Songzeile:
Talking shit about a mile a minute
Put the wax on the table and let the DJ spin it
Well, excuse me, motherfuckers, can I beg your pardon?
I'm gonna see the Knicks at the Madison Square Garden
alles gesammelt und gemixt und selbst Epigonenarmeeauslöser geworden - zu recht
Songzeile:
A man came to the stage one night
He smoked a big cigar
Drove a Cadillac car
And said "Boys, I think this band's outta sight"
Manifest your destiny and be boring as fck.
Songzeile
Life seems so rosy in the cradle
But I'll be a friend, I'll tell you what's in store
There's nothing at the end of the rainbow
There's nothing to grow up for anymore
... das 1974 zu singen ist konterrevolutionär. Dafür hab ich nicht tonnenweise Lucky Charms gefuttert.
Songzeile:
They say our love is (So young)
Just a teenage affection
But no one knows (So young)
Our hearts' direction
Musste einmal nachschauen wie jung sie wirklich sind, weil sie so drauf rumreiten. Sie sind 24, 23, 23, 21, und 19. Fazit: sie übertreiben.
Songzeile:
The ones that go in are lean and thin
The ones that come out are fat and stout
Your eyes fall in and your teeth fall out
Your brains come tumbling out of your snout
Coronerfolkpunk. Nice.
Songzeile:
Oh, she had the face of an angel, smilin' with sin
A body of Venus with arms
Was will man mehr. "Venus hat keine... Arme und Beine".
Top Textzeile:
I Fell so alive, i quit my 9 to 5
Slappendester Bass, jedes Lied hat sich kurz vor Ende so in sich selbst verliebt, dass es nicht enden möchte. Schön, aber oft würde ich das nicht hören
Notabable Textzeile: no time to think no time to dare
Wie plump der Bass hier vor sich hin tuckert. Quietschige Stimme kombiniert mit quietschiger Gitarre. Texte langweilig. So gar nicht meins
Irgendwie ist hier die the Police review doppelt eingepackt worden. Daher hab Edith für mich kurz angemacht.
Kann mich aber nicht mehr an die ursprüngliche review erinnern und auch an keine Textzeile. Sagt aber eigentlich alles über das Album. Völlig an mir vorbeigezogen und nix hängen geblieben.
Notabable Textzeile
Lieblingstextzeilen:
Soon I'll have the courage
To leave my thoughts behind
I'll give back all the knowledge
And keep the wisdom precious in my mind
Und
If you believe I'll deceive then common sense says, "Shall you receive."
Als Ganzes überraschend aber auch erfreulich disperat. Hätte mehr Ähnlichkeit erwartet. Bin nicht so Freund von den reinen Instrumentals, die sind mir zu skizzenhaft. Aber viele der Songs sehr cool, besonders mit Tricky. Finde das ist als Hintergrund und überraschenderweise auch als Vordergrund geeignet. Texte auch überraschend deep manchmal. Bondlikestreicher top
Notablebtextzeile:
Knowledge is a deadly friend
If no one sets the rules
The fate of all mankind, I see
Is in the hands of fools
Bin gespalten. Einige Stellen finde ich richtig gut, aber darum herum ist so viel repetetives getüdel, das es mir im ganzen eigentlich gar nicht gefällt. Außerdem vermutlich schuld an sowas wie Fantasy Metal
Top Textzeile:
Out of the blue and into the black
You pay for this, but they give you that
And once you're gone you can't come Back.
Bin mit Neil Young nie so richtig warm geworden, einzelne Songs zurecht einflussreich, aber der Rest (in diesem Falle entweder zu Country oder zu sehr Classic Rock). Nur die Hey, Hey, My Mys groß.
Songtextmäßig auch eher outdated insgesamt auch wenn zu der Zeit evtl. wichtig als Stimme. Aber sprechen im Namen von usw.
Hat es ja nach kurzer Internetrecherche später ernst gemeint mit dem pro Frist nations Aktivismus. Insgesamt 3 wegen zwei Songs
Notablebtextzeile:
It's just the bestest band, well, damn, woah, honey lamb
Das sind musikalisch solche Standartsachen (geworden?) das mich da wirklich gar nichts dran überraschend. Musikalisch als auch textlich nicht sehr abwechslungsreich. Aber halt auch wundervolle Stimme und perfekt arrangiert. Für den Vordergrund aber echt zu gleichförmig. Hätte hier gerne halbe Sterne, dann wäre es 2.5.
#urlaubsrezension
Noch nie von gehört, also lustige Entdeckung. Ein wenig seltsam, insgesamt nicht meine Musik aber mach ich bestimmt irgendwann noch Mal an.
#urlaubsmode
Selbst in Sommer, Sonne, Pool ist das zu cheesy und soft. Aber passt auch perfekt. Mehr Widersprüche in diesen Sätzen als gefühlt im Album
#urlaubsrezension
Ein paar Songs bei denen die Stimme funktioniert und die in der Orchestrierung und mit Text funktionieren. Aber auch einige die mich so nerven, mit der Mundharmonika, mit der Stimmlage oder mit dem dummen Text. Insgesamt eines der besseren Youngs, aber gut wird es daruch nicht für mich.
#urlaubsrezension
Wenn ich das zu Hause gehört hätte gäbe es jetzt böse Kommentare zur Bongo im allgemeinen und dem hier im speziellen. Im Urlaub aber echt lustige Arrangements, Instrumentals auch Mal cool und zum Frühstück machen in der Sonne fein
Ich hab das Album vorher höchsten drei Mal ganz durchgehört. Ich find das ist klingt, bei aller Nostalgie irgendwie kalkuliert, Hits sind Hits, aber viel zu viel gespielt. Fand ich zu der Zeit schon etwas komisch wie sehr die in Vergleich zu vielen anderen tollen Sachen gefeiert würden, also die Hits. Natürlich funktionieren trotzdem Nostalgie und die Formel ja auch. Eigentlich 3,5, aber halt auch nicht gleich viel wie die Bongos.
Irgendwie würde ich denken, dass ich das mögen würde, aber ist irgendwie überorchestriert und dann doch zu flüchtig. e
Eigentlich mag ich kurze Songs, aber ist mir ein wenig zu skizzenhaft manchmal. Höre ich mir aber zu Hause nochmal mit Konzentration auf die Texte an. Insgesamt aber schön.
So simpel und so gut, sehr schönes Wochenendalbum. Lange nicht mehr gehört und auch früher gar nicht so oft, aber die Variation ist größer als ich erinnerte und der Sound einfach so großartig dreckig.
Ich war bei 2, weil irgendwie okay, aber der fucking französische Song hat dem Kamél den Rückén gebrochén, 1,4 wird abgerundet zu
#Lieblingssongzeilen:
All the towers of ivory are crumbling
And the swallows have sharpened their beaks
This is the time of our great undoing
This is the time that I'll come running
Insgesamt sind sich Nick Cave Alben ja schon auch ähnlich. Dieses hier gehört für mich nicht in seine Top 5, die für mich beste Phase beginnt kurz nach diesem Album. Daher höre ich schon viele Ansätze, wenn man seinen Schmalz nicht so mögen würde wie ich es tue, wäre das hier vielleicht dann sogar das bessere Album. Storytelling und Instrumentierung auch groß und die Stimme... Vermutlich liebt oder hasst man es, ich bin definitiv auf der ersten Seite. 3,5 aber deutlich besser als vieles was ich mit 3 bewerte.
Notablebtextzeile:
Any time of the year, don't you hear?
Spending cash, talking trash
I'll show you a real good time.
Auch wenn sie hier fast irgendwie zufällig Rapgepose erfinden, finde ich die künstliche gute Laune, die "ich bin besser für dich Baby Lyrics" und die abstrus kitschigen Arrangements gepaart mit der penetranten Kalifornien Ideologie echt unerträglich.
Hier spätestens wird Hippie komplett Mainstream und Pop und jeglicher möglicher Gegenkultureller Elemente enthoben. Ne, ne, ne.
Toplyrics:
I know everything, I know history
I know the universe works mentally
I know the perks of bullshit isn't meant for me
Musikalisch und vom Style abwechslungsreich, besonders die Beats und Hooks haben mir echt sehr gefallen. Hab vorher noch nie mehr als einen Track am Stück gehört und das ist schon ein echt gutes Album und zurecht gehyped. Textlich kann ich vieles nicht unbedingt verstehen, zum Teil akustisch, zum Teil inhaltlich. Ist am Ende nicht meins, aber ich spüre das es gut ist und nur ein paar kleine Turns im eigenen Leben entfernt dass ich es richtig feiern würde. 3,5.
Notable Textzeile:
Was it the cure?
Shell-shock
Was it the cure?
Hope not
Musik die bei mir tagesformabhängig Unterschiedliches auslöst. Gestern zur Hälfte gehört und ich dachte, yo - erinnere mich daran, dass ich das nicht so mag. Heute andere Hälfte gehört und fands recht gut. Dann festgestellt dass ich einfach die acoustic Versionen, die in der Spotifyversion dabei sind, vorziehe. Ingesamt würde ich also sagen: solide bis schön geschriebene Songs, die dann im Studio durch die späte Nuller-Indie-Disco-Maschine gedreht wurden und das gelingt für mich nicht so gut. Textlich ganz überwiegend eher belanglos, die Stimme von Karen O aber groß. Ich würde sagen die haben bessere Alben, aber das ist auch nur eine Vermutung. 3 in Richtung 2.
Top Textzeile:
I play too hard when I ought to go to sleep
Well, they pick on me 'cause I really got the beat
Some people give me the creeps
Das holt mich so hart gut ab. 15 Songs, 32 Minuten. Alles ähnlich, aber weil so kurz trotzdem immer etwas Neu. Textlich vielleicht nicht der Punk den die Welt gebraucht hätte und etwas zu privatistisch und lovelastig, aber das ist nur das Haar in der ansonsten ganz hervorragenden musikalischen Punksuppe, das kommt definitiv in meine Rotation. Große Entdeckung.
Notable Textzeile:
Can't believe a single word I've said
And every subject's the only one that's dead
And there's nothing from my side
Am meisten Lachen musste ich als der viel zu Gitser-lastige und zu metallige Track "Sludgefeast" einfach mittem im Gitarrensolo ausgeblendet wird, weil es jetzt wirklich mal reicht.
Ansonsten mag ich vieles daran, den Gitarren- und Drumsound im allgemeinen, die Produktion, die die Nölligkeit der Stimme nochmal extra betont und den generellen Vibe. Aber manchmal eben hat es zu viel Gitarren usw. Ich höre, wie das Einfluss nimmt aus Bands aus den 90ern die ich besonders mag, aber ich hätte es mir ingesamt mehr straight forward gewünscht. Etwas besser als 3 glatt, aber noch 3.
Notable Textzeile:
We have no past, we won't reach back
Keep with me forward all through the night
Zwei Megahits die jeder kennt, aber auch sonst klingt für mich alles irgendwie nach Soundtrack-, bzw. Theme- und Abspannsongs. Sowieso alles popig bis zum geht nicht mehr. Aber gut gemacht und wenn es nicht zu girlie-quitschig wird mag ich die Stimme auch. Sicherlich sehr bedeutend in seiner Zeit, aber nix für die heavy rotation.
Toptextzeile:
I missed the last bus, I'll take the next train
I'll try, but you see, it's hard to explain
I say the right thing, but act the wrong way
I like it right here, but I cannot stay
Was soll ich sagen - endlich das erste Album, das ich auch als phyischen Tonträger besitze und dann fahre ich an dem Tag für ne Woche weg von diesen Tonträgern. Schon auch einfach ein krasser Luxus es trotzdem hören zu können.
Das ist eines der von mir meistgehörten und meistgeliebten Alben aus dieser Zeit, obwohl ich eigentlich wenig über die Band weiß und mich nie als Fan verstanden habe. Aber der Sound und die Lyrics, eher noch als der Gestus, haben mir es sehr angetan. Jeder Song eigenständig aber doch alles aus einem Guss, alles Sachen die mir immer wieder mal in den Sinn kommen. In dem Moment des Erscheinens und bis heute nah an Perfektion.
#cd #gekauft
#bernwoche
ich verstehe die Produktionsentscheidung das eh schon flächige noch flächiger zu machen in dem alles ohne lautstärken- und frequenzausschläge einheitlich vor sich hin wubbert und leidet überhaupt nicht. Denn eigentlich mag ich ja diese Art von Gesang und Abwechslung von flächigen Gitarren und simplen Melodien. Aber auch bei den Melodien oft einfach nervige Sounds.
#bernwoche
Am Anfang dachte ich noch kurz dass das irgendwie avant-garde und interessant ist mit den nervigstens Sounds einzusteigen, aber es passt einfach alles irgendwie nicht zusammen. Lyrics blöd und uff, kein echter Flow.
#bernwoche
Viel zu poppig, Lyrics besonders belanglos, erfolgreiches Schema zu oft wiederholt. Dennoch funktioniert es für mich auf einer bestimmten Wbene (die des Eiffsounds in Kombi mit den Srums). Auf den meisten anderen aber gar nicht.
#bernwoche
Die Songs mit soulig-bluesigen Arrangements gefallen mir ganz gut, könnten aber auch mehr Spannung in der Stimme vertragen. Die eher folkig angehauchten finde ich zu eintönig. Insgesamt laufe ich da sehr Gefahr, dass das an mir vorbei läuft. War zu seiner Zeit sicherlich innovativ, aber im Rückblick gab es zu dieser Zeit auch ganz schön viel, was so klang.
Notable Textzeile:
I move to master my machine
And I will not stand in line
Sick boy, sick boy, going wrong
Memory losing grip
Energie, Energie, Energie. Aber auch Dumpfheit im Sounds, manchmal falsches Abbiegen, dann wieder große Zeilen und große schreiende Gitarren. Das ist groß und für ganz vieles was kommt wichtig. Da es mich aber auch immer wieder stresst kommt es nur in die zweite Reihe der Rotation und daher "nur"
Notable Lyrics:
Struggling with confusion
Disillusionment too
Can turn a man into a shadow
Crying out from pain
Es gibt sehr viel Musik aus dieser Zeit die sich sehr ähnelt. 36 Minuten und 6 Songs ist auch wirklich kurz für ein Album. Ich finde aber, dass ganze hat einen guten Groove, solange es nicht zu viel Flöte in den Instrumentals sind komme ich damit auch gut klar. Es gibt wenig was mich stört, aber auch wenig das mich begeistert. Wenn es eines der ersten Alben dieser Art wäre die ich gehört hätte wäre das vermutlich anders. Aber so bleibt es bei unterem Mittelfeld. Gerade noch 3.
Notable Textzeile:
Oh, hello, Mr. Man
You didn't think I'd come back
You didn't think I'd show up with my army
And this ammunition on my back
and isn't it iconic
(Ja, ich weiß, naheliegend)
Ein Album das biographisch genauso wichtig ist wie in der Popmusik. Behaupte ich jetzt einfach Mal.
Musikalisch deutlich rockiger als ich es in der Erinnerung hatte, ich mag diese Produktion zwischen Garage und Mainstreamradio sehr gerne. Fast durchweg wirklich gute Songs und ganz überwiegend Texte die man entweder als ihrer Zeit voraus oder immer noch wichtig verstanden werden können. Auch wenn es einer ganzen Generation falsch beigebracht hat, was eigentlich ironisch ist.
Notable Textzeile:
I see death around the corner, gotta stay high while I survive
In the city where the skinny niggas die
If they bury me, bury me as a G, nigga, no need to worry
Mir gefallen die staubtrockenen old school Beats am Anfang. Die Hooks sind allerdings nicht so sehr innovativ finde ich, manches übertrieben poppig, vieles zu lang. Und letztendlich kann ich mit dem Gewalttheme auch nur wenig anfangen. Aber natürlich irgendwie ikonisch weil prophetisch. War zumindest ein Anlass nochmal nachzulesen wie das alles abgelaufen ist und warum Leute glauben, dass er nicht Tod ist und dann festzustellen dass viele der Argumentationen eher erst Recht dafür sprechen das er es ist.
Notable Textzeile:
I don't mind (I don't mind)
Your lovesick soul
I don't mind (I don't mind)
It can grow cold
Über das Call and Response fühlt man immer wieder die Energie im Raum, sowieso auch die Energie in der Stimme, die sich durchaus transportiert. Aber für mich dann doch zu oft zu preacher-haft, zu lange an einer einzelnen Idee festgehalten, fast jeder Song nur ein Loop um wirklich sagen zu können, dass mir das gefällt. Also 2,5 wird zu 3.
Notable Textzeile:
We just sit around talking about the old times
She says when she feels like crying, she starts laughing, thinking 'bout
Glory days
Beginnt mit dem Lied, das auch ich ohne die Strophen zu kennen lange missverstanden habe, was ja auch mit dem Arrangement und der Instrumentierung zu tun hat. Das zieht sich ein wenig durchs Album. Es ist großartiges Songwriting, die Texte treffen so gut wie immer zwischen Allerweltserfahrung und dem so einzigartig Gesagten. Wenn dieses Album etwas weniger 80er atmen würde, wäre es eine 5, so bleibt es eine 4.
Notable Textzeile:
Did you stick with me?
Let me jog my memory
I see you leaving
Oh, don't forget your TV
Ja, das ist langweilig. Aber ich finde es nicht ärgerlich. Das ist grundsätzlich Musik die ich mögen könnte, auch wenn die Stimme ab und an ins nervige kippt. Aber es ist einfach seltsam wie man diese Songs zusammenstellen kann und keiner der Beteiligten sagt mal: hey, ich glaub wir brauchen mal Tempo-, Lautsärken- oder Irgendwasvariationen. Wenn man sich auch anschaut was zu der Zeit sonst alles tolles erschienen ist, puh.
In the gentle light as the morning nears
You don't say a single word of the last two years
Where you were or when you reached the frontier
Das ist alles so zeitlos schön, dass mich die Erwähnung des „connecting flight“ beinahe komplett rausgeworfen hat. Aber nur beinahe. Sanft, zart, fragil, die Harmonien perfekt auf die Stimme und die Instrumentierung abgestimmt. Ich denke man kann das auch zu süß, zu soft, zu wholesome finden. An einem anderen Tag hätte ich das vielleicht auch. Heute macht es mich glücklich.
Notable Textzeile:
Well, me, I'm lying here, with nothing in my ears
Me, I'm lying here, with nothing in my ears
Me, I'm lying here, for what seems years
I'm just lying on my bed with nothing in my head
Mit die stärksten Songs von Nick Cave auf mit dem überfrachtetsten Album of all time. Gebt dem Mann keinen Chor in die Hand, dann wird es einfach zu dick, gebt ihm ein Skelett von einem Song und last ihn die Spannung steigern und halten ins unermesslich großartige. Weil doch viel was an mir letzendlich spurlos vorbei geht und das hier das ganz und gar nicht tut eine, 3,5 die zur 4 wird.
Notable Textzeile:
Something so worthless
Serves a purpose
[…]
Can't you understand?
Say you believe
Just how easy it is to please me
Die beiden ersten Songs sind so dumm und nervig, und erinnern mich daran, dass ich nicht nur die Band sondern auch die Hardcore-Fans dieser Band irgendwie immer seltsam fand (Ausnahmen und so…). Und diese Art von Song kommt ja dann auf dem Album auch immer wieder. Personal Jesus und Enjoy the Silence sind was anderes, okaye Lieder, im besten Falle ist das ja einfach gerade noch akzeptabler Pop. Insgesamt ist die Idee nur mit Synths zu arbeiten ja so absolut 80er und zugleich auch cool, dass das ein kleiner Pluspunkt ist - und womit sie dann auf diesem Album ja brechen. Ich hab irgendwann vor vielen Jahren auch mal ne Doku gesehen und wenn ich mich recht erinnere, man muss einfach allen Respekt aussprechen, die es geschafft haben es länger mit Dave Gahan auszuhalten, eines der größten egozentischen Arschlöcher der Popgeschichte. Das ganz durchzuhören war insgesamt eine Qual und auch wenn es zwei okaye Singles hat höchstens 1,4.
Notable Textzeile:
It's on again, off again, on again
Watch me fall like dominoes
In pretty patterns
Ich hatte ja immer das Gefühl, ich bin zu simpel gestrickt für Radiohead. Für dieses Album zumindest gilt das nicht, es gefällt mir sehr, findet eine gutes Balance zwischen sphärisch-schön, pluckernden Rhythmen und Gitarrenloops. An diesem Punkt in der Zeitlinie (sowohl zur Veröffentlichung als auch 20 Jahre später hören) ist das allerdings auch nicht (mehr?) krass revolutionär sondern voller schon gehörter Momente. Bleibt aber sehr schön. 3,5 wird zu 4.
Notable Textzeile:
Oh, lots of things are gonna cure your ills
But only one thing's gonna pay my bills
And that's money, yeah, yeah, that's what I want
Soundmäßig ist das eine passable bis gute Rock and Roll-Band, an einigen stellen etwas roher als andere und ein paar ganz coole Riffs. Auch die Rock and Roll-Standarts spielen sie gut. Dass das aber irgendwie „Sixties Punk“ sein soll erschließt sich mir, auch aufgrund der Songauswahl, Stil, Auftreten nicht. Aber das ist halt Marketing. Ohne das Morketing weiß ich aber auch nicht ob es einen Platz in der Rockgeschichte hätte. 2,5 wird zu 3.
Notable Songzeile:
Electric guitar is copied
Copy sounds better
Call this law of justice, call this freedom and liberty
Joseph Beuys Voice: Ja Ja Ja Ne Ne Ne (1968) - uff, das ist mir echt zu gewollt nervig. Die Textes sind als Miniaturen vielleicht eigentlich cool, aber die Art des Schreiens nervt. Die Rhytmusgruppe nervt weil sie absichtlich (?) ihren Rhytmus verkackt und die Gitarre schreit genervt auf. Ich verstehe ja Brian Eno sowieso nicht, warum er das produziert hat auch nicht. Ich würde mir ja fast wünschen, dass mir was positives einfällt, aber bis auf die unverfrohrene Art sich nicht um die Zuhörerinnen zu scheren, fällt mir leider nix ein. Sorry Musikgeschichte, falls das jetzt absolut dilettantisch ist, aber dann passt es ja auch zum Album, ne?
Ich mag alles daran,
das „Hallo Spencer Opening Theme“,
das „ich schleiche mich an jemanden ran und werde immer wieder fast entdeckt Theme“,
das „wir stapfen durch die Straßen, chillen und schnacken Theme“,
das l“ebendiges Tanzlokal mit vielen Leuten die sich angeregt unterhalten und lachen und Gruppen die immer mal wieder durch besondere Fröhlichkeit den Blick auf sich ziehen Theme“,
das „macht mal Lärm, jetzt du, jetzt du, quieitschiger! Theme“,
das „das Leben könnte so schön sein und dann läuft es doch irgendwie schief und schief ist richtig Theme“,
das „moderne Zeiten - ich überhole mich selbst Theme“,
das „komm mal her - ne, lass mal - ach komm - ja okay - lass mich dir erzählen wie toll du bist Theme“,
das „langsam gehen mir die Assoziationen aus, but I am committed to the bit Theme“,
das „der Kommissar lässt dich wichtigsten Zeugen die herausragendsten Momente des Abends wiedergeben Theme“
und schließlich das „entspannt fertig auf der Couch noch einen Absacker trinken und sich über die Großartigkeit des Daseins im Moment freuen und zugleich die Melancholie seiner Flüchtigkeit spürens Theme“
…ich bin längst nicht bewandert genug um zu wissen, was davon Jazz Standards sind, die es schon vorher gab, und was davon der Neal Hefti und der Count selbst gezählt haben, aber ich zähle das alles mal zu ihnen und bin daher noch deutlicher begeistert. Nur weil ich trotzdem nicht oft hören würde „nur“ - 4,4.
Notable Songzeile:
Yeah, I blame it on the River Lea, the River Lea, the River Lea
Blame all rounds: Wer ist nur schuld daran, dass dieses Album so langweilig ist? Bestimmt nicht Adele, sondern ein Fluß in London. Wer ist schuld daran, dass alles gleich klingt, alles so viel mehr Potential hätte aber nix davon abgerufen wird: Adele: This was all you, none of it me.
Und schuld ist bestimmt nicht die Person die die noch nix von Handy gehört hat - when I call you never seem to be home but at least I can say if tried? Das in 2015? My ass.
Ich übernehme daher die volle Verantwortung dass das hier allerhöchstens 1,5 Punkte wert ist.
Notable Textzeile:
Fame is but a fruit tree
So very unsound
It can never flourish
‘Til its stock is in the ground
Fruuuuuuit treeee, was für ein langweiliges Leiden. Musikalisch und textlich ist das für mich nur Durchschnitt, es langweilt mich. Vielleicht bin ich gerade auch sattgehört insgesamt, aber es gibt ja immer wieder völlig überraschende Banger, gefolgt von Sachen die es einfach tausend Mal gibt und die oft eher etwas mit der pophistorischen Geschichte zu tun haben als mit besonders berührender oder mitreissender Musik. Vielleicht liegt es an mir, ich möchte das nicht ausschließen, aber wenn Adele gestern nur 1,5 bekommen hat, dann das hier erst recht.
Notable Textzeile:
Then why don't you just dance across the floor?
'Cause there's a chance for chances
And the chance is choosin'
And I sure would like just to groove with you
Musste erstmal ein wenig recherchieren um herauszufinden, was MJ hier selbst geschrieben hat. Eine lange Liste illustrer Komponisten für ein seltsames Album. Musikalisch bin ich damit voll einverstanden heute, kann mir aber auch vorstellen dass ich viele Nicht-Disco-Tage in meinem Leben hatte und haben werde, dann ist es unerträglich gleichförmig. Aber ist schon sehr gut produziert und arrangiert. Seltsam finde ich es, weil mir unklar ist was für eine Persona hier aufgebaut wird. Vom Star Wars Zitat im ersten Song über die Person die immer zum Arbeiten gezwungen wird, dem Boyfriend seines Girlsfriends genau zeigen will was sie so zusammen tun bis sie dann nach seltsam spezifischen zwei Jahren wieder verschwindet. Dazwischen immer wieder Tanzen und so.
Ich bin mir insgesamt unsicher, wie ich MJs Leben in die Bewertung mit einbeziehen möchte, daher lass ich das mal sein und sage wg. Abzügen in der Textnote und im alltäglichen Ertragen können eine gute 3,3
Notable Songzeile:
I had money and stuff
Each and every call
Too much, but never enough
Tear it up, and watch it fall
Ich kann das absolut nicht ernstnehmen.
Der Drumsound, der musicalhafte Gesang und das ganze Getue bereits zum Einstieg. Aber irgendwie hatte ich immer den Eindruck, dass sie sich selbst auch nicht so ernst nehmen, keine Ahnung woher eigentlich. Nach einem ganzen Album würde ich das aber nicht mehr sagen. Ich befürchte inzwischen es ist komplett ernstgemeint und das macht es für mich schwer erträglich. Dark New Wave/Gothic ist zum überwiegenden Teil so anstrengend. Wenn ich es selbst aber weiterhin nicht ernstnehme ist es ja auch lustig in seiner absolut übersteigerten Theatralität. Daher nicht einen Punkt sondern
Lovable Songzeile:
We all say, don't want to be alone
We wear the same clothes 'cause we feel the same
We kiss with dry lips when we say goodnight
End of a century, oh, it's nothing special
Ich weiß, ich weiß gesehen auf 100 Jahre ist 1994 schon End of the Century (and the Millenium), aber ich finde trotzdem es kommt ein wenig zu früh. Dabei waren Blur in meiner musikalischen Sozialisation erst viel später als man denken könnte wichtig. So dass das hier für mich auch nicht die emotionale Erinnerung auslöst wie bei anderen. Aber jetzt nochmal mit ganz genau hinhören ist es schon ein wahrer Geniestreich. Die Lakonie mit der Themen, musikalische und textliche durchgespielt und abgehandelt werden, die Distanz, ebenfalls in beiden Bereichen die echte Coolness enstehen lässt - ich hab wirklich ausnahmsweise nix zu meckern. Kommt mir selbst komisch vor.
Notable Textzeile:
So down and down and down and down
And down and down we go
Hurry, my darling, we mustn't be late
For the show
Dafür musste ich mir wirklich viel Zeit nehmen. Aber das war es sowas von wert. So vielschichtig, abwechslungsreich, manchmal genau in seiner Zeit verhaftet, manchmal aus der Zukunft kommend und machmal aus paralellen Zeiten und Welten. Und es ist ja auch schön, dass es wirklich keine Alltagstauglichkeitshintergrundegalmusik ist.
Notable Songzeile:
Is he alive or dead?
Has he thoughts within his head?
We'll just pass him there
Why should we even care?
Singt er die Noten oder spielen sie was er singt? Vermute Ersteres. Denn alles wird den Riffs untergeordnet. Der Sound sowieso, die anderen Instrumente. Die Stimme und der Text. Das ist konsequent und vermutlich haben so sehr sehr viele Leute Gitarre spielen gelernt. Und von denen haben dann fast alle schlechte Metalbands gegründet. Und was hätte ich in meiner Jugend gemacht ohne Konzertabende im Piano mit schlechten Metalbands? Vermutlcih was anderes ähnlich glorious sinnloses. Toll ist das nicht, aber zumindest löst es was aus, Nostalgie oder so. 2,5 wird