Notable Textzeile: Was it the cure? Shell-shock Was it the cure? Hope not Musik die bei mir tagesformabhängig Unterschiedliches auslöst. Gestern zur Hälfte gehört und ich dachte, yo - erinnere mich daran, dass ich das nicht so mag. Heute andere Hälfte gehört und fands recht gut. Dann festgestellt dass ich einfach die acoustic Versionen, die in der Spotifyversion dabei sind, vorziehe. Ingesamt würde ich also sagen: solide bis schön geschriebene Songs, die dann im Studio durch die späte Nuller-Indie-Disco-Maschine gedreht wurden und das gelingt für mich nicht so gut. Textlich ganz überwiegend eher belanglos, die Stimme von Karen O aber groß. Ich würde sagen die haben bessere Alben, aber das ist auch nur eine Vermutung. 3 in Richtung 2.
Rating Distribution
Rating Timeline
Taste Profile
Breakdown
By Genre
Top Styles
By Decade
By Origin
Albums
You Love More Than Most
| Album | You | Global | Diff |
|---|---|---|---|
|
Underwater Moonlight
The Soft Boys
|
5 | 3.06 | +1.94 |
|
Face to Face
The Kinks
|
5 | 3.28 | +1.72 |
|
Garbage
Garbage
|
5 | 3.39 | +1.61 |
|
Blackstar
David Bowie
|
5 | 3.48 | +1.52 |
|
Jagged Little Pill
Alanis Morissette
|
5 | 3.72 | +1.28 |
|
Is This It
The Strokes
|
5 | 3.81 | +1.19 |
|
Wild Gift
X
|
4 | 3 | +1 |
You Love Less Than Most
| Album | You | Global | Diff |
|---|---|---|---|
|
Violator
Depeche Mode
|
1 | 3.7 | -2.7 |
|
Band On The Run
Paul McCartney and Wings
|
1 | 3.67 | -2.67 |
|
Fear Of Music
Talking Heads
|
1 | 3.47 | -2.47 |
|
Music for the Masses
Depeche Mode
|
1 | 3.37 | -2.37 |
|
Aftermath
The Rolling Stones
|
1 | 3.35 | -2.35 |
|
In Our Heads
Hot Chip
|
1 | 3.1 | -2.1 |
|
Your Arsenal
Morrissey
|
1 | 3.05 | -2.05 |
|
Kilimanjaro
The Teardrop Explodes
|
1 | 2.86 | -1.86 |
|
Southern Rock Opera
Drive-By Truckers
|
1 | 2.82 | -1.82 |
|
Oedipus Schmoedipus
Barry Adamson
|
1 | 2.79 | -1.79 |
5-Star Albums (7)
View Album WallPopular Reviews
Ich mag alles daran, das „Hallo Spencer Opening Theme“, das „ich schleiche mich an jemanden ran und werde immer wieder fast entdeckt Theme“, das „wir stapfen durch die Straßen, chillen und schnacken Theme“, das l“ebendiges Tanzlokal mit vielen Leuten die sich angeregt unterhalten und lachen und Gruppen die immer mal wieder durch besondere Fröhlichkeit den Blick auf sich ziehen Theme“, das „macht mal Lärm, jetzt du, jetzt du, quieitschiger! Theme“, das „das Leben könnte so schön sein und dann läuft es doch irgendwie schief und schief ist richtig Theme“, das „moderne Zeiten - ich überhole mich selbst Theme“, das „komm mal her - ne, lass mal - ach komm - ja okay - lass mich dir erzählen wie toll du bist Theme“, das „langsam gehen mir die Assoziationen aus, but I am committed to the bit Theme“, das „der Kommissar lässt dich wichtigsten Zeugen die herausragendsten Momente des Abends wiedergeben Theme“ und schließlich das „entspannt fertig auf der Couch noch einen Absacker trinken und sich über die Großartigkeit des Daseins im Moment freuen und zugleich die Melancholie seiner Flüchtigkeit spürens Theme“ …ich bin längst nicht bewandert genug um zu wissen, was davon Jazz Standards sind, die es schon vorher gab, und was davon der Neal Hefti und der Count selbst gezählt haben, aber ich zähle das alles mal zu ihnen und bin daher noch deutlicher begeistert. Nur weil ich trotzdem nicht oft hören würde „nur“ - 4,4.
1-Star Albums (12)
All Ratings
Aus heutiger Sicht ganz coole Abwandlungen von Sachen die irgendwie bekannt sind. In Wirklichkeit wohl besonders und neu in seiner Zeit. Heute eines von vielen Bluesrocksachen, sehr gut gespielt, manchmal mit einer gewissen Grundspannung die es sehr gut macht. Finde das gar nicht so psychedelisch wie es angeblich ist, das scheint mir mehr Marketing zu sein. Aber soweit ich das lese, sind sie mitverantwortlich für die Veränderung der Livekonzerte hin zu längeren Formaten und besserem Sound. Dafür Respekt. 20-minuten Jamvarianten solcher Songs muss ich allerdings echt nicht haben.
Überproduziert und überinstrumentiert. Immer wieder scheinen die Songwritingkünste durch, manchmal schöne Harmonien, aber bisschen zu süßlich für meinen Geschmack. Lyrisch schon was besonderes. Es gibt mindesten zwei deutlich bessere Alben des Duos.
Klingt wie komplett mit e-jay und Fruit Loops produziert. Wenn es so wäre hätten sie da einiges rausgeholt, aber ansonsten ist das echt nicht so super, jeder Song mit so krass repetetiven kurzen Samples und bemüht völlig sinnfreien Texten. Und das über 1,5h Stunden. Uff.
Das habe ich ewig lange nicht mehr gehört. Ich war ja mit 15 auch eher Team Green Day - Dookie. Ich weiß auch wieder warum, denn manches war und ist mir irgendwie zu yeah yeah, yeaheher (nicht das GD das nicht auch waren…). Anderes davon ist mit heutigem Ohr überraschend stabiler US-Punk, der gar nicht so weit weg ist von nicht so poppigen Varianten. Wenn das nicht Teil meiner Jugend wäre vielleicht einen Punkt weniger, aber so 4.
Schön ein wenig Backlog zu haben auf dieser Liste wegen späteren Einsteigens, so kann ich bei Nachholen einfach auch mal gute Sachen anmachen. Das ist insgesamt einfach cool. Musik, Stimme, Vibe.
Es gibt so wenig so konsistent gute Alben mit dieser Anzahl an Songs. Ganz wenig nicht so catchy, einiges erinnert an andere Songs von anderen Alben aber das sind nur kleine Anmerkungen bei hohem Gesamtniveau. Und noch zwei, drei Überhits dazu- und Soundeffekte von Regen und Wasser! Can’t ask for much more.
Wusste nicht viel über die Wings außer den uralten Simpsons Witz: „Hast du gehört - Paul McCartney hat die Wings verlassen. / Oh nein, das war doch der einzig talentierte von denen.“ Talent allein reicht aber nicht, man braucht auch Leute die einem Widersprechen und sagen: Schlechte Idee Paul. Gabs hier nicht.
Songzeile: Talking shit about a mile a minute Put the wax on the table and let the DJ spin it Well, excuse me, motherfuckers, can I beg your pardon? I'm gonna see the Knicks at the Madison Square Garden alles gesammelt und gemixt und selbst Epigonenarmeeauslöser geworden - zu recht
Songzeile: A man came to the stage one night He smoked a big cigar Drove a Cadillac car And said "Boys, I think this band's outta sight" Manifest your destiny and be boring as fck.
Songzeile Life seems so rosy in the cradle But I'll be a friend, I'll tell you what's in store There's nothing at the end of the rainbow There's nothing to grow up for anymore ... das 1974 zu singen ist konterrevolutionär. Dafür hab ich nicht tonnenweise Lucky Charms gefuttert.
Songzeile: They say our love is (So young) Just a teenage affection But no one knows (So young) Our hearts' direction Musste einmal nachschauen wie jung sie wirklich sind, weil sie so drauf rumreiten. Sie sind 24, 23, 23, 21, und 19. Fazit: sie übertreiben.
Songzeile: The ones that go in are lean and thin The ones that come out are fat and stout Your eyes fall in and your teeth fall out Your brains come tumbling out of your snout Coronerfolkpunk. Nice.
Songzeile: Oh, she had the face of an angel, smilin' with sin A body of Venus with arms Was will man mehr. "Venus hat keine... Arme und Beine".
Top Textzeile: I Fell so alive, i quit my 9 to 5 Slappendester Bass, jedes Lied hat sich kurz vor Ende so in sich selbst verliebt, dass es nicht enden möchte. Schön, aber oft würde ich das nicht hören
Notabable Textzeile: no time to think no time to dare Wie plump der Bass hier vor sich hin tuckert. Quietschige Stimme kombiniert mit quietschiger Gitarre. Texte langweilig. So gar nicht meins
Irgendwie ist hier die the Police review doppelt eingepackt worden. Daher hab Edith für mich kurz angemacht. Kann mich aber nicht mehr an die ursprüngliche review erinnern und auch an keine Textzeile. Sagt aber eigentlich alles über das Album. Völlig an mir vorbeigezogen und nix hängen geblieben. Notabable Textzeile
Lieblingstextzeilen: Soon I'll have the courage To leave my thoughts behind I'll give back all the knowledge And keep the wisdom precious in my mind Und If you believe I'll deceive then common sense says, "Shall you receive." Als Ganzes überraschend aber auch erfreulich disperat. Hätte mehr Ähnlichkeit erwartet. Bin nicht so Freund von den reinen Instrumentals, die sind mir zu skizzenhaft. Aber viele der Songs sehr cool, besonders mit Tricky. Finde das ist als Hintergrund und überraschenderweise auch als Vordergrund geeignet. Texte auch überraschend deep manchmal. Bondlikestreicher top
Notablebtextzeile: Knowledge is a deadly friend If no one sets the rules The fate of all mankind, I see Is in the hands of fools Bin gespalten. Einige Stellen finde ich richtig gut, aber darum herum ist so viel repetetives getüdel, das es mir im ganzen eigentlich gar nicht gefällt. Außerdem vermutlich schuld an sowas wie Fantasy Metal
Top Textzeile: Out of the blue and into the black You pay for this, but they give you that And once you're gone you can't come Back. Bin mit Neil Young nie so richtig warm geworden, einzelne Songs zurecht einflussreich, aber der Rest (in diesem Falle entweder zu Country oder zu sehr Classic Rock). Nur die Hey, Hey, My Mys groß. Songtextmäßig auch eher outdated insgesamt auch wenn zu der Zeit evtl. wichtig als Stimme. Aber sprechen im Namen von usw. Hat es ja nach kurzer Internetrecherche später ernst gemeint mit dem pro Frist nations Aktivismus. Insgesamt 3 wegen zwei Songs
Notablebtextzeile: It's just the bestest band, well, damn, woah, honey lamb Das sind musikalisch solche Standartsachen (geworden?) das mich da wirklich gar nichts dran überraschend. Musikalisch als auch textlich nicht sehr abwechslungsreich. Aber halt auch wundervolle Stimme und perfekt arrangiert. Für den Vordergrund aber echt zu gleichförmig. Hätte hier gerne halbe Sterne, dann wäre es 2.5.
#urlaubsrezension Noch nie von gehört, also lustige Entdeckung. Ein wenig seltsam, insgesamt nicht meine Musik aber mach ich bestimmt irgendwann noch Mal an.
#urlaubsmode Selbst in Sommer, Sonne, Pool ist das zu cheesy und soft. Aber passt auch perfekt. Mehr Widersprüche in diesen Sätzen als gefühlt im Album
#urlaubsrezension Ein paar Songs bei denen die Stimme funktioniert und die in der Orchestrierung und mit Text funktionieren. Aber auch einige die mich so nerven, mit der Mundharmonika, mit der Stimmlage oder mit dem dummen Text. Insgesamt eines der besseren Youngs, aber gut wird es daruch nicht für mich.
#urlaubsrezension Wenn ich das zu Hause gehört hätte gäbe es jetzt böse Kommentare zur Bongo im allgemeinen und dem hier im speziellen. Im Urlaub aber echt lustige Arrangements, Instrumentals auch Mal cool und zum Frühstück machen in der Sonne fein
Ich hab das Album vorher höchsten drei Mal ganz durchgehört. Ich find das ist klingt, bei aller Nostalgie irgendwie kalkuliert, Hits sind Hits, aber viel zu viel gespielt. Fand ich zu der Zeit schon etwas komisch wie sehr die in Vergleich zu vielen anderen tollen Sachen gefeiert würden, also die Hits. Natürlich funktionieren trotzdem Nostalgie und die Formel ja auch. Eigentlich 3,5, aber halt auch nicht gleich viel wie die Bongos.
Irgendwie würde ich denken, dass ich das mögen würde, aber ist irgendwie überorchestriert und dann doch zu flüchtig. e Eigentlich mag ich kurze Songs, aber ist mir ein wenig zu skizzenhaft manchmal. Höre ich mir aber zu Hause nochmal mit Konzentration auf die Texte an. Insgesamt aber schön.
So simpel und so gut, sehr schönes Wochenendalbum. Lange nicht mehr gehört und auch früher gar nicht so oft, aber die Variation ist größer als ich erinnerte und der Sound einfach so großartig dreckig.
Ich war bei 2, weil irgendwie okay, aber der fucking französische Song hat dem Kamél den Rückén gebrochén, 1,4 wird abgerundet zu
#Lieblingssongzeilen: All the towers of ivory are crumbling And the swallows have sharpened their beaks This is the time of our great undoing This is the time that I'll come running Insgesamt sind sich Nick Cave Alben ja schon auch ähnlich. Dieses hier gehört für mich nicht in seine Top 5, die für mich beste Phase beginnt kurz nach diesem Album. Daher höre ich schon viele Ansätze, wenn man seinen Schmalz nicht so mögen würde wie ich es tue, wäre das hier vielleicht dann sogar das bessere Album. Storytelling und Instrumentierung auch groß und die Stimme... Vermutlich liebt oder hasst man es, ich bin definitiv auf der ersten Seite. 3,5 aber deutlich besser als vieles was ich mit 3 bewerte.
Notablebtextzeile: Any time of the year, don't you hear? Spending cash, talking trash I'll show you a real good time. Auch wenn sie hier fast irgendwie zufällig Rapgepose erfinden, finde ich die künstliche gute Laune, die "ich bin besser für dich Baby Lyrics" und die abstrus kitschigen Arrangements gepaart mit der penetranten Kalifornien Ideologie echt unerträglich. Hier spätestens wird Hippie komplett Mainstream und Pop und jeglicher möglicher Gegenkultureller Elemente enthoben. Ne, ne, ne.
Toplyrics: I know everything, I know history I know the universe works mentally I know the perks of bullshit isn't meant for me Musikalisch und vom Style abwechslungsreich, besonders die Beats und Hooks haben mir echt sehr gefallen. Hab vorher noch nie mehr als einen Track am Stück gehört und das ist schon ein echt gutes Album und zurecht gehyped. Textlich kann ich vieles nicht unbedingt verstehen, zum Teil akustisch, zum Teil inhaltlich. Ist am Ende nicht meins, aber ich spüre das es gut ist und nur ein paar kleine Turns im eigenen Leben entfernt dass ich es richtig feiern würde. 3,5.
Notable Textzeile: Was it the cure? Shell-shock Was it the cure? Hope not Musik die bei mir tagesformabhängig Unterschiedliches auslöst. Gestern zur Hälfte gehört und ich dachte, yo - erinnere mich daran, dass ich das nicht so mag. Heute andere Hälfte gehört und fands recht gut. Dann festgestellt dass ich einfach die acoustic Versionen, die in der Spotifyversion dabei sind, vorziehe. Ingesamt würde ich also sagen: solide bis schön geschriebene Songs, die dann im Studio durch die späte Nuller-Indie-Disco-Maschine gedreht wurden und das gelingt für mich nicht so gut. Textlich ganz überwiegend eher belanglos, die Stimme von Karen O aber groß. Ich würde sagen die haben bessere Alben, aber das ist auch nur eine Vermutung. 3 in Richtung 2.
Top Textzeile: I play too hard when I ought to go to sleep Well, they pick on me 'cause I really got the beat Some people give me the creeps Das holt mich so hart gut ab. 15 Songs, 32 Minuten. Alles ähnlich, aber weil so kurz trotzdem immer etwas Neu. Textlich vielleicht nicht der Punk den die Welt gebraucht hätte und etwas zu privatistisch und lovelastig, aber das ist nur das Haar in der ansonsten ganz hervorragenden musikalischen Punksuppe, das kommt definitiv in meine Rotation. Große Entdeckung.
Notable Textzeile: Can't believe a single word I've said And every subject's the only one that's dead And there's nothing from my side Am meisten Lachen musste ich als der viel zu Gitser-lastige und zu metallige Track "Sludgefeast" einfach mittem im Gitarrensolo ausgeblendet wird, weil es jetzt wirklich mal reicht. Ansonsten mag ich vieles daran, den Gitarren- und Drumsound im allgemeinen, die Produktion, die die Nölligkeit der Stimme nochmal extra betont und den generellen Vibe. Aber manchmal eben hat es zu viel Gitarren usw. Ich höre, wie das Einfluss nimmt aus Bands aus den 90ern die ich besonders mag, aber ich hätte es mir ingesamt mehr straight forward gewünscht. Etwas besser als 3 glatt, aber noch 3.
Notable Textzeile: We have no past, we won't reach back Keep with me forward all through the night Zwei Megahits die jeder kennt, aber auch sonst klingt für mich alles irgendwie nach Soundtrack-, bzw. Theme- und Abspannsongs. Sowieso alles popig bis zum geht nicht mehr. Aber gut gemacht und wenn es nicht zu girlie-quitschig wird mag ich die Stimme auch. Sicherlich sehr bedeutend in seiner Zeit, aber nix für die heavy rotation.
Toptextzeile: I missed the last bus, I'll take the next train I'll try, but you see, it's hard to explain I say the right thing, but act the wrong way I like it right here, but I cannot stay Was soll ich sagen - endlich das erste Album, das ich auch als phyischen Tonträger besitze und dann fahre ich an dem Tag für ne Woche weg von diesen Tonträgern. Schon auch einfach ein krasser Luxus es trotzdem hören zu können. Das ist eines der von mir meistgehörten und meistgeliebten Alben aus dieser Zeit, obwohl ich eigentlich wenig über die Band weiß und mich nie als Fan verstanden habe. Aber der Sound und die Lyrics, eher noch als der Gestus, haben mir es sehr angetan. Jeder Song eigenständig aber doch alles aus einem Guss, alles Sachen die mir immer wieder mal in den Sinn kommen. In dem Moment des Erscheinens und bis heute nah an Perfektion. #cd #gekauft
#bernwoche ich verstehe die Produktionsentscheidung das eh schon flächige noch flächiger zu machen in dem alles ohne lautstärken- und frequenzausschläge einheitlich vor sich hin wubbert und leidet überhaupt nicht. Denn eigentlich mag ich ja diese Art von Gesang und Abwechslung von flächigen Gitarren und simplen Melodien. Aber auch bei den Melodien oft einfach nervige Sounds.
#bernwoche Am Anfang dachte ich noch kurz dass das irgendwie avant-garde und interessant ist mit den nervigstens Sounds einzusteigen, aber es passt einfach alles irgendwie nicht zusammen. Lyrics blöd und uff, kein echter Flow.
#bernwoche Viel zu poppig, Lyrics besonders belanglos, erfolgreiches Schema zu oft wiederholt. Dennoch funktioniert es für mich auf einer bestimmten Wbene (die des Eiffsounds in Kombi mit den Srums). Auf den meisten anderen aber gar nicht.
#bernwoche Die Songs mit soulig-bluesigen Arrangements gefallen mir ganz gut, könnten aber auch mehr Spannung in der Stimme vertragen. Die eher folkig angehauchten finde ich zu eintönig. Insgesamt laufe ich da sehr Gefahr, dass das an mir vorbei läuft. War zu seiner Zeit sicherlich innovativ, aber im Rückblick gab es zu dieser Zeit auch ganz schön viel, was so klang.
Notable Textzeile: I move to master my machine And I will not stand in line Sick boy, sick boy, going wrong Memory losing grip Energie, Energie, Energie. Aber auch Dumpfheit im Sounds, manchmal falsches Abbiegen, dann wieder große Zeilen und große schreiende Gitarren. Das ist groß und für ganz vieles was kommt wichtig. Da es mich aber auch immer wieder stresst kommt es nur in die zweite Reihe der Rotation und daher "nur"
Notable Lyrics: Struggling with confusion Disillusionment too Can turn a man into a shadow Crying out from pain Es gibt sehr viel Musik aus dieser Zeit die sich sehr ähnelt. 36 Minuten und 6 Songs ist auch wirklich kurz für ein Album. Ich finde aber, dass ganze hat einen guten Groove, solange es nicht zu viel Flöte in den Instrumentals sind komme ich damit auch gut klar. Es gibt wenig was mich stört, aber auch wenig das mich begeistert. Wenn es eines der ersten Alben dieser Art wäre die ich gehört hätte wäre das vermutlich anders. Aber so bleibt es bei unterem Mittelfeld. Gerade noch 3.
Notable Textzeile: Oh, hello, Mr. Man You didn't think I'd come back You didn't think I'd show up with my army And this ammunition on my back and isn't it iconic (Ja, ich weiß, naheliegend) Ein Album das biographisch genauso wichtig ist wie in der Popmusik. Behaupte ich jetzt einfach Mal. Musikalisch deutlich rockiger als ich es in der Erinnerung hatte, ich mag diese Produktion zwischen Garage und Mainstreamradio sehr gerne. Fast durchweg wirklich gute Songs und ganz überwiegend Texte die man entweder als ihrer Zeit voraus oder immer noch wichtig verstanden werden können. Auch wenn es einer ganzen Generation falsch beigebracht hat, was eigentlich ironisch ist.
Notable Textzeile: I see death around the corner, gotta stay high while I survive In the city where the skinny niggas die If they bury me, bury me as a G, nigga, no need to worry Mir gefallen die staubtrockenen old school Beats am Anfang. Die Hooks sind allerdings nicht so sehr innovativ finde ich, manches übertrieben poppig, vieles zu lang. Und letztendlich kann ich mit dem Gewalttheme auch nur wenig anfangen. Aber natürlich irgendwie ikonisch weil prophetisch. War zumindest ein Anlass nochmal nachzulesen wie das alles abgelaufen ist und warum Leute glauben, dass er nicht Tod ist und dann festzustellen dass viele der Argumentationen eher erst Recht dafür sprechen das er es ist.
Notable Textzeile: I don't mind (I don't mind) Your lovesick soul I don't mind (I don't mind) It can grow cold Über das Call and Response fühlt man immer wieder die Energie im Raum, sowieso auch die Energie in der Stimme, die sich durchaus transportiert. Aber für mich dann doch zu oft zu preacher-haft, zu lange an einer einzelnen Idee festgehalten, fast jeder Song nur ein Loop um wirklich sagen zu können, dass mir das gefällt. Also 2,5 wird zu 3.
Notable Textzeile: We just sit around talking about the old times She says when she feels like crying, she starts laughing, thinking 'bout Glory days Beginnt mit dem Lied, das auch ich ohne die Strophen zu kennen lange missverstanden habe, was ja auch mit dem Arrangement und der Instrumentierung zu tun hat. Das zieht sich ein wenig durchs Album. Es ist großartiges Songwriting, die Texte treffen so gut wie immer zwischen Allerweltserfahrung und dem so einzigartig Gesagten. Wenn dieses Album etwas weniger 80er atmen würde, wäre es eine 5, so bleibt es eine 4.
Notable Textzeile: Did you stick with me? Let me jog my memory I see you leaving Oh, don't forget your TV Ja, das ist langweilig. Aber ich finde es nicht ärgerlich. Das ist grundsätzlich Musik die ich mögen könnte, auch wenn die Stimme ab und an ins nervige kippt. Aber es ist einfach seltsam wie man diese Songs zusammenstellen kann und keiner der Beteiligten sagt mal: hey, ich glaub wir brauchen mal Tempo-, Lautsärken- oder Irgendwasvariationen. Wenn man sich auch anschaut was zu der Zeit sonst alles tolles erschienen ist, puh.
In the gentle light as the morning nears You don't say a single word of the last two years Where you were or when you reached the frontier Das ist alles so zeitlos schön, dass mich die Erwähnung des „connecting flight“ beinahe komplett rausgeworfen hat. Aber nur beinahe. Sanft, zart, fragil, die Harmonien perfekt auf die Stimme und die Instrumentierung abgestimmt. Ich denke man kann das auch zu süß, zu soft, zu wholesome finden. An einem anderen Tag hätte ich das vielleicht auch. Heute macht es mich glücklich.
Notable Textzeile: Well, me, I'm lying here, with nothing in my ears Me, I'm lying here, with nothing in my ears Me, I'm lying here, for what seems years I'm just lying on my bed with nothing in my head Mit die stärksten Songs von Nick Cave auf mit dem überfrachtetsten Album of all time. Gebt dem Mann keinen Chor in die Hand, dann wird es einfach zu dick, gebt ihm ein Skelett von einem Song und last ihn die Spannung steigern und halten ins unermesslich großartige. Weil doch viel was an mir letzendlich spurlos vorbei geht und das hier das ganz und gar nicht tut eine, 3,5 die zur 4 wird.
Notable Textzeile: Something so worthless Serves a purpose […] Can't you understand? Say you believe Just how easy it is to please me Die beiden ersten Songs sind so dumm und nervig, und erinnern mich daran, dass ich nicht nur die Band sondern auch die Hardcore-Fans dieser Band irgendwie immer seltsam fand (Ausnahmen und so…). Und diese Art von Song kommt ja dann auf dem Album auch immer wieder. Personal Jesus und Enjoy the Silence sind was anderes, okaye Lieder, im besten Falle ist das ja einfach gerade noch akzeptabler Pop. Insgesamt ist die Idee nur mit Synths zu arbeiten ja so absolut 80er und zugleich auch cool, dass das ein kleiner Pluspunkt ist - und womit sie dann auf diesem Album ja brechen. Ich hab irgendwann vor vielen Jahren auch mal ne Doku gesehen und wenn ich mich recht erinnere, man muss einfach allen Respekt aussprechen, die es geschafft haben es länger mit Dave Gahan auszuhalten, eines der größten egozentischen Arschlöcher der Popgeschichte. Das ganz durchzuhören war insgesamt eine Qual und auch wenn es zwei okaye Singles hat höchstens 1,4.
Notable Textzeile: It's on again, off again, on again Watch me fall like dominoes In pretty patterns Ich hatte ja immer das Gefühl, ich bin zu simpel gestrickt für Radiohead. Für dieses Album zumindest gilt das nicht, es gefällt mir sehr, findet eine gutes Balance zwischen sphärisch-schön, pluckernden Rhythmen und Gitarrenloops. An diesem Punkt in der Zeitlinie (sowohl zur Veröffentlichung als auch 20 Jahre später hören) ist das allerdings auch nicht (mehr?) krass revolutionär sondern voller schon gehörter Momente. Bleibt aber sehr schön. 3,5 wird zu 4.
Notable Textzeile: Oh, lots of things are gonna cure your ills But only one thing's gonna pay my bills And that's money, yeah, yeah, that's what I want Soundmäßig ist das eine passable bis gute Rock and Roll-Band, an einigen stellen etwas roher als andere und ein paar ganz coole Riffs. Auch die Rock and Roll-Standarts spielen sie gut. Dass das aber irgendwie „Sixties Punk“ sein soll erschließt sich mir, auch aufgrund der Songauswahl, Stil, Auftreten nicht. Aber das ist halt Marketing. Ohne das Morketing weiß ich aber auch nicht ob es einen Platz in der Rockgeschichte hätte. 2,5 wird zu 3.
Notable Songzeile: Electric guitar is copied Copy sounds better Call this law of justice, call this freedom and liberty Joseph Beuys Voice: Ja Ja Ja Ne Ne Ne (1968) - uff, das ist mir echt zu gewollt nervig. Die Textes sind als Miniaturen vielleicht eigentlich cool, aber die Art des Schreiens nervt. Die Rhytmusgruppe nervt weil sie absichtlich (?) ihren Rhytmus verkackt und die Gitarre schreit genervt auf. Ich verstehe ja Brian Eno sowieso nicht, warum er das produziert hat auch nicht. Ich würde mir ja fast wünschen, dass mir was positives einfällt, aber bis auf die unverfrohrene Art sich nicht um die Zuhörerinnen zu scheren, fällt mir leider nix ein. Sorry Musikgeschichte, falls das jetzt absolut dilettantisch ist, aber dann passt es ja auch zum Album, ne?
Ich mag alles daran, das „Hallo Spencer Opening Theme“, das „ich schleiche mich an jemanden ran und werde immer wieder fast entdeckt Theme“, das „wir stapfen durch die Straßen, chillen und schnacken Theme“, das l“ebendiges Tanzlokal mit vielen Leuten die sich angeregt unterhalten und lachen und Gruppen die immer mal wieder durch besondere Fröhlichkeit den Blick auf sich ziehen Theme“, das „macht mal Lärm, jetzt du, jetzt du, quieitschiger! Theme“, das „das Leben könnte so schön sein und dann läuft es doch irgendwie schief und schief ist richtig Theme“, das „moderne Zeiten - ich überhole mich selbst Theme“, das „komm mal her - ne, lass mal - ach komm - ja okay - lass mich dir erzählen wie toll du bist Theme“, das „langsam gehen mir die Assoziationen aus, but I am committed to the bit Theme“, das „der Kommissar lässt dich wichtigsten Zeugen die herausragendsten Momente des Abends wiedergeben Theme“ und schließlich das „entspannt fertig auf der Couch noch einen Absacker trinken und sich über die Großartigkeit des Daseins im Moment freuen und zugleich die Melancholie seiner Flüchtigkeit spürens Theme“ …ich bin längst nicht bewandert genug um zu wissen, was davon Jazz Standards sind, die es schon vorher gab, und was davon der Neal Hefti und der Count selbst gezählt haben, aber ich zähle das alles mal zu ihnen und bin daher noch deutlicher begeistert. Nur weil ich trotzdem nicht oft hören würde „nur“ - 4,4.
Notable Songzeile: Yeah, I blame it on the River Lea, the River Lea, the River Lea Blame all rounds: Wer ist nur schuld daran, dass dieses Album so langweilig ist? Bestimmt nicht Adele, sondern ein Fluß in London. Wer ist schuld daran, dass alles gleich klingt, alles so viel mehr Potential hätte aber nix davon abgerufen wird: Adele: This was all you, none of it me. Und schuld ist bestimmt nicht die Person die die noch nix von Handy gehört hat - when I call you never seem to be home but at least I can say if tried? Das in 2015? My ass. Ich übernehme daher die volle Verantwortung dass das hier allerhöchstens 1,5 Punkte wert ist.
Notable Textzeile: Fame is but a fruit tree So very unsound It can never flourish ‘Til its stock is in the ground Fruuuuuuit treeee, was für ein langweiliges Leiden. Musikalisch und textlich ist das für mich nur Durchschnitt, es langweilt mich. Vielleicht bin ich gerade auch sattgehört insgesamt, aber es gibt ja immer wieder völlig überraschende Banger, gefolgt von Sachen die es einfach tausend Mal gibt und die oft eher etwas mit der pophistorischen Geschichte zu tun haben als mit besonders berührender oder mitreissender Musik. Vielleicht liegt es an mir, ich möchte das nicht ausschließen, aber wenn Adele gestern nur 1,5 bekommen hat, dann das hier erst recht.
Notable Textzeile: Then why don't you just dance across the floor? 'Cause there's a chance for chances And the chance is choosin' And I sure would like just to groove with you Musste erstmal ein wenig recherchieren um herauszufinden, was MJ hier selbst geschrieben hat. Eine lange Liste illustrer Komponisten für ein seltsames Album. Musikalisch bin ich damit voll einverstanden heute, kann mir aber auch vorstellen dass ich viele Nicht-Disco-Tage in meinem Leben hatte und haben werde, dann ist es unerträglich gleichförmig. Aber ist schon sehr gut produziert und arrangiert. Seltsam finde ich es, weil mir unklar ist was für eine Persona hier aufgebaut wird. Vom Star Wars Zitat im ersten Song über die Person die immer zum Arbeiten gezwungen wird, dem Boyfriend seines Girlsfriends genau zeigen will was sie so zusammen tun bis sie dann nach seltsam spezifischen zwei Jahren wieder verschwindet. Dazwischen immer wieder Tanzen und so. Ich bin mir insgesamt unsicher, wie ich MJs Leben in die Bewertung mit einbeziehen möchte, daher lass ich das mal sein und sage wg. Abzügen in der Textnote und im alltäglichen Ertragen können eine gute 3,3
Notable Songzeile: I had money and stuff Each and every call Too much, but never enough Tear it up, and watch it fall Ich kann das absolut nicht ernstnehmen. Der Drumsound, der musicalhafte Gesang und das ganze Getue bereits zum Einstieg. Aber irgendwie hatte ich immer den Eindruck, dass sie sich selbst auch nicht so ernst nehmen, keine Ahnung woher eigentlich. Nach einem ganzen Album würde ich das aber nicht mehr sagen. Ich befürchte inzwischen es ist komplett ernstgemeint und das macht es für mich schwer erträglich. Dark New Wave/Gothic ist zum überwiegenden Teil so anstrengend. Wenn ich es selbst aber weiterhin nicht ernstnehme ist es ja auch lustig in seiner absolut übersteigerten Theatralität. Daher nicht einen Punkt sondern
Lovable Songzeile: We all say, don't want to be alone We wear the same clothes 'cause we feel the same We kiss with dry lips when we say goodnight End of a century, oh, it's nothing special Ich weiß, ich weiß gesehen auf 100 Jahre ist 1994 schon End of the Century (and the Millenium), aber ich finde trotzdem es kommt ein wenig zu früh. Dabei waren Blur in meiner musikalischen Sozialisation erst viel später als man denken könnte wichtig. So dass das hier für mich auch nicht die emotionale Erinnerung auslöst wie bei anderen. Aber jetzt nochmal mit ganz genau hinhören ist es schon ein wahrer Geniestreich. Die Lakonie mit der Themen, musikalische und textliche durchgespielt und abgehandelt werden, die Distanz, ebenfalls in beiden Bereichen die echte Coolness enstehen lässt - ich hab wirklich ausnahmsweise nix zu meckern. Kommt mir selbst komisch vor.
Notable Textzeile: So down and down and down and down And down and down we go Hurry, my darling, we mustn't be late For the show Dafür musste ich mir wirklich viel Zeit nehmen. Aber das war es sowas von wert. So vielschichtig, abwechslungsreich, manchmal genau in seiner Zeit verhaftet, manchmal aus der Zukunft kommend und machmal aus paralellen Zeiten und Welten. Und es ist ja auch schön, dass es wirklich keine Alltagstauglichkeitshintergrundegalmusik ist.
Notable Songzeile: Is he alive or dead? Has he thoughts within his head? We'll just pass him there Why should we even care? Singt er die Noten oder spielen sie was er singt? Vermute Ersteres. Denn alles wird den Riffs untergeordnet. Der Sound sowieso, die anderen Instrumente. Die Stimme und der Text. Das ist konsequent und vermutlich haben so sehr sehr viele Leute Gitarre spielen gelernt. Und von denen haben dann fast alle schlechte Metalbands gegründet. Und was hätte ich in meiner Jugend gemacht ohne Konzertabende im Piano mit schlechten Metalbands? Vermutlcih was anderes ähnlich glorious sinnloses. Toll ist das nicht, aber zumindest löst es was aus, Nostalgie oder so. 2,5 wird
Notable Songzeile: I search for you on the other side Where the river runs clean and wide Up to my heart, the waters rise Up to my heart, the waters rise Das fängt stark an und lässt dann stark nach. Zu viel Pathos, zu viel Chor, zu viel AmerikaNewYorkNewJersey. Direkt nach dem Hören hätte ich es glaube ich noch härter bewertet, aber etwas besser als 2, aber noch keine 3.
Notable Textzeile: This is a story about a girl that I knew She didn't like my songs and that made me feel blue She said, "A big band is far better than you" Es gibt einige unfreiwillig (oder irgendwie absichtlich sarkastisch, aber nicht mit genug Distanz vorgetragen um irgendwie auch nur ein wenig souverän zu sein) Textzeilen, die ich kurz in ihrer Tragik interessant fand. Aber insgesamt ist das eher nervig als besonders. Wenn dann was zur Gitarre dazukommt unterstützt es nicht sondern orgelt irgendwie so dazwischen. Darüber hinaus sind es nichts mehr als Skizzen, halb-motiviert vorgetragen und mit wenig Spannung.
Notable Textzeile: Half of what I say is meaningless But I say it just to reach you Die Platte lag mit der C-Seite nach oben sogar noch auf meinem Plattenteller, hab das letzte Woche irgendwann gehört. Und dann natürlich nochmal. Das Hülle des "weißen" Album ist bei mir schon dunkelgelb-weiß gefleckt. Gerade weil vieles nur Experiment, fragil hingeworfenes mit Mastercraft in Produktion und Songwriting verbindet ist das Großartig. Hätte natürlich kürzer sein können. Keiner braucht Sampling um die D-Seite vollzukriegen und es gibt auch Alben von den Beatles die sowohl bessere Übergange (auch wenn die schon ganz groß sind hier) als auch stärkere Einzelsongs und definitiv mehr einigermaßen sinnvolle oder poetische Lyrics haben. Macht aber alles nix. Iconic! #LP #übernommenvonTW
Notable Textzeile: Voices callin', voices cryin' Some are born and some are dyin' It's Alpha and Omega's kingdom come And the whirlwind is in the thorn tree So viel Leben und Sterben in so einer einnehmenden Stimme. Alles ist darum gruppiert und produziert. Das geht mir jedes Mal unter die Haut. Trotzdem ist es für mich nur das zweitbeste aus der American Recordings Reihe. Es fügt sich für mich nicht unbedingt zusammen, die Auswahl der Songs ist dann doch etwas zu dick auf Vanitas hin ausgerichtet. Aber das ist defintiv meckern auf sehr hohem Niveau. #cd #gekauft
Notable Textzeile: Just like everyone else, I'll forget you Is there anybody around, I'll forget you Just like anyone Just because, just because, just because Es gibt einzelne Parts in einzelnen Songs, die ich richtig großartig finde, wenn das Orchestrale zusammenfindet, Gesang, Riffs, die Drums (sind oft fucking großartig). Aber es gibt viel mehr das mich nervt. Die absichtlich exaltierten Songstrukturen, bei denen man nie weiß ob das jetzt vorbei ist, wieder losgeht oder schon der übernächste Song ist. Genauso wie die kryptischen Songtexte und der ganze Vibe. Aber für die einzelnen Momente gibt es eine 2,5 wird zu
Notable Textzeile: Well, everybody got an opinion now, don't they? But it ain't no thing to me It really don't make any difference now to me If you don't like what you see Ich habe das Album beim Putzen gehört, also relativ laut. Die Nachbarn waren vermutlich verwirrt. Dann habe ich das Handy vonwo es auf die Box gestreamt wurde im frisch gewischten Badezimmer liegen lassen. Nach Ende des insgesamt wirklich viel viel zu langen Albums hat Spotify eine Art Best-of-Strong-Female-Pop-Artists gespielt - und jeder Song war sowas von 10-100 Mal besser als die Sachen auf diesem Album. Die sind ja alle gut arrangiert und nichts nervt richtig, ist auch okay abswechslungsreich für das Genre, aber es ist doch ähnlich und Textlich manchmal gut, selbstbewewusst und dann doch wieder komisch weiblich-stereotyp-hetro-Lovesong. Echt hart fand ich den Track bei dem Lobpreisungen von Fans als Voicenotes eingespielt wurden. Why, ich meine wirklich why? Ohne den wäre ich glaub ich bei 2,5 gelandet, so eher 2.
Notable Textzeile: You think I'm dumb, maybe not too bright You wonder how I sleep at night Proud of the glory, stare down the shame Duality of the southern thing Ich war selten so froh als eines dieser Alben vorbei war wie bei diesem. Musikalisch könnte mir das ja von der Instrumentierung und den Rhythmen irgendwie gefallen, aber ich mag nichts daran. Nicht die Ähnlichkeit aller Songs untereinander und zu tausend anderen Sachen die es schon gibt. Wer hier einen Funken musikalische Innovation oder Besonderheit findet, vor dem ziehe ich den Hut. Und gebe ihm dann den Hut, denn der passt vermutlich dann sowieso eher zu dieser Person. Was mich aber noch viel mehr abstößt als die Musik ist das „Southern“ raushängen lassen an sich. Ich kann damit wirklich so gar nichts anfangen, bei mir machen sich da nur Assoziationen an Segregation, Rednecks,, christlichem Fundamentalismus, Intellektuellenfeindlichkeit und eine Pseudo-Anti-Eliten-Haltung, die aber allen Konservativen alles an Klüngelei verzeiht, breit. Und dass das hier differenzierter ist, möchte ich gar nicht herausfinden weil es trotzdem so dick aufträgt. Am Ende habe ich dann doch ein wenig nachgelesen, vielleicht entgehen mir da die Nuancen, aber das hier war wohl das Ziel, sagt einer von denen: „The album wrestled with how to be proud of where we came from while acknowledging and condemning the worst parts of our region’s history“ - aber vielleicht wäre es dann ja auch einfach okay NICHT stolz zu sein darauf wo man herkommt, sondern zu sagen: trotz der Furchtbarkeit da wo ich herkomme, wo wirklich fast alles furchtbar war und ist, gibt es auch dort ein paar gute Menschen. Aber sie überwiegen leider nicht. Man ey echt!
Notable Textzeile: Everybody got mixed feelings About the function and the form Everybody got to elevate from the norm Lustige Mischung, von Sachen die ich für Metal halten würde über Poprock mit 80er Syntheinschlag bis zu Classic Rock Dabei merke ich, wie stark es dann oft an dem Aufbau der Songs, dem gewählten Sounds für Gitarre, Bass, Drums, Keys, an der Abstimmung untereinander, der Balance zwischen erwartbar und überraschend liegt, dass mir etwas gefällt und nicht so sehr am Genre. Nicht, dass mir das jetzt mega krass gefällt, aber ich kann das respektieren und verstehen, dass Leute das mögen. Und es muss textlich ganz offensichtlich bei dieser Musik auch nicht immer Fantasyabklatsch sein, dann wird das auch nicht so beliebig sonder hat etwas mehr Substanz. Am Ende eine solide 3.
Notable Textzeile: Are you sure you wanna hear more? What if I ain't worth the while Not the style you'd be looking for? Ich kann mir vorstellen dass diese auf der Soundebene sehr saubere und klare, die Instrumente und Stimmen gut verschränkende und doch harmonische, Produktion zum Zeitpunkt des Erscheinens wirklich besonders war. Und die grundsätzlich recht reduzierte Instrumentierung und die Harmonien sind ja auch technisch sehr gut. Kurz gesagt: verstehe den Erfolg, auch wenn es nicht meine Musik ist. Und dass das Schwed*ihnen sind und das textlich manchmal echt cringe ist gefällt mir auch irgendwie. Ist halt trotzdem überhaupt nicht mein Ding, aber kann hier verstehen dass der Musikgeschichte was fehlen würde wenn es das nicht gäbe. Daher 2,5 wird zu 3
Notable Textzeile "I'm sorry I met you, darling, I'm sorry I met you" As she turned into the night, all he had was the words "I'm sorry I met you, darling, I'm sorry I've left you" Ist (auch) an mir damals völlig vorbeigegangen. Vielleicht weil es dann doch nicht ganz so tanzbar ist und es so nicht in die FM4 Charts auf der gotv Website geschafft hat, was meine Hauptquelle für Indie-Musik war. Klingt gut, wie eine Mischung aus vielem was zu der Zeit mir gut gefallen hat. Viel mehr dann auch nicht, aber aus Nostalgie, die mein wühlen in CDs, Mixtapes und MP3s auf alten Festplatten letzte Woche ausgelöst hat, 3,5 wird zu 4
Notable Eröffnungstextzeile: You say that it's over baby, Lord You say that it's over now But still you hang around me, come on Won't you move over Über die Person ist schon an vielen Stellen viel gesagt worden. Mir ist eine Sache aufgefallen, die als Detail mit erklärt warum ich das sehr sehr toll finde: Das Panning bei diesen Aufnahmen (besonders bei me and BobbyMcGee) ist echt was besonderes, wenn rechts die Gitarre und die Hammond Orgel und links das Piano erklingen und die Stimme und das Schlagzeug, vor allem die Becken in der Mitte so klar und leicht (also Soundmäßig, man hört jedes quetschen und jeden Kratzer in der Stimme) erklingt.
Notable Songzeile: And I'm not going to change my mind Just because of what they said The worm has laid eggs in their hearts But not in my head Wenn ein Album mit einem Gebet anfängt macht mich das eher skeptisch. Ich muss sagen ich habe mich da durchgequält. Es gibt ein paar Momente die mir gefallen, aber ingesamt kann ich damit nichts anfangen. Sorry.
Notable Textzeile: Sitting on an angry chair Angry walls that steal the air Stomach hurts and I don't care Ich habe das schon vor ein paar Tagen gehört und es wirklich nicht viel hängen geblieben. Ich erinnere mich daran, dass ich das gleichzeitig schwer auszuhalten und schwer egal fand. Irgendwie ist das so produziert, das alle Riffs extrem ähnlich klingen, auch die Rhythmussektion hat keine große Abwechslung. Habs echt versucht, aber konnte mich nicht drauf konzentrieren. Textlich auch nix für mich, hab kurz nachgelesen was Cantrell darüber gesagt hat und finde die Aussage, "es sind ja nur 6 von 13 Songs" über Drogen schon drollig.
Notable Textzeile: Who'll ever win? Gee, you're just so ephemeral Go back for new For new in vain, it failed Das ist süß und tut niemandem weh. Aber es ist zugleich auch die Definition von Hintergrundmusik. Immerhin handgemacht. Irgendwie kann ich da musikalisch auch nix weiter zu sagen – flächig, ähnlich, rund im Sinne von glatt und keine Poren oder Risse an denen ich mich irgendwie festhalten kann. Trotzdem im Vergleich mit vielem auf der Liste okay, also 2,5 wird zu 3.
Notable Textzeile: I don't like it I don't fucking like it Got me? Das netteste was mir einfällt wäre zu sagen, dass das langweilig ist.
Notable Textzeile: From reality it seems I've strayed Tired of all the silly games I play Just as everythings going fine Ich glaub ein Kriterium das ich bei mir entdeckt habe ist: es gibt Alben bei denen ich Pause mache wenn ich länger als 20 Sekunden das Zimmer verlasse weil ich denke ich werde was verpassen (was auch immer – was lustiges, was bescheuertes, was interessantes). Und es gibt Alben bei denen das nicht der Fall ist weil ich nach 2 Songs eine Ahnung habe dass die Songs von Anfang bis Ende ähnlich sein werden. Dies ist ein Album der zweiten Kategorie. Auch davon gibt es welche die mir sehr gut gefallen, wenn das Grundrezept interessant genug ist. Das ist hier nicht der Fall. Das ist viel zu lang und langweilig. Immerhin aber auch nicht nervig.
Notable Textzeile: Cold as steel, the darkness waits Its hour will come A cry of fear from our children, worshipping the sun Ich finde das alles irgendwie sehr brav. Alles hat eine Lautstärke, die Soli Düddeln dahin und die Lyrics sind schön so ein bisschen satanisch, aber nicht dass das jetzt irgendwen verschreckt - heutzutage. Ansonsten habe ich zu dieser Band auch einfach nicht so eine Beziehung außer über gute Freunde. Finde das ist okay das zu mögen, die Shows sind bestimmt bombastisch, aber so richtig interessiert es mich nicht.
Notable Strophenzeilen: We'll be fighting in the streets With our children at our feet And the morals that they worship will be gone And the men who spurred us on Sit in judgment of all wrong Selbstverständlich einer der allerbesten Albumtitel in Verbindung mit dem Bandnamen. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir das Album schon echt oft angemacht und irgendwie etwas leichteres, tighteres erwartet. Es gibt The Who Alben wo das orchestrale, bombastische besser rüber kommt und bei denen mir mehr Songs im Gedächtnis bleiben. Aber Baba O'Riley, Won't get fooled again und Behind Blue Eyes sind einfach absolut gigantische Songs, die auch die Bandbreite zeigen. Also 3 Killer, 6 Filler. Alles in allem einfach groß.
Notable Textzeile: I'm going back to Saturn where the rings all glow Rainbow moonbeams and orange snow On Saturn People live to be two hundred and five Going back to Saturn where the people smile Sehr schön so viele Ursprünge zu hören und wie er sich selbst in Sachen einschreibt, mit „Saturn“ zum Beispiel in Richtung Afrofuturismus. Das ist auch für die Länge echt okay abwechslungsreich, auch thematisch und textlich. Trotzdem natürlich sehr viel auf einmal und da zieht einiges doch an einem vorbei. Aber toller Sound, schöne Stimme und es macht mir gute Laune. Würde ich als Tonträger kaufen wenn es mir über den Weg laufen würde und dann vermutlich auch manchmal hören.
Notable Textzeile: All the nights spent off our faces Trying to find these perfect places What the fuck are perfect places anyway? Mir gefällt diese federleichte Mischung von Gitarren, Beats, Klavier. Dazu auch die Stimme, die öfter tiefer und voller klingt als sie eigentlich ist. Klar, da sind viele Rezepte der zweiten Hälfte der 10er wie man sie auch von anderen Female-Pop-Singer-Songwriter kennen, aber nothing wrong with it wenn die Ausführung so gut gelingt. Die Texte finde ich in ihrer Offenheit für alle Teenies der Welt anschlussfähig zu sein trotzdem sehr schön in ihrer unaufgeregten Art. Sehr schönes Popalbum. 3,5 wird zu 4.
Notable Textzeile: I am just a cowboy, lonesome on the trail Lord, I'm just thinkin' about a certain female The nights we spent together ridin' on the range Lookin' back, it seems so strange Es gibt immer wieder Bands bei denen ich denke, ah das hatten wir doch schon mal, und dann hatten wir es doch noch nicht. Irgendwie vermisse ich die Zeit in der Pop vor allem Rock war und damit halt auch Rock so poppig überhaupt nicht. Seltsam auch, ein Livealbum in dieser Liste zu haben in denen der Ansager mehrfach betont „we made you clap your hands“ um dann am Ende im ewigen Dankesblock zu sagen „you make us clap our hands“. Das ist einfach in allem das Gegenteil von Eloquent. Klar sind da auch ein paar Zufallstreffer dabei die als einzelner Hit durchgehen. Daher mit Mühe und Not eine 2,5.
Notable Textzeile: I guess I'm just like a turtle That's hiding underneath its hardened shell Like a turtle hiding underneath its hardened shell But you know I'm very well protected I know this goddamn life too well Ich finde die Idee, so zu tun als sei es ein Live-Album in dem künstlich Zuschauer*innengeräusche eingespielt werden eigentlich völlig bescheuert – in diesem Fall kann ich aber den Impuls auch irgendwie nachvollziehen. Denn die Lieder haben ein Livefeeling, die Energie und positive Spannung zwischen den Instrumenten und Stimmen ist zu hören und manchmal ist die Band auch nicht ganz so tight wie sie sein könnte. Insgesamt gefällt mir das sehr gut, es hat den Bluessound, die Hippe-Hair-Verbindungen, aber ergeht sich nicht in Love&Peace sondern rockt.
Notable Textzeile: There must be something in the way I feel That she don't want me to feel The stare she bares cut me I don't care, you see, so what if I bleed? Sehr viele Sätze die ich hier in den letzten Tagen und Wochen schreibe sind ja aus einem ersten Eindruck heraus. Die Art des Zuhörens und auch des Schreibens ist bei einem Album das man schon hunderte Male gehört hat dagegen eine ganz andere. Bei diesem speziellen Album ist wiederum eine Mischung. Das Album habe ich bestimmt seit 7 Jahren nicht mehr gehört. Denn selbst wenn es vielleicht das Album ist dass die Band für mich am meisten repräsentiert (auch in ihrer Bandbreite) bin ich doch öfter bei den poppigeren Sachen und eher für nebenbei, weil ich es eben so gut kenne und es auch eine bestimmte Stimmung aktivieren kann wenn ich Californication, OHM oder BTW anmache. Lange Vorrede, weil ich gar nicht so viel zu schreiben habe. Was mir gefällt: die krassen Brüche zwischen sehr funkig-bassig, laut, rappig, post-pubertär und ruhig, schön, gesangs- und gitarrenlastiger; eh natürlich die Bassläufe; die Übergänge von Lied zu Lied. Abzüge für: für meinen Geschmack zu lang, weil sich im hintern Teil doch einiges wiederholt, was Rhythmus und Songstruktur angeht. Daher, knapp bei 4,4 #cd #gekauft
Ich habe mich gefreut, dass meine 2 Jahre Portugischer Wortschatzapp dazu geführt haben dass ich einzelne Worte wiedererkannt habe. Aber das hat mit der Musik ja nichts zu tun. Ich mag das, es läuft entspannt durch, ist okay abwechslungsreich. Aber es flasht mich jetzt nicht als absolute Entdeckung, vermutlich auch weil es so prägend für so viel gewesen ist was danach kommt. Solides Mittelfeld für mich. Fun Fact: er wohnt seit ein paar Jahren im Hotel, wie der Udo.
Notable Textzeile: There's something to remember And something to forget As long as we remember There's something to regret Something we should know Irgendwie fehlt nur ein ganz kleines Stück Kratzen oder Brechen manchmal, in der Stimme, den Arragenements, ein ganz kleines Stück weniger sweet und perfekt - der Moment der das ganze etwas stärker bricht. Auch in den Lyrics. Aber gefällt mir trotzdem gut und zu recht allgegenwärtige Single, eine gute 3,3.
Notable Textzeile: I slipped into my jeans Lookin' hard and feelin' mean I took a spit at the moon It's all in this luney tune Alles klingt irgendwie geklaut und die Texte sind eher von der simplen Sorte. Aber ist auch Abwechslungsreich und handwerklich okay gemacht. Nicht toll und ohne den Titeltrack wäre es vermutlich längst vergessen.
Notable Textzeile: "Project Protect It's warm and it's calm and it's perfect It's too "too too" to put a finger on" Ich kannte das nicht und für mich ist das eine wirklich tolle Entdeckung. Musikalisch höre ich einiges das in der New New Wave wiederkommt, was Rhythmus angeht, z.B. im Titelsong. Insgesamt sind die Gitarren fantastisch, die Mischung aus Soli, Chords, Riffs. Auch sonst gefällt mir die Stimme, die entspannte aber einigermaßen tighte Rhythmussektion und auch die Lyrics sind simple aber gut. Sehr erfreulich.
Starshine, never gonna find me Starshine, they ain't gonna find me Der Moment in dem richtig gute Beats in meinen Indie-Rock-Pop-Kosmos kommen. Die Songs mit den Beats sind es dann auch, die auf dem Album besonders hervorstechen. Ich hatte nicht mehr so viele andere etwas obskur anmutende Tracks in Erinnerung, die nicht straight nach vorne gehen sondern sich eher verlieren. Ich hab das Gefühl das Projekt ist hier noch etwas auf der Suche. Werde diesen albernen Hype von „is it Damon Albarn, is it not“ nie vergessen, und wie er in irgend einem Interview sagt - wenn „Clint Eastwood“ im Fernsehen läuft dann läuft mein kleiner Sohn zum Fernseher und sagt „Papa“. (Die Vorstellung, das bei Damon Albarn Musikfernsehen läuft ist so seltsam heutzutage“. Mir gefällt es, ich weiß warum es hier ist, es ist nicht Teil meiner all time favorites, 4 von 5
Notable Textzeile: If you were a horse I'd clean the crap out of your stable And never once complain Eine Band die ich nur dem Namen nach und aus Rezensionen kenne, die ich gelesen habe, die mich irgendwie angesprochen haben, aber nicht genug um im Laden wirklich reinzuhören, weil das in dieser CD-Kauf-Jahrtausendwendenzeit was Besonderes war. Und dann auch später wo alles verfügbar war, hat mich nichts dazu gebracht. Jetzt weiß ich, dass ich nichts verpasst habe. Ohne damit sagen zu wollen, dass ich das jetzt schlecht finde oder das es ansonsten schlecht gemacht wäre. Aber genau dafür was das ist (bittersweet, orchestral, Lovesongs mit Trief und Seltsamkeit) reicht mir Nick Cave, da gibt es zumindest mehr Doppelbödigkeit, Spannung und Darkness.
Notable Textzeile: Whatever feels good, whatever takes your mountain high Keepin' it surreal, not sugar-free My TV ain't HD, that's too real Grape vine, mango, peaches, and lime Kids these days don’t even know that there was a decision about something not being HD. Die Lyrics haben immer mal sehr originelle Zeilen bei nicht so originellen Themen. Ähnlich geht es mir mit der Musik. Das ist harmloser R&B, der nur manchmal etwas aufregender wird. Nach hinten hinaus wird das echt lang und ähnlich. Die Entscheidung in die Mitte einen 9-Minüter zu packen, der irgendwann genau so vor sich hin wabert wie die Interläden verstehe ich nicht. Insgesamt gut gemacht, aber eben nicht spannend. 2,5 wird zu 3
Notable Textzeile: You know I've heard about people like me But I never made the connection They walk one road to set them free And find they've gone the wrong direction Auch wenn die Variation klein ist zwischen den Songs ist das lyrisch und in dem was es ist, als klassisches Singer-Songwritealbum seiner Zeit, gefällt mir das sehr gut. Ich finde es immer noch faszinierend wie man einen achteinhalb Minutensong schreiben kann, der sich so subtil aufbaut und, obwohl die Varianz auch hier klein ist, nicht langweilig wird und sich, zumindest für mich, nicht repetitiv anhört. Und danach noch einige weitere ähnlich intensive Sachen anzuschließen und sie mit etwas quatschigem wie „Everybody loves me, Baby“ zu unterbrechen zeugt von können. Danach hätte er vermutlich mit Musik aufhören können (oder sollen, den überraschend großen Rest seines Oeuvres werde ich mir nicht alles reinziehen, außer man bezahlt mich) - und eigentlich auch mit dem Album, der Schluss ist mir zu pathetisch, selbst für den Standart den das Album eh schon setzt. P.S. Ich hätte das nicht nochmal hören sollen, jetzt ist mir fast alles zu süß und pathetisch, aber ich schreib das hier jetzt nicht nochmal neu.
Notable Textzeile: Right on, that bus done got me back Well, I'll be ridin' on the bus till I Cadillac Blues Rock. Könnte mir Live sehr gefallen, die Live Versionen auf dem Expander Remaster haben mich zu min 50% mehr überzeugt als die Platte. Auch, oder vielleicht gerade weil die aus dem Studio sehr/zu gut gemischt und gemastert sind, habe bei den ersten Songs den Bass sogar etwas rausgedreht um die Nachbarn nicht in der Mittagsruhe zu ärgern. Ich finde das ingesamt völlig okay, hab eine Doku über die gesehen wo sie sehr süß miteinander sind - mir würde aber auch nichts in der Welt fehlen wenn das plötzlich wäre. Ich hab das Gefühl bei mir häuft sich gerade in den Bewertungen das Mittelfeld, aber so ist ja auch das Leben.
Notable Textzeile: Pretty soon now, I will be bitter Pretty soon now, will be a quitter Pretty soon now, I will be bitter You can't see it 'til it's finished I don't have to prove that I am creative Nach dem letzten Album von denen, das ich wirklich echt furchtbar fand, hatte ich keine Erwartungen. Die wurden immerhin übertroffen. Das ist nicht ganz so absichtlich anstrengend wie das andere. Das ist auch nicht meins, aber es hat ab und zu ein paar catchy Gitarrenparts, ist tighter und angenehmer produziert. Toll finde ich das immer noch nicht, aber ich musste mich nicht durchquälen. Hier kann ich verstehen warum Leute das mögen, zum Ende hat es mich tatsächlich auch ganz gut gekriegt, aus Abneigung zum vorherigen Album aber nicht mehr als 2,4
Notable Textzeile: Stalks of light come from the ground When I cry, there isn't a sound All my feelings cannot be held I'm happy in my new strange world Ich liebe an dieser Liste immer wieder das Algorithmusverwirrende von Lana Del Ray direkt auf Iron Maiden umzuschalten. Ich musste das einen Tag später hören, weil ich erst so kurz davor das vorherige Maiden Album nachgeholt hatte. Ich muss sagen, das hat mich positive überrascht. Gerade weil es nicht so ausufernd, überdramatisch, sondern irgendwie punkiger ist. Auch lyrisch zum großen Teil nicht so überladen. Interessant dass sie dann in eine andere Richtung gehen, hätte mich interessiert was in dieser Kombi und Richtung passiert. 3,5.
Notable Textzeile: Meet you for coffee at the elementary schools We laugh about nothing as the summer gets cool It's beautiful how this deep normality settles down over me I'm not bored or unhappy, I'm still so strange and wild Ich habe neulich schon von Mittelmaß gesprochen und es ist wirklich bemerkenswert wie etwas 100 Mio Streams haben kann und dabei so unauffällig. Ich vermisse insgesamt Höhen und Tiefen bei diesem Album, nicht musikalisch, die Stimme geht ja schon oft ziemlich hoch - sondern emotional. Wenn es schon darum geht ruhige, die Gefühle betreffende Musik zu machen dann wäre es doch schön was zu haben was todtraurig ist, was was Hoffnung antäuscht und dann in die Tiefe fällt oder – Achtung verrücktes Konzept – sogar die kurzen Highs der vielen Lows des Lebens feiert. Gibt es nicht. So gibt es auch kein Song der richtig raussticht sondern perfekt produzierte, warme Mittelmäßigkeit, auch textlich. Das lustigste ist noch „Not all those who wander, It's just wanderlust“ - hätte witzig oder cool sein können, wenn es nicht mit so wie bedeutungsschwangerer Schwere vorgetragen würde.
Notable Textzeile: And it's hard (It's not easy) And it's hard (It's not easy) And it's a pretty hard, baby (It's not easy) It's not easy living on your own Diese Band hatte auch Phasen, in denen sie recht interessante Musik geschrieben hat. Das hier ist nicht diese Phase. Das ist ganz schön großer Mist. Musikalisch eintönig, trotz komischem Gefrickel im Hintergrund. Allein die Bassläufe (oder eher BassaufderStelletretende) und die Drums sind so lame, dafür 11 Minuten bei Going Home? Außerdem sind die Text so schlimm, so misogyn (Stupid Girl, Under my thumb im Besonderen) oder dumm. Die UK Version hat nicht mal Paint in Black und damit gar nix.
Notable Textzeile: Yes, that was me with the doves, setting them free near the factory Where you build your computer love I hope you get the connection 'cause I can't take the rejection I won't deceive you, I just don't believe you Langsam gewöhne ich mich an Neil Young, und ich weiß gar nicht ob ich das möchte. Aber dieses Album geht deutlich besser als viele andere die mir hier reingestopft wurden. Irgendwann wird das aber selbst bei 39 Min lang, der Punkt bei mir war genau in der Mitte von „On the beach“. Warum ist das 7 Minuten. Warum ist das überhaupt. Vielleicht hätte er öfter 2 oder mehr Jahre Pause machen sollen zwischen Alben? Ich hab wirklich überlegt dem 3 Sterne zu geben, aber da wurden es doch wieder nur 2. Weil dieser Mensch einfach zu viel schreibt und zu oft hier drauf ist.
Pulp Notable Textzeile: Why live in the world when you can live in your head? Mm, and you can go out late from Monday till Saturday turns into Sunday And now we're back here at Monday so you can do it all over again Jarvis hat von Nein heißt Nein und Stop heißt Stop vermutlich bis heute noch nichts gehört - oder will es nicht verstehen. Every other Song ist textlich absolut creepy. Die dazwischen dann halt echt große Hits. Das beschreibt mein Verhältnis zu dieser Band. Es gibt Sachen die ich sehr sehr mag und ganz viel Zeug das mich nur nervt. Wegen der aus heutiger Sicht wirklich unmöglichen Sachen 2,5 zu 3
The Soft Boys Notable Textzeile: When you're older looking around You will hear a familiar sound I'll be gone but I'll still be around, tonight Es hätte so viele Textzeilen gegeben. Wow. Ich hatte von euch hier schon große Lobeshymnen gelesen und was soll ich sagen. Ich hab mir die 2 Stunden und 27 Minuten komplett gegeben. Und auch hinten raus (Anspieltipp: There’s Nobody like you) trifft das voll und ganz meinen Geschmack. Musikalisch nicht zu repetitiv, aber mit klarem Stil, nicht kompliziert aber auch nicht absolut stumpf. Und lustige, aber nicht komplett blöde Texte, unaufdringliche Stimme. Top Entdeckung!
Suicide Notable Textzeile: It's doomsday, doomsday Ah, c'mon Speeding down the skyway 100 miles per hour Gonna crash Was ein Quatsch. Sehe auch ein paar musikalische Ansätze, aber darüber hinaus nix. Beispiel „Girl“: Was ich wirklich nicht verstehe ist vertonter Sextalk. Wer will das hören? Das „Girl“ bestimmt nicht, wie absurd das wäre deiner Freundin das vorzuspielen und zu sagen - hier Song für dich. Oder wenn man beim Vorspiel einfach mal nix sagen will? Aber auch man selbst will das doch nicht von Platte hören oder spielen? Das lässt mich wirklich völlig perplex zurück. Und ich will es auch nicht upgiven für Frankie.
Notable Textzeile: I get on the train and I just stand about Now that I don't think of you I keep falling over, I keep passing out When I see a face like you Ist ja wirklich selten hier, das ich denke ein Album hätte länger sein können. Hier ist es der Fall. Daher direkt ein zweites Mal gehört und da hat mich dann einiges genervt. Aber ist ja eine gute Erkenntnis über mich selbst. Ab und zu mit Abstand Radiohead - The Bends super. Zu eng aneinander doof. Ich rate jetzt mal für super.
Notable Textzeile: Hot meat, hot rats, hot cats Hot ritz, hot roots, hot zits (Hot wrists) Hot suits, hot cysts Die Textzeile ist vor allem notable weil das ja fast ein ganzes Album Instrumentals sind. Und dieses Lied auch 7 von 9 Minuten. Konsequent inkonsequent so to say. Insgesamt in seiner jazzigen-Improvisiertheit nicht über die Maßen nervig aber auch nichts was mich richtig flasht. Vermutlich hat ihn das Radium in seiner Nase schon ordentlich verstrahlt - Geld verdienen und Erfolgreich sein will man mit sowas jedenfalls nicht. Muss ja auch nicht der Anspruch sein. Gibt sicher irgendwo Leute die das für den großartigsten Shit halten. Ich bin neutral.
Notable Textzeile: If you're lucky you get to ride in a gold meteorite If you're not, you get a mouth, a mouthful of red Kryptonite You better move over Here comes a Super-nova Rock Lobster hat wirklich alles was man braucht: 6:52 Spielzeit, einen der dümmsten Texte der Welt mit 7 Strophen und Tanning Butter. Ich dachte schon, das wäre der Peak, aber als ich dann auch noch gelesen habe, dass sie 2023 eine Las Vegas Residency hatten hat mich das schon sehr nostalgische gemacht zu einer Zeit in der Plattenfirmen einerseits jeden Mist pushen konnten, es aber andererseits eben auch noch nicht jede*r eine Kritiker*in war und Leute mit verrücktem Quatsch von der Musik leben konnten und zwar ihr Leben lang. Da kommt dann ja auch die tragische Note rein, das für Ricky Wilson das nicht so lang war. Das Tragische passt zu dem quatschigen so gar nicht. Was mir wirklich gefällt, dass hier klar ist, dass keiner der Beteiligten, im Gegensatz zu den Talking Heads, die zum Teil ja ähnliche Vocals haben, ernst nimmt oder für große Kunst hält, das schließe ich aus Rock Lobster oder auch dem hervorragenden Songtitel "there's a moon in the Sky (called the moon). Werde ich nie wieder absichtlich hören, aber irgendwie hat es mich gekriegt.
Notable Textzeile: Satan has their souls, they sing pagan tunes The ceremony is sure to be cursed They wait for his blessings but down comes the worst Ich finde das überraschend easy listening. Im Sinne von: die Songs haben klare Strukturen, die einzelnen Parts ufern nicht zu viel aus und alles ist sehr mittig produziert, die Höhen in den Soli sind weich, die Lautstärke der Riffparts und des Speedruns angenehm gepegelt. Was ich damit anfangen soll weiß ich trotzdem nicht. Name und Cover sind ja bestimmt prägend für das Genre, aber komischerweise will es ja politisch sein, aber irgendwie affirmativ zum System und die die den Teufel anbeten sind schlimm und cursed? Oder hab ich da verkürzt gelesen? Finde das alles sehr seltsam und am Ende nicht mehr als eine 2
Prince: Notable Textzeile: Play in the sunshine Gonna love all our enemies 'Til the gorilla falls off the wall Am Anfang war ich sehr begeistert von der Behauptung des Jams, bei dem trotzdem alles so laid back und cool genau da hin gehört wo es ist und auch von dem Text- und Gesangsgestus des „das fällt mir so zu und gerade ein und wir sliden hier gemeinsam durch“. Das hat bei Housequake schon langsam aufgehört, weil es da so überdreht und ausgewalzt wurde. Nach 80 Minuten muss ich sagen, über die Hälfte der Songs bräuchte ich nicht, aber der Sound ist einfach verdammt gut. Eigentlich brauche ich daher gar nicht so viele und unterschiedliche Princesongs. Gerade auch weil sich mir die Dramaturgie der Alben, falls es eine gibt, nicht so recht erschließen mag. Es wäre voll schön ein Princealbum zu finden, dass man immer wieder anmachen möchte, was kein Best-Off ist. Ich denke dass das hier nicht dieses Prince Album ist. Daher und wg der Längen eine 3. P.S. I‘m back, hoffe dass das so bleibt.
Notable Textzeile: Well upstairs, upstaged, and upset Keepin' quiet is gonna be my best bet yet 'Cause I ain't managed to say the right thing yet Well I guess I should go back to bed Ich bin überrascht und erfreut dass das eher Bluesrock und nicht „ich bin der Gitarrenmaster, hört mal krass, hier und jetzt noch ein Solo-“ Rock ist. Vieles davon hätte ja auch einfach White Stripes sein können und ist vielleicht sogar noch in dieser Zeit in ersten Skizzen entstanden. Ich mag die sehr schönen, simplen Klavierparts besonders. Ich finde das auch faszinierend, dass die gepresste Spannung in der Stimme mich mitnimmt, ohne das ich das Gefühl habe mir wird irgendwas substantielles kommuniziert. 3,5 wird zu 4.
Notable Textzeile: Sitting in my living room, calm and collected Feeling that gotta-get-mine perspective 'Cause what I just heard broke me in half And half the niggas I know, plus the niggas on the Row is bailing Laugh now, but cry much later Es gibt so Figuren die schon immer da waren und von denen mir gar nicht mehr so richtig im Bewusstsein ist dass sie am Anfang einfach nur Musiker waren. Dr. Dre gehört da absolut dazu. Ich finde es auch lustig, das bei dem der später dieser Master-Produzenten so viel von den Loops und Keys so daneben und schief klingen. Auch klar ist ja, dass er nicht der beste Rapper auf seiner eigenen Platte ist, mit abstand. Thematisch sehr viel Gangsterkram, wenn nicht ausschließlich? Als Person ist er ja anscheinend auch an vielen Stellen kein besonders angenehmer Mensch. Insgesamt historisch interessant, aber gar nix für mich.
Notable Textzeile: I said, "Far out, what a day, a year, a life it is!" You know, well, you know you had it comin' to you Now there's not a lot I can do Dreamer, you stupid little dreamer Bei dieser Art Bands muss ich immer erstmal nachgucken ob wir die schon mal hatten und wie ich das da so fand. Das ist so ähnlich alles um diese Zeit, gute produziert, Prog/Pop-Rock. Was ich hier besonders fand, ist das bei fast jedem Lied diese Andeutung kommt von „jetzt geht es richtig los“, aber bei einigen folgt dann gar nicht was angeteasert wird. Irgendwie ist das langweilig, nicht ärgerlich, aber wer ist denn mega Fan davon? Ich frag mich inzwischen auch ob das an den Produktionsbedingungen liegt, dass da so oft so lange Tracks drauf sind - im Sinne von: Die Plattenfirma hat Studio gebucht und den Termin festgelegt, du hast aber eigentlich als Band nur Ideen für 5 gute 3,5-Minüter und das Walzt du halt jeden Song sinnlos aus? Dreamer fällt positiv raus finde ich. 2,5.
Notable Textzeile: No crowd of friends applauded Your hometown skeptics called it Champagne problems I get the appeal of hearing the most harmless pop but feeling part of a big movement and of experiencing something allegedly extraordinary. Aber am Ende ist es einfach nicht mehr als gut gemachter Pop. Das ist ja auch nicht nix, aber auch nicht so einzigartig wie es oft dargestellt wird. Auf die Dauer wurde mir das etwas eintönig und der Zwang in jedem Song irgendwie so ne Geschichte erzählen zu wollen nervt auch etwas. Weil 1 und 2 schon reserviert ist für ärgerliche oder sehr schlechte Sachen 2,5 zu 3.
Notable Textzeile: Waiting for the winds of change to sweep the clouds away Waiting for the rainbow's end to cast its gold your way Countless ways you pass the days Zweites Album der Band für mich in dieser Liste. Das erste habe ich erstaunlich gut bewertet. Das hier ist mir aus drei Gründen nicht geheuer: uno) ein 20 Minuten-Song der eigentlich mehrere Songs sein könnte finde ich Etikettenschwindel, ist ja nicht so das super viel der musikalischen Themen später im Song wieder kommen, oder hab ich das falsch gehört? Dos) der ewiglange Opener soll von einem Buch von Ayn Rand inspiriert sein und das ist gefährlicher und schlechter Propagangakram Tres) wenn schon Konzeptalbum warum dann noch austauschbare Lieder mit völliger anderer Thematik hinterher packen?
Notable Textzeile: If we'd thought a bit of the end of it When we started painting the town We'd have been aware that our love affair Was too hot not to cool down Das ist wunderschön, leicht, ausdrucksvoll. Die Stimme ist auch ein Instrument und steht absolut im Vordergrund. Die Songauswahl zum Teil seltsam. Ich verstehe, wie man sich in den Feinheiten der Jazz- und Popszene der 40er bis 60er verlieren könnte - wer hat was geschrieben, wer war wann bei welchem Label und bei welcher Band, war hat was arrangiert warum wann. Ich hab das nur angelesen, das hat zumindest dazu gereicht, das ich gerne ein Biopic über Sarah Vaughan sehen würde.
Notable Textzeile: You making me happier Now I am snappier While I'm with you Zwei mal gehört und trotzdem ist es an mir vorbei gerauscht. Nicht auf eine unangenehme Art, aber auch ohne zu resonieren. Ein ganz netter Fund, hätte in der Plattensammlung meines Vaters mit den ganzen "großen" Gitarristen der 70er sein können. Ist es aber nicht und daher auch keine autobiographischer Ankünpfungspunkt. Ich bin einfach kein Instrumentalmensch.
Notable Textzeile: This way or no way, you know I'll be free Just like that bluebird now, ain't that just like me? Oh, I'll be free, just like that bluebird Oh, I'll be free, ain't that just like me? Was für ein großer Moment für die Musik. Ich habe gerade keine Worte die dem auch nur annähernd gerecht werden können. Jeder Song ist ein leicht unterschiedlicher Genuss. Die Spannung in der Stimme, die in wunderbarer Weise manchmal dem dunkle Klang wie ein kleines Licht in mondloser Nacht entgegen steht, verloren geht, von umherirrenden einzelnen Gitarrentönen oder Bläsern gelockt wird und zur Konklusio kommen muss: see more, feel less. Mensch fehlt, Künstler hat hier eine perfekte Abrundung als silbernen Abschluss gefunden.
Keine Textzeilen Tango wird klassische Musik. Ich kann da zuhöhren, aber weder die einen noch die anderen Einflüsse zuordnen oder wahrnehmen. Fühle mich wie ein Banause, aber es berührt oder begeistert mich nicht oft. Es gibt kurze Passagen, die ich nett finde. Ich gestehe allen Beteiligten hohe Kunstfertigkeit zu. Die Bewertung ist daher individuell, einfach nix für mich. Aber interessant es mal gehört zu haben - auch wenn ich es bald wieder vergessen haben werde.
Keine Textzeilen Nach erster Recherche ein beeindruckender Mensch, der viel in der Welt, aber vor allem auch auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs war und dort seine Spuren hinterlassen hat. Wohl auch eine wichtige Stimme gegen die Apartheid. Musikalisch sagt mir das aber leider gar nicht zu. Das Trompetenspiel ist bestimmt besonders, der Rest ist mir einfach zu repetitiv in seiner angeblichen Freiheit, wie so oft beim rein instrumentalen Jazz weicht es für mich zu sehr von Momenten des angenehmen Hörens in die Hoffnung, dass doch zumindest dieser Part jetzt mal vorbei ist. Hier bin ich dann wohl Banause Teil 2.
Notable Textzeile: I’ve never felt so disappointed Never felt so disappointed They know my weaknesses (I never tried to hide them) Hab nicht viel neues zu Depeche Mode zu sagen. Das Album hat nicht ganz so einen schlechten Auftakt wie das folgende (und hier vorher gehörte). Aber es ist einfach nix. Nicht Tanzbar, nicht aufregend, nicht bewegend, nicht mal ultra-nervig, es 80er-Halldrummt so vor sich hin. Und fast nur Synties plus ein paar Sampels zeigen, dass man damit auch völlig langweilig-normale Popmusik machen kann. Die Überhöhung der eigenen Wichtigkeit und Bedeutung in den Lyrics, die nicht tiefgründig sind aber sowas von denken dass sie es sind (vgl. Sacred) rundet das Ganze in seiner Doofheit ab. Kann auch gar nicht enttäuschen, denn habe nix anderes erwartet.
Notable Textzeile: ||: A Love Supreme :|| Ich spüre eine Dramaturgie. Ich frage mich aber auch, was andere Menschen tun, während sie diese Musik hören. Einfach nur zuhören und überrascht werden? Was machen deine Gedanken beim 3-minuten Kontrabass-„Solo“ (Plug, Plugplug, Dumdum, Plug, Kränk, Dem, Plugplug, Plugplugplug)? Meine freuen sich, dass sie Wäsche zusammen legen können und dramaturgisch schon auch sehr über die gestreichelten Becken und das dann endlich mal ein gefälliges Saxophone kommt. Andere finden die zweite Hälfte wahrscheinlich schon viel zu gefällig, da quietscht es nicht mehr so doll und hat nicht mehr so viel Tempo- und Lautstärkewechsel. Entweder ich wurde jetzt so viel damit konfrontiert, dass es einen Gewöhnungseffekt gibt oder ich komme langsam rein oder es ist Zufall oder die Beschäftigung dabei. Das gefällt mir jedenfalls okay bis gut und ich fühle mich mitgenommen.
Notable Textzeile: And I hear America is snoring I hear America is snoring Snoring Eine solche Band gefällt mir gut. Ein solches Album einer solchen Band gefällt mir besser. Die Lyrics auf einem solchen Album stechen für mich besonders heraus. Ein solches Album braucht nicht allzuviele Lieder und ein solches Album sollte nach ca. 45 Minuten enden. Ein solches Album sollte viel getourt werden. Ein solches Album hat das Glück, dass es zuerst kommt. Käme ein anderes solches Album vorher würde ich dieses Album nicht hoch bewerten. Ein solches Album war das erste dieser Art für mich in dieser Liste und auch biographisch. Auch wenn ich genau diese Band längst wieder vergessen hatte. Könnte wieder passieren. Heute hat mich ein solches Album erfreut. 3,5.