einfach 1980 erschienen ist und heutige Post-Punk-Platten teilweise 1:1 genauso klingen. Da weiß man, an welchen Vorbildern sich bedient wurde.

Low-Life by New Order
Nov 20 2025

Kannte ich auch noch nicht. Jeder Song hat gehittet. Klasse Band!

...Baby One More Time by Britney Spears
Nov 21 2025

Die Hits sind schon krasse Banger, aber die meisten anderen Songs fallen dagegen schon sehr stark ab.

Can't Buy A Thrill by Steely Dan
Nov 23 2025

Kleiner Dip in der Mitte, aber ne starke 4 kann man hier schon zücken. Gerade der Einstieg ist schon ne Bombe.

The Sensual World by Kate Bush
Nov 24 2025

Zum ersten Mal ein Kate Bush-Album gehört und es hat mir überraschend gut gefallen. Konnte mir vorstellen, dass hier irgendwann auch mal eine 5 stehen könnte. Teilweise überraschend rockig.

Pearl by Janis Joplin
Nov 25 2025

Man merkt schon sehr, wie krass die Songs auf ihre (zweifelsohne großartige) Stimme zugeschnitten sind. Das Songwriting dahinter finde ich aber eher mittelmäßig, sodass hier neben wenigen Highlights auch viel Durchschnitt zu finden ist.

Ocean Rain by Echo And The Bunnymen
Nov 26 2025

Schöne 80s/Post-Punk-Songs. Überraschend poppig.

Surf's Up by The Beach Boys
Nov 27 2025

Überraschend moody für Beach Boys-Verhältnisse. Nicht jedes Experiment hat für mich funktioniert, aber gerade wenn sie mit ihren Harmonien spielen, ist das schon ziemlich groß.

Nov 28 2025

Schöne Fusion von Indie und Breakbeat-Elementen. Krass, wie anders Shaun Ryders' Stimme im Vergleich zu Gorillaz' "DARE" klingt.

Getz/Gilberto by Stan Getz
Nov 29 2025

5/5-Banger-Album voller Classics. Habs direkt 2x hintereinander durch geballert und dann noch 2h Spotify-Jazz-Bossa-Nova-Algorithmus hinterher. Beste!

Wonderful Rainbow by Lightning Bolt
Nov 30 2025

Ist schon cool, dass so eine Mucke existiert und man hört z. B. bei Death from Above 1979 definitiv, dass die hiervon beeinflusst sind. Will auch nicht ausschließen, dass das mit mehrmaligem Hören noch wachsen könnte, aber mir war das gestern zu wenig Struktur und eine Art von Noise, mit der ich einfach nix anfangen kann.

Time Out by The Dave Brubeck Quartet
Dec 01 2025

Schwache 4, weil die Songs sich schon ziemlich ähneln (außer der Opener, den ich aber gar nicht mochte) und klare Motive oft nicht erkennbar sind. "Take Five" ist aber natürlich ein Bomben-Song, spiele ich selbst auch super gerne auf dem Klavier. Zieht daher den Schnitt wieder nach oben.

Dec 02 2025

Hier fehlen zwar seine Alltime-Hits, aber dennoch eine unglaublich konsistente Sammlung an Soul-Funk-Bangern.

Harvest by Neil Young
Dec 03 2025

Der Anfang hat für mich etwas gebraucht. Mag sonst eher den Rock-Neil und weniger den Country-Neil, aber nach erneutem Hören war ich doch überzeugt. Den beiden Songs mit Orchester passen stilistisch überhaupt nicht rein und haben mich ziemlich aus dem Flow rausgezogen. Aber die fetten Über-Hits (Heart of Gold, Old Man, The Needle and the Damage Done) heben das ganze doch wieder auf ne 4,5/5.

Dec 04 2025

Im zweiten Drittel geht der Platte etwas die Luft aus, bevor mit "Free Bird" nochmal alles rausgeholt wird. "Tuesday's Gone" ist auch noch so ein Song, bei dem ich jedes Mal wieder erstaunt bin, wie gut er eigentlich ist.

Oar by Alexander 'Skip' Spence
Dec 05 2025

Sind ein paar gute Psychedelic Rock-Songs dabei, allerdings jetzt auch nix unglaublich Wegweisendes, was andere nicht zur gleichen Zeit auch spannender hin hätten. Und sobald es experimenteller wird, verliert die Platte mich komplett.

British Steel by Judas Priest
Dec 06 2025

Bin eigentlich gar nicht so der klassische Heavy Metal-Hörer, aber diese Platte ist wirklich voller Hits. Eigentlich neben Kreator die einzige Metal-Band aus der Zeit, die immer noch relevante Musik produzieren.

Dec 08 2025

Nicht das Meisterwerk, zu dem es immer stilisiert wird. Die Beats sind teilweise sehr schlecht gealtert, die Texte zum Teil natürlich auch und bei knapp 75 Minuten Laufzeit ist etwas Ausschussware dabei. Abgesehen davon aber dennoch beeindruckende Rap-Skills und ungewohnte Tiefe.

Pretzel Logic by Steely Dan
Dec 09 2025

Ist ne gute Platte, aber der Vorgänger konnte mehr, gerade was die Hits angeht.

Djam Leelii by Baaba Maal
Dec 10 2025

Erinnert mich stark an Mdou Moctar (auch wenn anderes afrikanisches Land. Gerade gegen Ende, wenn die Blues-Einflüsse am meisten durchkommen, ist das schon richtig stark. Zwischenzeitlich verliert mich die Platte aber etwas, da doch zu gleichförmig. Und vor den Bonus-Tracks sollte man wirklich abbrechen. Der Qualitätsabfall ist schon beachtlich. Fun Fact: Der eine Typ hat vor knapp 10 Jahren mal ne EP mit Mumford & Sons veröffentlicht. Da waren auch gute Songs dabei.

Dec 11 2025

Ist kein perfektes Album. Der Opener haut mich nie so wirklich aus den Socken mit seinem zusammengeklauten Outro, "She's Electric" ist auch super unscheinbar und die Sinnhaftigkeit der beiden Interludes verstehe ich nicht. Aber die Platte wird durch die restlichen Songs auf ein unfassbar hohes Niveau gehoben. Die Ansammlung so vieler zeitlosen Hymnen ist schon beeindruckend. Was hier noch möglich gewesen wäre, wenn man die ausgezeichneten B-Seiten noch irgendwie in die Tracklist integriert hätte... Dennoch eine sehr gute 4,5.

Gris Gris by Dr. John
Dec 12 2025

Es ist wahrscheinlich besser, beim Hören dieser Platte unter ähnlich viel Drogeneinfluss zu stehen wie deren Ersteller. Ich dagegen lag übermüdet mit sich anbahnender Erkältung als Einschlafbegleitung im abgedunkelten Schlafzimmer, was auch exakt genauso lange gedauert hat wie dieses Album. Krasser Sound, gerade für 1967. Sehr bluesig, sehr dreckig. Da hat sich Tom Waits sicherlich inspirieren lassen. "Croker Courtbullion" klingt, als hätte man jeden Musiker separat jammen lassen und die Tonspuren nur noch nebeneinander gelegt. Das war wirklich nur schwer auszuhalten. Aber ansonsten ist das schon sehr cool. Insbesondere der Opener und Closer haben es mir angetan.

War by U2
Dec 13 2025

Fühlt sich irgendwie falsch an, hier die 5 zu zücken, weil die Platte nach den ersten 4 Ober-Bangern schon etwas abfällt (hilft natürlich auch nicht, dass 2 davon zu den besten Songs aller Zeiten gehören). Aber irgendwie machen auch die anderen Songs viel Spaß und schon damals zeigte sich der Experimentierwille der Band und es ist spannend, die Band in diesem Post-Punk-Setting zu hören, was sie später ja ziemlich abgelegt haben. Sehr gute Platte, schöner Revisit.

We're Only In It For The Money by The Mothers Of Invention
Dec 14 2025

Ist nicht mein erster Versuch mit diesem Album, aber ich verstehe es einfach nicht. Kein Song, der mich überzeugt, kein Text, den ich unterhaltsam oder interessant finde (zugegebenermaßen etwas schwierig, darauf zu achten, wenn im Hintergrund ein Baby schreit) und falls irgendwo mal eine gute musikalische Idee vorhanden war, dann war der Song so schnell vorbei, dass es im Endeffekt auch wieder egal war. Spätere Zappa-Sachen sind da etwas zugänglicher.

Faith by George Michael
Dec 15 2025

Die Produktion ist mir insgesamt etwas zu glatt und die beiden Balladen finde ich ziemlich öde, aber abgesehen davon ist das schon eine Ansammlung ziemlich guter Pop- Songs. Probs auch dafür, einen Song wie "I Want Your Sex" auf 10 Minuten zu strecken.

Brilliant Corners by Thelonious Monk
Dec 16 2025

Schön mal ein Jazz-Album zu hören, bei denen das Klavier mehr im Vordergrund steht. Fand ich sehr cool.

Hot Fuss by The Killers
Dec 17 2025

Es ist jammerschade. Bis einschließlich "On Top" ist das hier ne glasklare 5/5. Danach nimmt die Qualität stetig ab, bis die Platte gegen Ende komplett ihren Fokus verliert. Somit sind für mich leider nur 4/5 drin, trotz so vieler Klassiker-Hits.

I See A Darkness by Bonnie "Prince" Billy
Dec 18 2025

Schon krass, wie ähnlich heutige Indie-Platten hierzu klingen. Da haben sich viele hiervon inspirieren lassen. Mir gefällt nicht jeder Song, in die Texte müsste man bestimmt tiefer reingehen, aber einige Songs klangen schon unfassbar schön.

Live At The Star Club, Hamburg by Jerry Lee Lewis
Dec 19 2025

Eigentlich müsste man den Typen auch canceln. Naja. Gute Platte, alle wichtigen JLL-Hits und andere Genre-Standards sind dabei. Nur leider die Aufnahmequalität ist ziemlich beschissen, sodass ich hier nicht die unfassbare Energie höre, die wohl vor Ort abgegangen sein muss. Eine der besten Live-Platten aller Zeiten höre ich hier nicht raus.

All Things Must Pass by George Harrison
Dec 20 2025

Auch endlich mal abgehakt. Per se ist das hier kein schlechtes Album. Es ist nur einfach viel zu lang und abgesehen von "My Sweet Lord" fehlen etwas die Standout-Songs, zu denen man häufiger zurückkehren möchte (kommt vielleicht mit häufigerem Hören). Für die Jams am Ende gibt es Punktabzug. Eingebettet in einen Song kann das für mich funktionieren, so losgelöst und dann auch noch 4x hintereinander ist das nur noch überflüssig.

Imagine by John Lennon
Dec 21 2025

Ich war überrascht, wie kalt mich das Album gelassen hat. Einige by the numbers Rock 'n' Roll-Songs, eine ganz komisch-hallige Produktion auf "I Don't Wanna Be a Soldier Mama" und der Paul-Diss-Track "How Do You Sleep?"... musikalisch in Ordnung, textlich aber ziemlich peinlich. In der zweiten Hälfte gefällt mir die Platte aber deutlich besser, die zurückhaltenden Songs stehen ihm besser. Und der Titeltrack ist natürlich ein Klassiker.

Dec 22 2025

An "Tainted Love" kommt hier nichts ran (ist ja auch ein Cover), aber ich war überrascht, wie cool die Songs hier teilweise sind. Manchmal etwas überfrachtet, aber dennoch ziemlich spannend. Die B-Seiten sind ganz in Ordnung aber größtenteils eher überflüssig.

The ArchAndroid by Janelle Monáe
Dec 23 2025

Die Platte wird ja überall als ihre beste abgefeiert und sicherlich stecken hier sehr viele Energien, ein Story-Konzept und viele unterschiedliche stilistische Richtungen, aber mich berührt hiervon fast nichts. Janelle wirkt ein bisschen wie eine Musik-Streberin, bei der die Seele in der Musik vor lauter "guckt mal, was ich kann" abhanden gekommen ist. Auf 4 Songs, die mir gefallen, bin ich zwar noch gekommen, aber das ist bei so einer überlangen Platte viel zu wenig.

Dec 24 2025

Habs jetzt nicht nochmal gehört, aber die 5/5 sollte klar sein. Tatsächlich auch eine der wenigen 2000-Platten, auf die mein Vater mich gebracht hat (neben den Debüts von Bloc Party und Does It Offend You, Yeah!).

Justified by Justin Timberlake
Dec 25 2025

Sehr frontloaded mit den Hits am Anfang. In der zweiten Hälfte kommt nicht mehr viel Spannendes, vor allem zu viele Balladen (hätte niemals gedacht, dass die alle von den Neptunes produziert wurden, so kraftlos, wie die zum Teil klingen). Gerade die Timbaland-Produktionen reißen hier einiges raus, auch wenn mir nicht alle Songs gefallen. Er hat einfach so herrlich weirde Einfälle, auf die kein anderer Mainstream-Produzent kommen würde. Aufgrund der ersten Hälfte gibt's aber trotzdem 3 Sterne. Die Hits klingen immer noch zeitlos, das Clipse-Feature auf "Like I Love You" ballert (früher nie zu schätzen gelernt) und "Cry Me a River" ist ein Alltime-Pop-Classic. Aber in der Liste ist das Teil fehl am Platz. Da muss der Nachfolger hin.

Dec 26 2025

Phil Spector ist ein widerliches Arschloch, aber leider ein fantastischer Produzent. Habs in diesem Jahr nicht gehört, aber in den vergangenen Jahren eigentlich immer aufgelegt. Eine tolle Ansammlung an bekannten und weniger bekannten Weihnachtsstandards, wunderschön orchestriert und gesungen.

Dec 27 2025

Das Dylan-Album, was mir in Summe immer am besten gefallen hat und auch das einzige, was ich im Schrank stehen habe. Muss aber zugeben, dass ich hier doch eher zur akustischen zweiten Seite tendiere und die erste abgesehen von den Hits nicht sooo viel gehört habe. Probs aber für die surreale Lyrik im "115th Dream". Tolle Platte, muss irgendwann bei ihm nochmal tiefer einsteigen.

Tellin’ Stories by The Charlatans
Dec 28 2025

Krass, wie stark das zum Teil nach den frühen dreckigen Oasis klingt, obwohl es die Band schon wesentlich länger gibt. Trotzdem auch ein gewisser Experimentierwille. Mir hat nicht alles gefallen, aber hier waren einige richtig starke Songs drauf.

Tapestry by Carole King
Dec 29 2025

Gilt zurecht als Klassiker. Tolle Stimme, tolle Songs (auch die Cover). Wenn man in der richtigen Stimmung für so schönen 70s-Pop ist, dann gibt es eigentlich nichts Besseres.

Electric Warrior by T. Rex
Dec 30 2025

Bin wegen "Get It In" mit hohen Erwartungen reingegangen, aber die restlichen Songs sind ein gutes Stück weirder und deutlich weniger eingängig (außer wenn sie versuchen, den großen Hit nochmal zu kopieren, was nur in die Hose gehen konnte). Meine Referenz bei Glam Rock ist natürlich immer Bowie und an dessen Songwriting kommt hier wenig ran. Es sind einige coole Momente vorhanden, aber in Summe ist mir das hier viel zu inkonsistent.

Dec 31 2025

Leider nicht das beste LDR-Album, daher in dieser Liste fehlplatziert (Born to Die, NFR oder Ocean Blvd. würde ich hier eher sehen). Dennoch sind hier einige wirklich hervorragende Songs dabei (allen voran "White Dress") und für das Weyes Blood-Feature gibt's auch Probs. Durch ihren hohen Output gibt's hier leider auch etwas zu viel Mittelmaß.

Golden Hour by Kacey Musgraves
Jan 01 2026

Ich schwanke zwischen 4 und 5, weil Country Pop jetzt nicht wirklich kein Genre ist, aber das ist schon eine verdammt gute Songsammlung, die hier geboten wird. In Summe gefällt mir das auch deutlich besser als die Country-Sachen, die ich von Taylor Swift so gehört habe.

The Boatman's Call by Nick Cave & The Bad Seeds
Jan 02 2026

Ich bin wirklich gar kein Nick Cave-Fan. So richtig hat mich bislang nur "Skeleton Tree" überzeugt. Von daher war ich überrascht, wie sehr mich das zum Teil abgeholt hat. Sogar diese eher assoziativen Songs, die nur vor sich hin mäandern, waren z. T. echt ziemlich cool. Wird bestimmt nicht die letzte Platte von ihm in der Liste sein, von daher freue ich mich mal vorsichtig auf weitere Entdeckungen.

Seventeen Seconds by The Cure
Jan 03 2026

Die frühen Cure-Alben sind ja eher Vibes only ohne große Songstrukturen oder Abwechslung. Muss man sich erst mal dran gewöhnen, aber macht schon Spaß, wenn man mal drin ist.

Forever Changes by Love
Jan 04 2026

Album ist natürlich ein Klassiker. Ewig nicht mehr gehört, aber hat mich wieder hart gekickt. Diese Fusion aus Folk, Psychedelic und diesem geilen orchestralen Baroque-Pop ist schon richtig geil.

Tonight's The Night by Neil Young
Jan 05 2026

Ich mag ja Neil Young eigentlich echt gerne, aber diese Platte hat mich irgendwie nicht so bekommen. Viel zu Country-lastig, auch sonst wenig Druck dahinter. Der Titeltrack gefällt mir in der Live-Version auf "Live Rust" deutlich besser. Ein paar gute Blues-Nummern ziehen die Wertung wieder auf 3 Sterne hoch.

The Number Of The Beast by Iron Maiden
Jan 06 2026

Nie der größte Maiden-Fan gewesen, aber was sie machen, dass machen sie schon verdammt gut. Dazu hier noch mindestens 3 All-Time-Classics dabei. Da kann man nur die 5 zocken. Interessanterweise gefällt mir der Opener am wenigsten. Maiden-Songs brauchen Platz und Raum, sich zu entfalten.

From Elvis In Memphis by Elvis Presley
Jan 07 2026

Pendelt so zwischen 3 und 4. In Summe klingt mir die Platte etwas zu gleichförmig, gerade was die Anzahl der Balladen angeht. Aber es sind hier und da auch wirklich großartige Songs vorhanden, die vor allem von Elvis' ikonischer Stimme profitieren.

Rum Sodomy & The Lash by The Pogues
Jan 08 2026

Ist wirklich nicht mein Genre. Auch die Murphys ertrage ich nur in kleinen Dosen. Dafür hat es mir überraschend gut gefallen. Ein paar Songs zu cringig, insgesamt hätte es etwas punkiger sein können, aber da waren schon gute Sachen mit dabei.

Superfly by Curtis Mayfield
Jan 09 2026

Eine der coolsten Platten aller Zeiten. Das ist mal ne richtige 10/10. Muss unbedingt irgendwann mal den Film sehen. Ist bestimmt herrlich trashig.

Oedipus Schmoedipus by Barry Adamson
Jan 11 2026

Faszinierendes, sehr vielschichtiges Album. Hat mir auch nochmal deutlich besser gefallen als das andere Album auf der Liste. Und teilweise hört man hier schon sehr gut, wieso er von David Lynch für Lost Highway kontaktiert wurde. Richtige Horror-Vibes zum Teil.

Talking Timbuktu by Ali Farka Touré
Jan 12 2026

Gibt mir wieder so schöne Mdou Moctar-Vibes. Unglaublich spannende Musik, in der man sich gut verlieren kann, auch wenn in den Songs selbst gar nicht mal so viel passiert. Die weniger westlich inszenierten Stücke haben mich etwas rausgebracht, aber sie bringen nochmal etwas Abwechslung mit rein.

To Pimp A Butterfly by Kendrick Lamar
Jan 13 2026

Würde subjektiv sogar fast auf die 2 gehen, aber man muss auch etwas Respekt zollen vor diesem Konzept mit seinen stilistischen Left-Moves. Für mich funktionieren die meisten Beats hier überhaupt nicht, obwohl ich sonst kein Problem mit P-Funk oder Jazz habe. Dazu ist Kendrick auf vielen Songs in seiner anstrengendsten Theater-Kid-Mood, wenige Songs kommen ohne irgendwelche verstellten Stimmen aus ("u" ist komplett unhörbar). Dazu finde ich die titelgebende Metapher weiterhin höchst bemüht. Zum Ende hin wird die Platte etwas konventioneller und damit für mich damit deutlich interessanter. Dazu mit "Alright" und "These Walls" auch zwei hervorragende Songs, die auch ohne den Albumkontext funktionieren. Frage mich aber trotzdem manchmal, wie oft die Personen, die das hier in den Himmel loben, die Platte tatsächlich anschmeißen oder ob sie sich aufgrund des Kritikerlobs und der wie immer tollen Rap-Skills auch ein wenig selbst gaslighten.

Bad Company by Bad Company
Jan 14 2026

Der Sound ist mittlerweile durch ZZ Top und Konsorten schon ziemlich auserzählt, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Fusion aus Blues und Hard Rock für die damalige Zeit noch recht innovativ war (fairerweise haben das Cream aber auch schon in den 60ern erfolgreich praktiziert). Ich mag Blues sehr gerne und an den meisten Songs ist hier auch nichts auszusetzen. Nur so richtig mitreißend ist das aus heutiger Sicht nicht mehr.

Pretenders by Pretenders
Jan 15 2026

Coole New Wave-Platte. Mir gefällt auch, dass sie sich hier und da etwas ausprobieren, z. B. mit Instrumentals oder bluesigeren Songs. Insgesamt wars mir ein klein wenig zu gleichförmig.

Fifth Dimension by The Byrds
Jan 16 2026

Definitiv nicht das beste Byrds-Album, gerade das Ende ist sehr unausgewogen (vom "Hey Joe"-Cover war ich richtig enttäuscht). Aber davor bekommt man einige tolle Songs in der Schnittmenge von Psychedelic und Folk, alles schön kompakt und mit "Eight Miles High" nebenbei noch einen der besten Songs aller Zeiten rausgehauen.

Rage Against The Machine by Rage Against The Machine
Jan 17 2026

Klare 10/10 und Kandidat für die Allzeit Top 10, wobei mit "Settle for Nothing" sogar ein minimaler Dip dabei ist. Dafür sind die anderen 9 Songs aber alle auf einem Perfektionsniveau, von dem andere Bands nur träumen können.

Good Old Boys by Randy Newman
Jan 18 2026

Die Platte hat bestimmt gute Texte, aber musikalisch ist mir das hier oft zu seicht und easy listening. Ein paar gute Songs waren aber doch dabei.

Grace by Jeff Buckley
Jan 19 2026

Wächst definitiv bei häufigerem Hören. Hatte ihn ursprünglich als One-Hit-Wonder abgestempelt und war überrascht, wie rockig/grungig die Platte teilweise klingt. Die Slowtempo-Songs sind zwar schon noch in der Überzahl, aber hier stecken sehr viele tolle Melodien drin. Werde hier bestimmt noch einige Male zurückkehren.

I Should Coco by Supergrass
Jan 20 2026

Hat mich gar nicht abgeholt. Vor allem diese fürchterliche Lo-Fi-Produktion hat gar nicht zu dem eigentlich ganz netten Indie-Sound gepasst. Zwei ganz gute Hits sind für mich trotzdem dabei gewesen, aber abgesehen davon war das hier nix.

1977 by Ash
Jan 21 2026

Hat mir deutlich besser als Supergrass gefallen. Schön abwechslungsreich, mal etwas rockiger, mal etwas mehr Power-Pop, mal ein Noise-Part. Dachte irgendwie immer, die würden nur so zahmen Indie-Rock machen. Hat mich sehr positiv überrascht.

Dummy by Portishead
Jan 22 2026

Ähnlich wie RATM eines der besten Debütalben aller Zeiten und auch generell eines der besten Alben aller Zeiten. Traumhafte Kombination von Beths zarter Stimme und diesen fetten Trip-Hop-Beats. Größter Fehler meines Lebens, dass ich beim Southside 2013 stattdessen bei Rammstein war (obwohl die auch sehr gut waren).

The Wall by Pink Floyd
Jan 23 2026

Fällt mir sehr schwierig zu bewerten. Während andere "Rockopern" einfach ein paar Songs zusammenschustern, die inhaltlich eine halbwegs passable Story ergeben, steckt hier ein großes durchdachtes Konzept dahinter, dem sich alles andere unterordnen muss. Viele Songs bzw. Songfragmente dienen hier nur dazu, die Story voran zu treiben, sind aber für sich genommen nur mäßig spannend. Auf der anderen Seite findet man hier zeitlose Klassiker, die auch losgelöst funktionieren und zu dem besten gehören, was PF je gemacht haben. Das Konzept ist spannend und man erkennt den persönlichen Bezug von Roger Waters, an einigen Stellen wirkt es für mich aber auch unrund und das Ende ist schon sehr over the top und irgendwie auch sehr aprupt ohne einen passenden Epilog. Und ich mag Roger Waters' Stimme auch einfach nicht so gerne und finde es teilweise wirklich anstrengend, ihm zuzuhören. Daher bleibt es trotz übergroßen Highlights bei 3 Sternen.

The Atomic Mr Basie by Count Basie & His Orchestra
Jan 24 2026

Für eine Swing-Platte schon ziemlich geil, auch wenn ich sonst eher wenige Berührungspunkte mit dem Genre habe.

Pink Moon by Nick Drake
Jan 25 2026

Hab lange nicht verstanden, wieso Nick Drake so abgefeiert wird, aber ich glaube, so langsam komme ich dahinter. Ist schon ungewohnt, so aufs Minimum reduzierte Songs zu hören, die dann auch noch von der Laufzeit ziemlich kurz sind, aber hier sind schon ein paar schöne Melodien versteckt und sein Gitarrenspiel gefällt mir auch ziemlich gut. Nur bei den Texten habe ich wirklich fast gar nichts geblickt.

Live / Dead by Grateful Dead
Jan 26 2026

Habe noch nie verstanden, wieso diese Band so fanatisch abgefeiert wird. Diese Live-Platte hat noch weitere Fragezeichen hinzugefügt. In der Mitte sind ein paar gute Psychedelic-Songs, die auch in spannenden Jams ausarten, aber alles nix, was man anderswo nicht schon besser gehört. Aber dieser 23-Minuten Soundcheck "Dark Star" soll laut Wikipedia der Holy Grail der Dead-Fans, den man unbedingt live erlebt haben muss. Ich kann da beim besten Willen nichts Spannendes dran erkennen und das anschließende "Feedback" ist dann nur noch anstrengend. Ich bin froh, in einer Zeit zu leben, in der King Gizzard and the Lizard Wizard deren Rolle eingenommen haben. Deren Songwriting ist wesentlich interessanter.

Bookends by Simon & Garfunkel
Jan 27 2026

Das große Meisterwerk höre ich hier noch nicht raus. Dafür ist mir auch der stilistische Bruch nach der Hälfte zu groß. Hätte es schöner gefunden, wenn sie das Konzept "Leben von Jung nach Alt" auf Albumlänge durchgezogen hätten. Aber hier sind schon einige spannende Kompositionen zu hören. Auch dass hier schon Synthesizer integriert werden, hätte ich niemals erwartet.

Foo Fighters by Foo Fighters
Jan 28 2026

Kratzt knapp an der 5. Dafür geht mir nach der Hälfte etwas die Dringlichkeit verloren. Sehr rohes Debüt, was noch mit mehr als einem Fuß im Grunge verankert ist. Die Nirvana-Legacy ist hier noch sehr präsent. Gleichzeitig deuten sich auf den ersten Songs schon die Foos als künftige Hitmaschinen an.

Jan 29 2026

Noch nie von der Interpretin gehört, aber direkt umgeblasen worden. Unglaublich vielschichtige Songs, fast jeder Song mit Wechsel in Struktur und Tempo. Schwierig das alles beim ersten Mal zu erfassen, aber viel war hier überraschend catchy. Und wie kann denn eine Platte aus den 60ern so unfassbar gut klingen. Das hätte auch genauso in den 90ern aufgenommen sein können. Die 2 Balladen haben mich leider nicht so bekommen. Dafür habe ich aber direkt die The 1975-Interpolation erkannt.

Doggystyle by Snoop Dogg
Jan 30 2026

Wäre wohl eigentlich irgendwo zwischen 8 und 9 Punkten angesiedelt, aber ich zücke dann hier doch mal die 5 Sterne, weil es einfach ein super wegweisendes Album ist und (zusammen mit "The Chronic") neu definiert hat, was ein Hip-Hop-Album überhaupt sein und welche Zielgruppen es erreichen kann. Snoop flowt nicht wahnsinnig komplex, aber stets sehr eingängig und die G-Funk-Produktionen sind ein Meilenstein des Genres. Über die gesamte Laufzeit wird es schon etwas monoton, da von der etablierten Formel kaum abgewichen und auch thematisch wenig Abwechslung geboten wird, aber das gilt für viele überlange Rap-Alben aus den 90ern. Ist und bleibt und Alltime-Classic.

Jan 31 2026

Damals mein erstes gehörtes Muse-Album. Hab eigentlich immer nur die ersten 4 Songs gehört und dann zu "Knights of Cydonia" geskippt. Aus heutiger Sicht ziemlich unverständlich, weil es dazwischen einiges zu entdecken gibt und nur die zwei Tracks, bei denen Tempo rausgenommen werden, für mich nicht funktionieren. Ist alles sehr groß gedacht, aber sie übertreiben es hier noch nicht wie auf späteren Alben. Und "Map of the Problematique" ist immer noch mein Lieblingssong von ihnen.

Made In Japan by Deep Purple
Feb 01 2026

Was für eine unglaublich krasse Live-Platte. Fügt den Studioversionen (zumindest die, die mir bekannt sind) noch einiges hinzu, seien es die endlosen Jams (die im Gegensatz zu Grateful Dead immer spannend bleiben). Aber ein anderes Level ist auch die Vocal-Performance von Ian Gillan, der hier in komplette wilde Sphären aufsteigt, die ich so noch nicht gehört habe (wie er die Gitarrensounds nachahmt... komplett verrückt). Drum-Solo hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber gehört natürlich zur Gesamtexperience dazu.

Call of the Valley by Shivkumar Sharma
Feb 02 2026

So eine Musik ist ja immer mit Klischees vorbelastet, sodass es mir schwer fiel, da unbedarft ranzugehen. Wenn man sich versucht, davon zu lösen, sind hier wirklich spannende Ansätze vorhanden, die in der richtigen Stimmung einen coolen Vibe transportieren. Über die komplette Laufzeit ist hier aber bei weitem nicht genügend Abwechslung vorhanden, um eine höhere Punktzahl zu rechtfertigen.

Green River by Creedence Clearwater Revival
Feb 03 2026

Mein Problem bei CCR ist oft, dass sie einen signature sound etabliert haben und sich dann häufig zu strikt daran halten. So klingt dann nichts wirklich schlecht, aber einiges auch einfach nach Copy/Paste ihrer besseren Hits. So geht es mir bei einigen Songs dieses Albums. Das ist zu oft Standardware basierend auf dem immergleichen Blues-Schema. Ein wenig Varianz steckt dann zum Glück doch drin plus natürlich die zwei Überhits. Damit reicht es noch gerade so für eine knappe 4.

Blood On The Tracks by Bob Dylan
Feb 04 2026

Kannte vorher nur "Tangled Up in Blue", aber hab mich hier nie ran getraut. Ein großer Fehler. Schon beim zweiten Hören wirken die Songs sehr vertraut und die Melodien eingängig. Dylan ist in seinen Texten hier oft überraschend klar, sogar dem 8-Minuten-Storyteller kann man gut folgen, ohne direkt 50 Metaphern entschlüsseln zu müssen. Für mich ein klares Highlight in seiner Diskographie.

Time Out Of Mind by Bob Dylan
Feb 05 2026

Kommt nicht an "Blood on the Tracks" ran, da er hier vor allem Eingängigkeit vermissen lässt und sich zu oft auf bekanntes Blues-Songwriting verlässt. Beim Opener hatte ich mal kurz die Hoffnung, hier einen deutlich düsteren Dylan zu hören und dachte schon, hier geht es in Richtung Nick Cave/später Leonard Cohen. Hat sich leider nicht bewahrheitet. Das Teil ist auch einfach viel zu lang. Wer braucht nach 1h Dylan noch einen 16-Minuten-Abschlusstrack? Die Hälfte der Songs konnte mich hier dennoch überzeugen. Auch cool, dass einer davon später von Adele auf ihrem Debüt gecovert wurde. Reicht gerade noch für 3 Sterne.

Stand! by Sly & The Family Stone
Feb 06 2026

Für mich deren bestes Album, auch wenn die großen sozialkritischen Songs erst später kamen und dir Texte hier eher Easy Listening sind (wobei sich die Richtung hier und da schon andeutet). Dafür ist das Teil hier eine verdammte Hit-Machine. Wenn von 8 Songs 5 Stück zu den All-Time-Greatest gehören, dann gibt's da wenig zu debattieren. Sogar der obligatorische Jam-Track macht mir mittlerweile sehr viel Freude.

Feb 07 2026

Ewig nicht mehr gehört und diesmal glaube ich sogar zum ersten Mal mit Lyric-Sheet. Kann jeden verstehen, dem das nicht zusagt. Die Beats sind selbst für die damalige Zeit sehr speziell und ziemlich messy produziert, Flavor Flav geht einem irgendwann nur noch auf die Nerven (wieso muss der auch noch einen eigenen Solo-Track bekommen?) und die ganzen "Nation of Islam"-Bezüge... joa, schwierig. Aber irgendwie ballert hier dann doch jeder Song und lyrisch ist das für die damalige Zeit so meilenweit vor allen anderen, dass man nur den Hut vor Chuck D ziehen kann. Wo bekommt man bitte einen Rap-Track mit Slayer-Sample? Wahrscheinlich ist das mittlerweile eher ne 4, weil gerade die Produktion wirklich nicht gut gealtert ist, aber mit dem Einfluss auf dem Rücken treibt es mich dann doch zur 5.

Feb 08 2026

Habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wann dieses Album an die Reihe kommt. Das hat mit "You Really Got Me" wirklich gar nichts mehr zu tun. Ich respektiere den stilistischen Left-Turn und das für die Zeit ungewöhnliche Konzept. Die Platte fängt auch wirklich stark an, aber in der zweiten Hälfte juckt mich wirklich gar nichts mehr und das Konzept beginnt da auch schon zu bröckeln. Da hätte man wirklich noch einiges wegkürzen oder zu vollwertigen Songs ausarbeiten können. Ganz schwache 3 Sterne.

The Grand Tour by George Jones
Feb 09 2026

Ganz schwache 4. Country ist einfach nicht mein Genre, aber objektiv ist das schon gut gemacht und ein paar Melodien setzen sich auch im Ohr fest. Kann man eigentlich nicht meckern. Schade, dass "He Stopped Loving Her Today" hier nicht drauf ist.

American Idiot by Green Day
Feb 10 2026

Wusste lange gar nicht, dass hier eine Story erzählt wird und hab mich nur gewundert wieso abseits von den jeweiligen Songs ständig von "St. Jimmy" und dem "Jesus of Suburbia" die Rede ist. Album ist ein unbestreitbarer Klassiker, hab ich damals rauf und runter gehört, bevor ich überhaupt wusste, dass Green Day schon uralt sind und bereits Klassiker in den 90ern veröffentlicht haben. Im Gegensatz zu "The Wall" funktioniert das hier auch ausgezeichnet ohne die Story dahinter. Auch die beiden Longtracks sind großartig umgesetzt. Wäre gerne bei der Album-In-full-Tour dabei gewesen.

Autobahn by Kraftwerk
Feb 11 2026

Gehört für mich noch nicht zu den ganz großen Kraftwerk-Klassikern, Einfluss hin oder her. Man merkt, dass sie ihren Sound noch nicht ganz gefunden haben. Das Albumkonzept, was sie später perfektionieren werden, wird hier nach dem Titeltrack (der - wenn man mal ganz ehrlich ist - auch nicht genug Ideen für 22 Minuten bereithält) über den Haufen geworfen. Alles danach sind ein paar nette Soundkollagen, die aber leider sehr stark in ihrer Zeit verhaftet sind. Hat mich aber teilweise dann doch ganz unterhalten.

Os Mutantes by Os Mutantes
Feb 12 2026

Ich war an dem Tag etwas gestresst daher sicherlich in der falschen Stimmung für so eine Platte. Sicherlich sind hier und da ein paar nette Ansätze vorhanden, aber wenn die nach kurzer Zeit wieder über den Haufen geworfen werden und noch 5 weitere Ideen in einen Song gequetscht werden, dann strengt mich das nur noch an. Hat mich leider komplett kalt gelassen.

Live At Leeds by The Who
Feb 13 2026

Die Bewertung bezieht sich auf die 6-Song-Standard-Version, die tatsächlich ziemlich viel Spaß macht, eine schöne Sammlung an Standalone-Singles und Cover-Versionen bietet und The Who von einer bis dato nicht bekannten härteren Seite zeigt. Mit dem "My Generation"-Medley gibt's sogar noch einen jammigen Part. Der große Vorteil ist, dass man die meisten Songs hier noch nie bzw. nicht im LP-Kontext hören konnte. Die 14-Song-Version verwässert das Ganze leider, weil hier verstärkt bestehende Album-Tracks eingebunden werden und vom The Who-Frühwerk wirklich einige Songs nicht zünden. Daher alles richtig gemacht bei der Komprimierung aufs Wesentliche.

Sunday At The Village Vanguard by Bill Evans Trio
Feb 16 2026

Kann den Vorwurf der Fahrstuhl-Musik schon irgendwie verstehen, aber es klingt schon wirklich richtig gut, ohne dass da jetzt signifikante Melodien o. Ä. hervorstechen. Aber ich höre mir sowas wirklich gerne an, mir gefällt hier jeder Song und ich kann mir auch gut vorstellen, dass mal im Hintergrund laufen zu lassen, wenn Besuch da ist. Und mir gefällt, dass der Bass in vielen Songs so im Vordergrund steht (er ist wohl ein paar Wochen nach der Aufnahme verstorben, sodass sie extra Takes ausgewählt haben, wo er prominent vertreten ist). Ist einfach ein rundes Ding.

Eliminator by ZZ Top
Feb 17 2026

Ich mag meinen Blues ja gerne dreckig und bin daher eher bei den alten ZZ Top zuhause ("Tres Hombres" <3). Wenn man also mit der Zeit gehen möchte und die Songs bis aufs Letzte glattbügelt und mit zeitgenössischen Effekten aufpeppt, dann muss schon ein Bomben-Songwriting dahinter stehen. In der ersten Hälfte schaffen sie diesen Spagat und liefern hier einen nahezu perfekten Banger nach dem nächsten. In der zweiten Hälfte verlässt sie leider die Muse und durch die ganzen Effekte fällt hier jeder Song für mich deutlich unter Genre-Standard. Daher kommt die Platte als Ganzes nicht über Mittelmaß hinaus.

Feb 18 2026

Krankt leider etwas an der damaligen Strategie, die Laufzeit einer CD komplett auszunutzen, weshalb hier einige unnötige Skits, Interludes und teilweise auch Songs zu finden sind. Auch die Beats sind eher zweckmäßig und stechen nicht wirklich hervor. Aber lyrisch ist das hier großartig und verbindet typische Elemente des Gangsta-Rap a la N.W.A. mit sozialkritischen Texten als logische Weiterführung von Public Enemy. Hab mich mit seinen Solo-Sachen nie beschäftigt und war richtig überrascht, was für stabile Positionen er schon damals vertreten hat (sogar Lines gegen Homophobie waren dabei). Auch die Storyteller haben hier richtig gut funktioniert ("The Tower" war super fesselnd) und der Body Count-Teaser zeigt, dass er damals das Genre schon weitergedacht hat. Stabile Platte, die ich bislang zu Unrecht missachtet habe.

Feb 19 2026

Bin eigentlich kein Sinatra-Fan, weil mir seine Songs immer zu aufgeblasen und auf große Geste produziert sind. Daher hat mir der zurückgenommene Ansatz hier sehr gut gefallen, der trotzdem durch ein paar "klassische" Akzente ergänzt wird. Hab ja generell eine Vorliebe für Bossa Nova entwickelt (siehe Getz/Gilberto oder das letzte Jessica Pratt-Album). Da passt Sinatras ausdrucksstarke Stimme überraschend gut zu. Ich kenne nur die wenigsten Songs im Original, aber selbst die mir bekannten zeigen sich hier in einer spannenden neuen Facette.

KE*A*H** (Psalm 69) by Ministry
Feb 20 2026

NIN habe ich nie ganz verstanden, aber DAS ist Industrial, wie ich ihn hören will. Weniger klassische Songs, mehr eine verrückte Melange aus Samples, Noise-Attacken und einem wahnsinnigen Al Jourgensen auf dem Höhepunkt seiner Drogensucht. Unglaublich, dass sie in diesem Zustand tatsächlich noch einen echten Hit schreiben konnten. "Just One Fix" zeigt, wo sich Rammstein (neben Oomph!) noch großzügig im Songwriting bedient haben. "N.W.O." mit seinen Apocalypse Now- und George Bush sen.-Samples ist ein kompletter Fiebertraum und der schwere Brocken "Scare Crow" wahrscheinlich mein Lieblingssong von ihnen. Nur konsequent, dass hier zum Ende gar keine klassischen Songs mehr zu hören sind, sondern alles in Krach erstickt. Eine Wahnsinnsplatte!

Low by David Bowie
Feb 23 2026

Die Platte macht sich so langsam. Beim letzten Mal konnte ich mit der zweiten Seite noch überhaupt nichts anfangen. Mittlerweile gefallen mir immerhin zwei Songs, die auch einen ganz coolen Vibe versprühen. Mein Favorit ist aber trotzdem die erste Hälfte, wo wirklich einige Highlights seiner Karriere versammelt sind. Kann also in der Zukunft bestimmt noch wachsen.

Music From Big Pink by The Band
Feb 24 2026

Die ersten 4 Songs gehören wirklich zu dem Langweiligsten, was ich seit langem gehört habe. Mit dem Klassiker "The Weight" wendet sich zum Glück das Blatt und es folgt eine abwechslungsreiche Platte mit tollen Songs. Aber dieser Einstieg... Keine Ahnung, wieso diese Platte überall so abgefeiert wird.

The Genius Of Ray Charles by Ray Charles
Feb 25 2026

Das klingt alles nicht verkehrt, könnte als entspannte Dinner-Musik fungieren. Wirklich fesseln tut mich hier allerdings nur ganz wenig und die Balladen sind in Summe ziemlich austauschbar. Aber schön anzuhören ist das schon.

Feb 26 2026

Bin eigentlich nicht so der Prog-Rock-Fan, wenn wie hier nicht ins Psychedelische abgedriftet. Ein Song mit 10 Minuten, der in unterschiedliche Parts gegliedert ist, sorgt häufig für Abwehrhaltung (10 Minuten stumpf das gleiche Riff mit minimaler Abwechslung spielen finde ich dagegen super). Unter diesen Voraussetzungen hat mir das hier überraschend gut gefallen, wohl auch, weil hier schon eine gewisse Pop-Sensibilität zu erkennen ist. Allerdings gab es hier auch Songs (darunter ein Long-Track), die mir zumindest beim ersten Hören gar nichts gegeben haben. Könnte ggf. noch wachsen.

I'm Your Man by Leonard Cohen
Feb 27 2026

Klingt wirklich genauso, wie man sich ein 80s-Album von Cohen vorstellt. Musikalisch finde ich das wirklich furchtbar seicht instrumentiert. Er ist nicht der erste der alten Helden, die versuchen, sich dem 80s-Zeitgeist anzupassen, aber das hätte er wirklich besser bleiben lassen sollen, zumal sich diese Soul/Gospel-Einschübe mit der Produktion komplett beißen. Die Texte sind - soweit ich drauf geachtet habe - weiterhin großartig und sobald er sich wie im Closer musikalisch etwas zusammenreißt, gefällt mir das schon wieder erstaunlich gut. Aber ansonsten gibt es für mich hier wirklich ganz wenig zu holen. Knappe 2 Punkte, weil ich glaube, dass die Platte mit weiteren Durchgängen evtl. noch etwas wachsen könnte.

Crime Of The Century by Supertramp
Mar 02 2026

Hatte für mich etwas Musical-haftes, wie oft die Motive in den Songs wechseln. Mir ist es jedoch häufig einfach zu drüber und dir Songs mit zu vielen Ideen vollgestopft, die mir dann noch in Summe häufig zu seicht sind. Die ersten beiden Songs sowie der abschließende Titeltrack (bekannt aus Samples in Songs von Fabolous und Moonbootica) haben mir am besten gefallen. Die wirklichen Hits sind hier aber noch nicht zu finden.

Metallica by Metallica
Mar 03 2026

Hab kurz überlegt, ob ich auf die 4 gehen soll, weil die Thrash-Phase davor mir insgesamt doch besser gefällt, aber abgesehen von "My Friend of Misery", das abgesehen von schönen Gitarrensoli am Ende nichts mit mir macht, sind hier eigentlich auch nur Banger am Start. Die springen einen abseits der großen Klassiker - von denen es hier ja auch dutzende gibt - zwar nicht so direkt an, aber wachsen einem mit den Jahren doch ans Herz. War auch schön damals am Ring, das Album in Gänze zu hören.

Raising Hell by Run-D.M.C.
Mar 04 2026

Ist natürlich ein Klassiker, aber ich hätte nicht gedacht, dass mir das doch noch so gut gefällt, zumal das Alter der Platte wirklich offensichtlich ist. Im Gegensatz zu Public Enemy sind die Beats hier wirklich ziemlich catchy produziert, sodass die Songs auch mit heutigen Hörgewohnheiten noch Spaß machen. Textlich ist hier natürlich nicht viel zu holen, aber das möchte ich einer Platte, die einfach nur Spaß machen will, nicht ankreiden. Selbst abseits der bekannten Hits habe ich hier einige Schmankerl gefunden.

Mar 05 2026

Komischerweise nie wirklich gehört, obwohl die ja auch in Rap-fremden Kreisen Anklang finden. Entspannte Beats, entspannte Reime, auf die gesamte Laufzeit etwas zu gleichförmig ohne die ganz großen Standout-Momente. Gestört haben mich auch die vielen Skits oder langen Outros mit ihren Comedy-Einlagen. Auf die Texte habe ich ehrlicherweise nicht so viel geachtet. Kann mir vorstellen, dass es da noch einiges zu entdecken gibt. Kann man gut weghören und hat eine entspannte Zeit dabei.

Suzanne Vega by Suzanne Vega
Mar 06 2026

Schon etwas länger her, dass ich so begeistert von einem mir unbekannten Album in dieser Liste war. Sehr zurückgenommener Pop mit wunderschönen feinen Melodien, aber auch ihrem fast in Spoken Word abdriftenden Gesang. Hat mich wirklich sehr beeindruckt.

Mar 09 2026

Ich habe Schlimmes erwartet und war am Ende positiv überrascht. Nach den ersten 3 Songs dachte ich sogar, dass das hier eine richtig gute Platte werden könnte. Spannendes Songwriting, spannende musikalische Ideen, aber noch nicht zu sehr auf anstrengende Rock-Oper und "Theater Kid"-Attitüde getrimmt. Tja, danach wars auch schon wieder schnell vorbei mit diesem Eindruck, wobei hier und da nochmal okaye Tracks auftauchen ("Stone Cold Crazy" ist ja fast schon lupenreiner Heavy Metal). Ich schwanke zwischen 2 und 3, weil man sich die knappe Hälfte hier schon noch gut geben kann, aber da ich Rest wirklich furchtbar anstrengend finde, wird es dann doch die niedrigere Punktzahl. Aber dennoch: Besser als erwartet.

Electric Ladyland by Jimi Hendrix
Mar 10 2026

Man muss sich etwas daran gewöhnen, dass Jimi Hendrix einfach keine wahnsinnig krassen Songs schreibt und alle Lieder im Prinzip nur ein Vehikel dafür sind, seine Gitarrenskills zu präsentieren. Deshalb funktionieren für mich die 3-Minuten-Pop-Singles auch weniger und die beiden Longtracks dafür umso mehr. Das plus die beiden abschließenden Songs, die zu den beeindruckendsten Gitarrenstücken aller Zeiten gehören ("Voodoo Child" wahrscheinlich mein liebstes Gitarrensolo of all time) sorgt dafür, dass ich hier ganz knapp noch die 5 Punkte vergebe, obwohl hier und da auch mal ein mittelmäßiges Stück durchscheint.

Mar 11 2026

Schwierigster Listen bislang, gerade aufgrund der Länge. Musste es in kleinen Dosen hier und da einstreuen, weil ich schnell genervt hiervon war, aber gleichzeitig zumindest die Texte lesen wollte in der Hoffnung, dass sich mir damit diese "Songs" zumindest ein wenig erschließen. Im Endeffekt hab ich hier aber trotzdem zu 90 % der Zeit keine Ahnung, was mir Mr. Waits eigentlich erzählen will und seine Art des Vortrags wird sehr schnell sehr anstrengend. Die zahlreichen Lacher des Publikums lassen vermuten, dass das auch eine Art Stand-Up sein soll. Tja, Humor ist wohl Geschmackssache.

Mar 12 2026

Wahrscheinlich zusammen mit Lightning Bolt die weirdeste Platte, die wir hier bislang hatten. Geholfen hat mir, dass neben den ganzen Experimenten zwischendurch auch mal ein paar einigermaßen konventionelle Post-Punk-Songs versteckt waren, die der Platte etwas Struktur geben und für mich hervorragend funktionieren. Manche der Experimente waren ganz spannend, andere dagegen eher anstrengend. Hat einiges an Grower-Potential, weshalb ich doch noch auf knapp 4 Sterne komme.

Bitches Brew by Miles Davis
Mar 13 2026

Dann zieh ich hier mal den Schnitt hoch. Habs früher schon mal mit der Platte probiert und bin nicht wirklich reingekommen, aber das fand ich jetzt schon ziemlich geil! Kann ich definitiv nicht immer und definitiv auch nicht am Stück hören, aber mir gefällt, dass die Songs hier so schön freidrehen. Man muss diesen Jazz-Fusion-Sound schon mögen, das ist nix zur Hintergrundbeschallung, aber gerade in seinen experimenellen Phasen trumpft das hier richtig auf. Alleine das Intro des Titeltracks... wow!

Queens of the Stone Age by Queens Of The Stone Age
Jul 28 2026

Schon bedenklich, wenn mir beim Opener zuerst "Man" von Skepta in den Sinn kommt, der das Opening-Riff ziemlich prominent samplet. Bedeutet wohl, dass ich das QOTSA-Debut nie so oft gehört habe. Die Produktion finde ich schon mal ausgezeichnet und mir gefällt, dass sie hier noch nicht so stark auf catchige Refrains und Hits schielen und Songs auch mal ohne viel Schnickschnack belassen. Die Instrumentals in der zweiten Hälfte stören jedoch den Fluss der Platte deutlich und an manchen Stellen passiert in den Songs zu wenig für die Laufzeit. Aber hier sind schon ausgesprochen viele hervorragende Songs vorhanden. Für die 1001 sehe ich aber andere QOTSA-Platten deutlich weiter vorne.

Dirty by Sonic Youth
Jul 29 2026

Sonic Youth strahlen einfach eine krasse Coolness aus, insbesondere auf diesem Album. Klar ist hier nicht jeder Song eine 10/10, aber die Platte strotzt voller toller Einfälle und Vibes. Ohne je groß in deren Diskographie eingetaucht zu sein mein bisheriger Liebling von ihnen.

The Age Of The Understatement by The Last Shadow Puppets
Jul 30 2026

Höre hier einiges von Love - Forever Changes raus, was hier ja auch schon in der Liste war. Aber so richtig bekommt mich diese Platte gar nicht. Wenig Spannungsaufbau, die Songs dümpeln so vor sich hin Alex Turners Singsang wirkt eher einschläfernd und die orchestralen Elemente holen auch nix mehr raus. 3 Songs haben mir gefallen, auf dem Nachfolger sind auch noch ein paar ganz nette Songs, aber irgendwie ist dieses Projekt einfach nichts für mich.

Hot Buttered Soul by Isaac Hayes
Jul 31 2026

Platte ist ein Klassiker des Soul-Genres. Herzstück sind natürlich die 3 Longtracks, bei denen ich z. T. das Original gar nicht wieder erkenne. Es werden diverse psychedelic und progressiven Elemente integriert, was die Soundpalette nur spannender macht. Michael Kiwanuka hat sich hier definitiv einige Inspirationen abgeholt. "One Woman" wirkt im Vergleich etwas unscheinbar und reduziert, aber macht trotzdem Spaß. Zu erwähnen wäre auch noch der massive Rap-Einfluss. Schließlich wurden die ersten beiden Songs alleine auf dutzenden Rap-Tracks von u. a. Biggie, 2Pac, The Game, Public Enemy usw. gesamplet. Die Platte muss sich mMn nicht hinter den Klassikern von Sly & the Family Stone verstecken. Hier gibt es wirklich einiges zu entdecken.

Iron Maiden by Iron Maiden
Aug 03 2026

Hier sind einige richtig tolle Songs dabei, inkl. zwei Bandklassiker ("Iron Maiden" und "Phantom of the Opera"). Gleichzeitig ist für mich schon erkennbar, dass es sich hier um ein Debüt handelt, da der Bandsound an manchen Stellen noch nicht ganz ausgereift ist und manchen Songs einfach das gewisse Extra fehlt. Interessanterweise hatte ich das Gefühl vor allem bei der Debütsingle "Running Free", der für mich überraschungsarm mit vielen Wiederholungen vor sich hindümpelt, in Fankreisen aber glaube ich doch sehr beliebt ist. Da ich den Titeltrack auch schon live mit Bruce am Mic hören durfte, tue ich mich auch etwas schwer, Maiden-Songs mit den Vocals von Paul zu hören. So ein wenig verkehrt klingt das für mich schon. Da mich hier nur gut die Hälfte aller Songs überzeugen konnte (die dafür richtig), gibt es von mir sehr gute 3 Sterne.

Layla And Other Assorted Love Songs by Derek & The Dominos
Aug 04 2026

These: Ohne "Layla" würde das Album hier vermutlich nicht auftauchen. Das Ganze ist für mich eher eine Jam-Platte, was dem Supergroup-Charakter auch gerecht wird. Ein wenig vermisse ich schon die Riff- und vor allem Song-orientieren Sachen von Cream (von denen ich hier auch noch 3 Platten in dieser Liste erwarte). Außerdem kann man infrage stellen, ob man das jetzt unbedingt auf Doppel-LP-Länge ausdehnen musste. Man merkt den Herren aber den Spaß an der Sache an, rein musikalisch ist das wirklich ein Hörgenuss, wirklich schlechte Songs lassen sich hier auch nicht finden und gerade die Interpretation von bekannten Blues/R&B-Klassikern gelingt ihnen hier sehr gut. Ich würde sogar soweit gehen, dass mir deren Version von "Little Wing" deutlich besser gefällt als das Jimi Hendrix-Original. Und mit "Bell Bottom Blues", "Anyday" und "Why Does Love Got to Be So Sad?" haben sie auch ein paar catchige Ohrwürmer auf die LP geschmuggelt. Und was braucht man zu "Layla" noch sagen: ein zeitloser Klassiker, ein Riff für die Ewigkeit, die Hintergrundgeschichte macht den Song noch spannender und dann noch das wunderschöne Piano-Outro, was länger dauert als der Song an sich. Ja, für die Dinner-Party ist die Unplugged-Version schon besser geeignet, aber dieses Feuer und diese Energie gibt es eben nur hier.

The Sounds Of India by Ravi Shankar
Aug 05 2026

Schon ein witziger Zufall: Zwei Platten mit losem George Harrison-Bezug hintereinander. Wir hatten ja schon mal eine indische Platte, die mir damals irgendwie deutlich mehr gegeben hat. Das lief dagegen gestern durch, ohne dass mich das in irgendeiner Form berührt hätte. Zusätzlich dieser Teaching-Aspekt dahinter... wenn man wirklich tiefer in diese Musik eintauchen möchte, dann ist das sicherlich ganz interessant. Als casual listener hat mich das dagegen eher gestört, zumal der Theorie-Anteil letztendlich auch ziemlich gering war.

The Poet by Bobby Womack
Aug 06 2026

Ist eine schöne Soul-Platte, die man entspannt weghören kann, ohne dass ich da jetzt die ganz großen Hits a la "Across 110th Street" rausgehört hätte. Teilweise war mir die Produktion etwas zu sehr in den 80s verhaftet mit den leichten Disco-Anleihen. Hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht. Da mir die Songs selbst aber durch die Bank weg sehr gut gefallen haben und ich Bobbys Stimme sehr gerne mag, gehe ich dann doch auf knappe 4 Sterne. Nur für ein Album mit dem Titel "The Poet" hätte ich schon etwas tiefgründigere Texte erwartet. Das war schon eher Genre-Standard.

Apocalypse Dudes by Turbonegro
Aug 07 2026

Vorher nie mit denen beschäftigt, hat aber richtig Spaß gemacht. Hier haben sich The Hives auch bestimmt einiges abgeschaut. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Songs noch etwas länger sind. Der Opener hat das eigentlich ganz schön vorgemacht, wie sehr das Ausufernde bei denen funktioniert. Kurz und knackig funktioniert es natürlich auch, wobei sich das Konzept dann doch im Laufe der Platte etwas abnutzt, sodass ich auch hier auf 4 Sterne gehen muss. Aber schon verrückt, dass man den Hives gar nicht entkommen konnte, während ich diese Band so lange erfolgreich gemieden habe.

Unknown Pleasures by Joy Division
Aug 10 2026

Bin bei Joy Division tatsächlich nie so eingestiegen, obwohl ich eigentlich großer Post-Punk-Fan bin. Wahrscheinlich, weil ich "Love Will Tear Us Apart" nie so geil fand. Die Platte gilt ja als Klassiker und ich kann definitiv verstehen warum. Gerade für die Zeit muss das vom Sound schon bahnbrechend gewesen sein. Aus heutiger Sicht ist das natürlich schwierig zu bewerten, weil es halt mittlerweile so viele gute Bands in dem Genre gibt. Mir gefällt die Ästhetik der Platte, ich mag Ian Curtis' Stimme, aber es fehlen ein wenig die großen Hits oder ikonischen Gitarrenriffs, die einem auch Tage später nicht aus dem Kopf gehen (ok, der Opener geht am ehesten noch in die Richtung). Könnte in Zukunft definitiv noch wachsen. Deswegen bleibt es auch hier bei 4 Sternen.

Debut by Björk
Aug 11 2026

Die Platte klingt so dermaßen anders als alles, was Björk danach veröffentlichen wird, was für ein Debütalbum schon eher untypisch ist (ok, sie hat ja davor mit ihrer Band auch schon Platten veröffentlicht). Der clubbige Ansatz sowie die ganzen Trip-Hop-Einflüsse sind für mich doch sehr in ihrer Zeit verhaftet. In alles komme ich nicht rein. Dafür sind die Songs in Summe doch wesentlich zugänglicher als vieles in ihrem sonstigen Werk. Ihre Stimme ist für mich immer ein schwieriges Thema. Manchmal kann ich mich dran gewöhnen oder sogar erfreuen, oft stört sie mich aber auch. Der größte Björk-Fan werde ich also in diesem Leben nicht mehr. Insgesamt haben ihre späteren Alben für mich schon mehr geboten, auch wenn ich von denen ebenfalls keinem die Höchstwertung geben würde.

Truth by Jeff Beck
Aug 12 2026

Durch meinen Vater kenne ich eher die späteren Jeff Beck-Alben. Sein Frühwerk ist mir dagegen gänzlich unbekannt. Z. B. wusste ich auch gar nicht, dass Rod Stewart mal in seiner Band gesungen hat, was wirklich erstaunlich gut passt. Man erhält hier eine handwerklich gut gemachte Blues-Rock-Platte, die wohl für die damalige Zeit relativ "hart" war, was sich aus heutiger Sicht nur schwer nachvollziehen lässt. Mir gefällt, dass die meisten Songs kompakt gehalten sind und nur selten die 3 Minuten übersteigen (looking at you Eric Clapton). Highlights sind für mich der Opener sowie "Beck's Bolero". Mit den beiden Covern "You Shook Me" und "Ol' Man River" erreicht die Platte zwischendurch mal einen kleinen Durchhänger. Die Bonus-Tracks, die hautpsächlich aus Standalone-Singles bestehen, haben mir teilweise auch ganz gut gefallen. Ich bin aber doch froh, dass Jeff Beck den Lead-Gesang auf der Hauptplatte an Rod Stewart abgegeben hat, der hier wirklich einen ausgezeichneten Job macht.

Stardust by Willie Nelson
Aug 20 2026

Kenne Willie Nelson eigentlich eher von seinen Country-Sachen. Daher war ich schon überrascht, dass die Platte eher in die Folk-Richtung mit Jazz-Elementen geht. Macht natürlich Sinn, wenn man bedenkt, dass hier nur Songs des Great American Songbooks gecovert werden, dir mir aber abgesehen von "Georgia" und "Unchained Melody" alle bislang unbekannt waren. Gerade die beiden haben wir in der Willie Nelson-Version besonders gefallen, obwohl gerade "Georgia" mit der überlebensgroßen Ray Charles-Version eine herausfordernde Konkurrenz hat. "Blue Skies" und ein paar weitere Songs fand ich auch noch ganz gut, ansonsten dümpelt die Platte so etwas vor sich hin. Willie Nelson hat für mich keine besonders herausragende bzw. markante Stimme, ich mochte aber die Produktion und vor allem die Parts mit Mundharmonika, die sich schön eingefügt haben. Wenn man die Songs aus dem Effeff kennt, dann hat die Platte vermutlich einen größeren Impact.

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