Joa. Ganz gut ne... Aber auch... überbewertet?!
Ungefähr das 27. beste Shoegaze/Britpop Album der 90er.
Hits sind Hits, Filler ist Filler. Needs more cowbells
Cooler Touareg Rock mit Fokus auf Gitarren, sehr tight
Oh my fucking god. Produziert und arrangiert wie ne B-seiten Sammlung, miese Beats, peinliche Lyrics... Abgrund much?
Erste Hälfte one note joke, zweite Hälfte ganz cool
Irgendwie passt nichts zusammen, aber passt gleichzeitig doch zusammen. Schräg, aber ziemlich gut.
ICH KANN DAS NICHT NEUTRAL BEWERTEN
< mit Rod Stewart. Lazy Sunday und Rollin Over schlockt aber.
Wenn das die Top 801 Alben gewesen wären, hätte ich mich nicht damit beschäftigen müssen.
It killed Kennedy?!
Needs more sleigh bells?!
Hätte ich wahrscheinlich im April besser gefunden
5 für all die Erinnerungen und Geschichten, die damit verbindbar sind. Und weil es unfassbar klingt.
4 weil es dann doch gar nicht so viele passende Momente gibt, in denen man das auflegen mag
Manche Bands kann man nicht mega mögen weil sie schon jemand anderes entdeckt und zum Teil seiner Teenager Identität gemacht hat.
...25 Jahre später schon. Masterpiece
Einige sehr schöne, einige ziemlich miese chanson(g)s
Es wertet das Motown Weihnachtsalbum nachträglich auf weil hier offensichtlich Soul gemocht und selbst ... versucht wird.
Gleichzeitig kann man hier auch Inspiration für Adele und Amy Winehouse hören und Vorgreifen auf großartig
Skits nerven, Flow ist ziemlich all over, aber das Sampling ist immer noch kaum erreicht.
Geht am mir vorbei. Aber lustig, wie sehr das Cover auch ein Beatles Album sein könnte.
Früher viel gehört, jetzt bestimmt 10 Jahre nicht mehr. Warum eigentlich nicht?
Das befreiende Album, mit vielen Hits, aber auch viel Gedudel
Habe ich 2005 als Gratisbeilage der Samstagszeitung bekommen.
Ist ..."meh" schon 2 oder noch 3? Habe mehr über meine Bewertungskonsistenz als über dieses Album nachgedacht.
Ok, das nimmt mich irgendwie mit, auch wenn alles auch irgendwie peinlich klingt. OG whitest boy alive?
Das meiste kannte ich schon vom Fahrstuhl
Es schockt und nervt gleichermaßen
Klingt alles ganz gut, wenn man es sich nur einmal anhören muss
Titel Track ist ein meiner Lieblingssongs, aber ich hatte vergessen wie großartig das Album ist
Eins von vier(?) Beach Boys Alben in dem Jahr oder so. Junkfood von Sterneköchen. Kann mich an keinen Song erinnern, kein Bock mich damit zu beschäftigen, würde ich genau so wiederhören
Wenn alles keinen Sinn macht, die Pogues irgendwie schon? Krass das in Fairytale eigentlich am wenigsten passiert - und das sind eigentlich schon zwei Lieder. Ich muss über pogues immer lachen, aber ich weiß gar nicht sicher über wen.
Gleichzeitig Original und Parodie. Das ist alles so dumm, macht mich aber auch sehr fröhlich. Dummpamin?
Presley hat sein Edge schon verloren, sein Mojo aber noch nicht. Schöner, belangloser country soul
Nationalist boomer bullshit
Erliche Reaktion: oh Gott, wie viele Stevie Wonder Alben sind hier wohl drin. Komme ich nicht rein
Drei Superhits, eine von denen hat man eigentlich in jeder Indie Disko zwischen 2007 und 2017 gehört. Der Rest ist auch noch ziemlich okay gealtert.
Das ist... unerwartet gut!?! Außer dem Titeltrack gar nicht so nervig, ganz viel Sample-würdig (Nile Rogers eben), aber zu lang. Ich würde mir ein Die Türen spielen Sister Sledge Coveralbum wünschen
U2 mit Interesse an Weltmusik. Schwierig - ich finde einzelne Teile sehr gut (das Gitarrenspiel, viele Bridges, die Tempowechsel), aber kein einziges Lied.
Hm, fand die früher immer ganz cool, aber irgendwie belanglos. Stimmt immer noch.
Mein... viertliebstes Massive Attack Album. Von fünf. Für mich zu viel zu ähnlich, zu viele Filler. Highs sind high, though.
Alles was ich an Prog mag (das schnelle, freie Chaos aller Ideen und Einflüsse auf einmal) und alles was ich nicht mag (der Rest).
Neil Young erfindet den Grunge weil ihm seine eigene Mucke zu langweilig ist.
The great American Borebook... Charles macht auf Sinatra und klingt... banal. 2 Punkte für das reduzierte Arrangement auf Side B, obwohl das immer noch teilweise schlimm ist.
5 für all den Mythos, die Kritik und die Geschichten um das Album. Im Grunde aber 3 Hits und sonst relativ seichter Bossa Nova Pop
Nein. Nein, nein, nein. So gar nicht.
Das perfekte working on a rainy Sunday Album. Man braucht wahrscheinlich auch nur ein Bossa Nova Album.
Oh man, I think I am getting brainwashed by 70s poproc k. Aber ich finde das fast alles gut, bzw könnte mir vorstellen dass mir eine Coverversion davon gefallen könnte..
KLOP KLOP KLOP KLOPKLOP GEDUDEL. Hilfe.
Sampling wurde für dieses Album erfunden um uns ganze Lieder zu ersparen. Morgen dann das Blockflöten Album
Ich war mir ziemlich sicher dass ich außer den Singles nichts von diesem Album kenne... bis zu den ersten drei Sekunden ses Openers. Krass wie sehr sich dieses Album in mein Unterbewusstsein eingepflanzt hat, bis zur lausige Ballade am Ende war jedes Lied sofort wieder da. Krasse Erfahrung. Soundtrack of my life, unfreiwillig. Dafür
Sehr gutes Album eines Künstlers mit einem enorm hohem Output und bisher einfach keinem schlechten Album. Wenn es das einzige Sufjan Stevens Album wäre, würde ich eine 5 geben, aber ich warte noch auf die anderen...
Es gibt objektiv nur ein gutes White Stripes Album. Dieses lofi krachige, wunderschöne Album, bevor Jack White ein Mucker wurde. Was für schöner Lärm
Sehr coole Beats als Fundament für sehr unterschiedliche, aber sehr gut zusammen passende Rap Styles. Das Album ist vorne zu lang, in der Mitte und zum Ende hin aber echt stark, obwohl es manchmal so klingt als hätten sie die Demos mit eingebaut
The poppies are in the field/ but dont ask me what that means
Well then dont fucking mention it mate.
Weil ich die Musik nicht nur scheiße finde:
5 für das Song Writing, 1-2 für das Writing, nichts für die fucking Seufzer ständig. Das ist wie Caspar David Friedrich - kunsthistorisch krass relevant, führt zu Nationalismus, kann ich nichts mit anfangen
Die Cave-Crooner Intensität funktioniert für mich nicht immer, aber hier passen Songs und Instrumentierung perfekt dazu. Ganz eigenes Genre, irgendwie.. Industrial Songbook? Gefällt mir sehr gut
Nope (nonono, nonono, nonono). Zu weichgespült. Gar nicht meins.
Ein beeindruckendes, komplexes Album, ein richtig gutes, intensives Album, aber ich habe an einigen das Gefühl dass ich eigentlich dazu einen Ausstellungsband lesen muss, um alles zu kapieren. Weil aber so viel Fantastisches schon auf der Oberfläche da ist:
Ich weiß noch wie ich mich über dieses Album aufgeregt habe - totaler Sellout, weichgespült, die neuen Coldplay...
Ich finde die Produktion auch immer noch zu soft, im Arrangement zu wenig Biss, Fuzz, Trash, Rotz - Ausnahme das grandiose Shame and Fortune. Aber wie fantastisch die Songs sind, kann man eigentlich nicht ignorieren. Eine Band in ihrer magischen Phase.
Jetzt wünsche ich mir eine YYY Tour.
Das zweitbeste Album der fünftbesten first wave Punkbands ist genau das Problem dieses Formats. Weiß ich sicher dass Los Angeles auch noch kommt? Nein. Bewerte ich daher zur Sicherheit positiver, weil ich die Band cool finde, oder negativer, weil mir das Album weniger gut gefällt als das Debüt?
3.5 wird zu
Rockmusik post-Dinosaur Jr. geht für ungefähr ungefähr so: du nimmst dir eine angedeutete Idee, gibst sie eine halbwegs kompetenten Band mit Sänger*in mit Charme und Charisma und produzierst die Distortion gerade so glatt, dass es MTV fähig ist. So klingt zumindest das Album: wie ein Vorgriff auf was alles noch kommt.
Mich nervt das Gemucke und der Sludge bei den langen Songs. Irgendwie das Led Zeppelin der spät 80er/früh 90er, gemein gemeint.
Perfekte Popmusik und gleichzeitig total weird. Cool. Erstaunlich konstant gut auch, das Prince Cover fand ich ziemlich stark. Ich gebe dem 4 und höre es nie wieder
Mein vorm Ausgehen aufhypen Album, seit 25 Jahren. So mag ich Musik: gute Ideen schnell, präzise und schludrig umgesetzt.
Lighting in a bottle
Das ist für mich ein ultimatives Wohlfühlalbum, eine warme Decke aus Wall of Sound. Perfektes Kopfhörer auf und Tagträumen Album. Chill Out Beats made of noise.
Nervt.
Beats: nerven.
Lyrics: nerven.
Flow: nervt.
Nervt.
Ok, ein Album von einer Band die gleichzeitig auf der Höhe ist und offenbar total den Plot zu verlieren droht.
Irgendwie richtungslos, obwohl da tolle Songs drauf sind.
Ok, das ist der Van Morrison den ich kenne und nicht schätze. Softest Rock.
So wie die Stones dachten das sie klingen: roh aber soulful, sexually charged, unberechenbar. Es wurde viel über die Produktion diskutiert, ich habe ein paar der Songs in allen drei Varianten gehört und finde alle gleich flach. Aber das ist ja auch Musik, die für Konzerte gemacht ist.
Sonderlob für das unfassbar gute Gitarrenspiel. Abzug weil klingt wie Bootleg auf Kassette aber sorry, das Album ist
-Hey lass und mal ein poppiges Album mit allen aktuell gängigen Musikstilen machen.
-Okay. Aber nur wenn wir maximal betonen was für Mucker wir sind.
- Muss es gut sein?
- Humbug, einfach alles reinpacken was geht.
Man, wie komisch doch die 90er waren: Hitsingle über Scheiß Exs mit dem Gitarristen und Bassisten der wohl most promiscuous Bands der frühen 90er, gleichzeitig total weirde und total glatte Songs von einer total quackigen und banalen, aber irgendwie deshalb authentischen Sängerin. 30 Jahre später klingt 37% aller female fronted Popmusik wieder so. Die zweite Hälfte des Albums flacht schon ab, aber dennoch starkes Stück
Tupac muss in den Knast und nimmt schnell noch mal jeden Typ von Hip Hop Track auf dem es so gibt: Diss Track, GangTrack, Anti-Gang Track, Ich und meine Crew Track, Ich ganz alleine Track, Community track, Skills Show off Track, Mama Track, Jazzrap Track....
Passt dann halt null zusammen, aber trotzdem ist fast jeder Song ein Hit.
Wie unfassbar gut dieses Album klingt. Wie unfassbar charismatisch James Brown ist.
Ich möchte nachträglich das Elvis Live Album abwerten.
Da sind ganz viele ganz starke Songs auf dem Album, mehr als ich in Erinnerung hatte. Und klar, Springsteen schreibt Lyrics wie mit Edding auf nen Stromverteiler, das muss man schon mögen.
Ich musste beim Hören ganz viel an Johnny Cash denken, an diese Bejahung und Verkomplizierung von Arbeiterklasse Männern, die beide haben.
Und die Snare drum nervt. Und niemand braucht so viel Synthesizer. Niemand.
Oh man, damit kann ich wirklich gar nichts anfangen. Ich erinnere mich, dass das Album 9.irgendwas auf Pitchfork bekommen hat und ich es einfach nur belanglos und scheiße fand. Jetzt habe ich es noch Mal ganz gehört und finde es immer noch belanglos und scheiße und kann mich nicht an irgendeinem Song erinnern.
Und direkt danach genau das Gegenteil. Irgendwie klar zeitlich einordbar, aber auch über die Zeit hinaus wirkend. Klassiker.
Sorry, ich glaube Depeche Mode Fans und Rosenstolz Fans sind gleich. Und ich habe bei 7 Songs nicht gewusst wo einer aufhört und der andere anfängt. Und ich finde das alles ziemlich widerlich, keine Ahnung warum (Spoiler: v.a. wg Depeche Mode).
Schauderlich
Manchmal weiß man gar nicht wie sehr man gerade von Thom Yorke angenölt werden muss.
Und auf den Malediven Weird Fishes hören, sorry. Besser geht nicht.
Das ist eines meiner 5 meist gehörten Alben. Keine Ahnung warum gerade dieses, aber es geht irgendwie immer. Habe auch bisher immer gedacht dass es ein best of ist. Besitze auch gar keine CD oder LP davon, sondern habe es irgendwann per MP3 Exchange entdeckt.
Perfekt.
oh je, so eine Band mit der ich gar nichts anfangen kann. Ich mag alle Teile an deren Musik - die 80er Gitarren , die abrupten Rhythmen, die billo Sounds, die gehetzte Stimme, sogar die Avantgarde -aber-Musical Inszenierung. Ich mag ganz viele Bands die sich auf Talking Heads berufen.
Ich mag einfach keinen der Songs.
Musik meiner Kindheit und ziemlich perfekte Mischung aus strengem Big Band Arrangement und Jazz Solos. Ich habe das Count Basie Orchestra sogar mal live gesehen, lange nach Basies Tod. Irgendwie alles ein bisschen zu groß für mich, aber schön, es laut zu hören.
Das ist perfekte Pop Musik, muss man anerkennen: unerhört eingängig und trotzdem schlau, ehrlich in ihren Anleihen und extrem klar produziert. Es lässt mich trotzdem eher kalt.
Nick Drake kenne ich so richtig dank eines Elliot Smith Cover Abends im Hafenviertel von Sydney, wo ich nach einer langen Nacht noch mit ein paar Leuten auf die erste Fähre nach ManlyBeach gefahren bin und die mich ausgelacht haben dass ich Nick Drake nicht kenne meinem sonstigen Musikgeschmack und Way to Blue gesungen/gesummt haben.
Mein drittliebstes Album von drei, eigentlich, wobei ich jetzt gar nicht mehr so sicher bin, denn eigentlich ist auch dieses ziemlich perfekt.
Hm. Seite A gefällt mir, natürlich wegen den Hits. Bei Seite B habe ich schon keine Geduld mehr für Disco, und die Songs haben zu wenig Ideen irgendwie. Mir war nicht klar wie sehr das Album Disco ist. Und das Wings Cover ist natürlich auch katastrophal. 2 Punkte? Nein, weil mir burn the disco down dann doch wieder gefällt.
Okay, das ist natürlich nicht gut. Aber es fällt mir auch ziemlich schwer, das richtig scheiße zu finden.
Das klingt halt wie die späten Achtziger, wie die Kohl BRD, wie Hallen voll mit Hairspray statt Stahl, Theatralik statt Solidarität, Pathos statt Wut.
Es fehlt Pop Sensibilität und gutes Songwriting (cure), Avant-garde (Reed, Cage), Brachialität (Killing Joke, Swans). Das ist andererseits auch ziemlich viel.
Ich hatte ein bisschen Sorge dass das Album mich ein bisschen nerven würde. Fast richtig: Es nervt mich sehr.
Das ist so schmunzel clever und irgendwie nicht gut gealtert, vielleicht mit Ausnahme von to the end und this is a low, die schon so klingen wie Blur und Alban später.
Sorry, vielleicht hart aber
It's loud, it's rough, it's short - kurz genug dass man noch mal eben ein 6 minütiges Reggae Cover drauf schmeißen kann.
No notes. Musik kann aufhören.
Man, wie sinnlos es sich anfühlen muss Ende der 60er Gitarrenmusik zu machen wenn es jemanden wie Jimi Hendrix gibt. Man kann eigentlich jedes beliebige Genre mit Gitarre nehmen und es gibt einen Hendrix Song der perfekt ist. Es gibt eigentlich nur noch die Flucht in Punk und Ironie, und vielleicht Blockflöten.
Wie fucking heavy das Album ist. Genial.
Aber viel zu lang. Vieel zu lang. Man, muss der denn immer überall alles machen? Offenbar. Abwertung weil Doppelalbum? Auch albern. Weil Seite D natürlich für alle Längen entschädigt:
Puh, ich habe direkt erst mal meine Bewertungshistorie angeschaut. Bin ich zun großzügig? Vielleicht sind einige 4er 3er, einige 3er 2er. Das hier ist eine 5, verdammt nochmal. Und eine lustige Fortführung von Electric Ladyland vom Tag zuvor: neue Formen von Heavy Musik, Drogen, SciFi, kalter Krieg, Riffs.
RIFFS!
Look, I get it. Ich habe alle Sympathie für Springsteen: macht seit 30 Jahren Musik, hat Bock, die alten Band wieder zusammen zu bringen, holt sich einen der AltRock Produzenten der 90er, um seine Songideen der letzten 10 Jahre aufzunehmen. Klingt dann auch ganz wie die 90er, und ganz vieles arrangieren sie direkt um es live in Stadien abzurocken. Der Boss ist so begeistert dass er das Album maximal lang hält und die Fans sind begeistert weil Springsteen ein richtiges amerikanisches Rock Album abliefert.
Habe ich alle Sympathie für, good for him, good for everyone.
Nur anhören muss ich mir das nicht.
Ich wäre gerne so reich dass ich die master tapes hiervon kaufen könnte, um zu verhindern dass sich jemand das jemals wieder anhören muss.
Was soll das? Das ist schlecht produzierter Müll von nem Typen der zu viel LSD für Pink Floyd (!) genommen hat.
Schlimm.
Ich werde den komplett verwirrten Gesichtsausdruck meiner Mutter nie vergessen, als sie in mein Jugendzimmer kommt und fragt ob ich da gerade Johnny Cash höre. Ja Mum, das ist jetzt wieder cool weil der Alben mit dem Produzenten der Red Hot Chili Peppers aufnimmt. Ja ich weiß dass das ein schlimmes Simon und Garfunkel Cover ist. Lass mich in Ruhe, ich bin jetzt ein Millennial.
Die definitive American Recording Reihenfolge, nur für den Fall dass nur eins kommt, ist übrigens 3-1-4-2. Der Rest ist Leichenfledderei.
Hier: ganz ganz starke und ganz ganz schlimme Songs. Gibt eigentlich 3,aber ich habe Angst dass es das einzige der Reihe ist:
Rick Rubin again, wenn auch völlig anders. Fantastische live band, irre Intensität, aber auf Platte finde ich das schwierig durchzuhalten. Im Gegensatz zu ganz viel Prog finde ich das hier aber nicht nervig, sondern unendlich groß, ich halt nur zu klein dafür.
Ein besserer Mensch würde dem 5 geben.
Oh man, so viel zu entpacken. Also dies ist ein Konzeptalbum, aufgenommen zum Höhepunkt von Retro Soul mit den Protagonisten von Retro Soul, um den Ursprung des modernen Pop, nämlich Soul zu huldigen. Damit ist das kein Cash Grab, sondern ernsthafte Back to Basics Musik. Klar. Aguilera hat auch ungefähr die beste Stimme der Welt, darf - back to basics - aber offenbar nicht mit einer Band aufnehmen oder spielen. Klingt daher alles zusammen gesetzt, weil es das auch ist. Bezeichnend auch, dass das einzige Feature mit Steve Winwood ist, der nicht nur weiß und Britisch, sondern auch für schreckliche 70er und 80er Synth Pop verantwortlich ist - genau was man also braucht auf einem Retro Soul Album.
Doch dann, Disc 2: Inception! Ein Konzeptalbum im Konzeptalbum, diesmal mit 4nonBlondes Linda Perry, und jetzt geht es um Zirkus, zumindest für 3-4 Tracks, weil... Warum nicht? Es ist ja sowieso alles egal.
Viele Songs klingen dann irgendwie wie ein Hilferuf. Ob für die Künstlerin, für die Hörenden oder Musik insgesamt, bleibt unklar.
Oh nein, meine Review ist nicht eingeloggt worden.
Daher Rekonstruktion: Dieses Musikexperiment funktioniert, und ich habe die Referenz in Ronnie und Neil verstanden, weil wir uns all die Neil Young Alben anhören musssten und ich über die Southern Man /Sweet Home Alabama Geschichte gelesen habe. Es geht also um eine Beschäftigung mit dem weißen amerikanischen Süden. Interessiert mich nicht.
Southern Rock Musical nimmt dann den Titel sehr ernst und schreibt unzweideutige Texte über Highways, Birmingham,... ich habe dann eigentlich nicht mehr richtig zugehört.
Musikalisch ist das sehr lauter Southerm Rock mit Grunge und wenig Vielfalt. Stört mich.
Dabei mag ich Jason Isbell, der später zu den Drive by Truckers stößt, und ich bin sicher die Band hat sich dabei auch viel gedacht. Interessiert mich einfach nicht. Ich bin auch durch mit Konzeptalben und langen Alben. Manmanman
Musste ich in Etappen hören weil das alles etwas viel für mich ist, musikalisch und von der Produktion und natürlich die Stimme irgendwie maximalistisch. Ich meine, ein Song wie YYZ ist schon geil, aber fuck, hör das mal nach drei Stunden Schlaf mit Migräne morgens in der Straßenbahn. Die B Seite ist irgendwie lustig.. bei Witch Hunt habe ich auf das große Gemucke vergeblich gewartet, was schade war, weil das Set Up recht gut war. Und Vital signs könnte dann auch ein besserer Police Song sein. Aber ist das ein Kompliment?
2-3, wegen Kopfschmerzen
Okay, noch nie ein Abba Album gehört. Lohnt sich der Deep Dive? Gibt es Versuche, aus dem Euro Disco Pop Gerüst auszubrechen oder damit zu spielen?
Natürlich nicht. Interessant ist wie stark die Protagonistinnenrolle über die Songs "variiert" (starke Frau. Schwache Frau. Will Beziehung. Will keine Beziehung. Beziehung unlauter. Beziehung nicht unlauter.). Und musikalisch natürlich damit aus einem (zuckrigen) Guss. Die Hits sind Hits, den Rest hätte ich nicht auch noch gebraucht, aber der Rest hätte mit genug AirPlay wahrscheinlich auch Single sein können.
Popfection.
Ein unnötiges Album - ich glaube nach wie vor dass es nur existiert weil Arctic monkeys sich nicht getraut haben ihren Sound zu erweitern um die NME/ Lad Mag Fans der späten 00er nicht zu verprellen. Was in Anbetracht der Entwicklung von Indie Rock natürlich lächerlich ist, was ja die Arctic Monkeys selbst merken. Musikalisch hätte den Songs ne Dosis Bandprobe gut getan und ich weiß nicht ob Owen Pallett der richtige Griff für die Orchestrierung hier ist - vielleicht hätte man besser mit den Überlebenden des früh 1970er Artpop zusammenarbeiten sollen?
In Summe belanglos, obwohl da coole Ideen dabei sind.
Ich musste zweimal schauen ob ich das Album auf Shuffle höre... Irgendwie komische Abmischung und Songfolge. Bezeichnenderweise gefällt mir das Instrumental am Besten, denn so richtig perfekt passen Songs und Stimme und Band nicht zusammen.
Ist halt so ein solides Bluesrock Album.
Okay, vorne weg: das Album kann gut sein ohne ein zweites Nothing Compares 2U. Und: ich kannte nichts und hatte keine großen Erwartungen.
Das ist ganz auf quasi Autobiographie gemacht, die Künstlerin und die Songs wahrscheinlich absichtlich sehr kongruent, und die Themen sind emotional bis traumatisch: You cause as much Sorrow und der Titeltrack sind krasse Abrechnungen mit der verstorbenen, offenbar gewalttätigen Mutter, Last Day of our Acquaintance und fast die ganze A Seite Aufarbeitung gescheiterter Beziehungen, mit ganz viel Bitterkeit und dirty laundry; in three babies und Black Boys on Mopeds geht es zumindest metaphorisch um Mutterschaft. Das ist alles so offensichtlich dass ich es nicht mal googlen musste, dabei maximal auf Drama produziert und gemixt. Schocker: ich mags total. Die schlechten Reime, die
Songdynamik die man voraussehen kann, das chorale, sogar den fucking Poem den sie mit Drum Sample vertont haben. Black Boys on Mopeds ist übrigens das beste Lied ever, vielleicht. Ich vertraue mir selbst nicht mehr.
Abzug für Enya und die schwächeren Songs, die ich bei allem emotionalem Attachment auch skippe.
Können Alice in Chains etwas dafür, dass ihr Sound so oft kopiert wurde? Nein. Trotzdem klingt es rückwirkend etwas Klischee-behaftet. Die Songs selbst sind gut, gut laut, teilweise berührend rau. Man möchte aber auch manchmal einfach sagen: wenn das so scheiße ist was du gerade nimmst und du das merkst, mach doch Reha und nicht noch eine Grunge Metal Song.
Für mich perfekt: ich habe ein Dream Pop Album (dieses), es ist kurz und atmosphärisch, wenn ich darauf Lust habe hör ich es. Ich mag die Verschwurbeltheit, die unverständlichen Texte, dass man manchmal nicht weiß was für Instrumente das eigentlich sein sollen.
Ich brauche vom Genre nicht mehr.
Bad Seeds Typ macht triphoppiges Soundtrackalbum zu einem imaginären David Lynch SexCrimeHorrorfilm. Klingt auch exakt so. Meh.
Also, wenn ich das live beim Day drinking in einer Bar irgendwo in den Staaten hören würde, fände ich das nicht schlecht - da spielt eine Band schönen folkigen Americana Rock, der nach 70s und CSNY klingt.
Brauche ich das sonst? Nö. Bin ich gerade Day drinking. Auch nö. Deshalb
Ich kenne eigentlich nur die Live Alben und muss schon sagen dass die Inszenierung live insgesamt mehr funktioniert, weil die Spielgewalt halt nicht Ergebnis von vielen Takes ist.
Aber so: 4 absolute Klassiker, 2 sehr gute Albumtracks und 2 Filler, wobei sie schon auf der japanischen Version Gangland für die viel bessere B Seite Total Eclipse ersetzt haben. Weil es halt nicht live ist und damit das Dopamin nicht so bedient: