1001 Albums Summary

Listening statistics & highlights

467
Albums Rated
2.84
Average Rating
43%
Complete
622 albums remaining

Rating Distribution

Rating Timeline

Taste Profile

1970
Favorite Decade
Blues
Favorite Genre
UK
Top Origin
Critic
Rater Style ?
38
5-Star Albums
54
1-Star Albums

Breakdown

By Genre

Top Styles

By Decade

By Origin

Albums

You Love More Than Most

AlbumYouGlobalDiff
Tubular Bells
Mike Oldfield
5 3.1 +1.9
The Healer
John Lee Hooker
5 3.18 +1.82
Shake Your Money Maker
The Black Crowes
5 3.27 +1.73
Made In Japan
Deep Purple
5 3.28 +1.72
Achtung Baby
U2
5 3.3 +1.7
Urban Hymns
The Verve
5 3.37 +1.63
Tom Petty & The Heartbreakers
Tom Petty and the Heartbreakers
5 3.38 +1.62
Tres Hombres
ZZ Top
5 3.41 +1.59
Cheap Thrills
Big Brother & The Holding Company
5 3.41 +1.59
Aqualung
Jethro Tull
5 3.43 +1.57

You Love Less Than Most

AlbumYouGlobalDiff
KIWANUKA
Michael Kiwanuka
1 3.73 -2.73
Paul's Boutique
Beastie Boys
1 3.46 -2.46
The Marshall Mathers LP
Eminem
1 3.46 -2.46
My Beautiful Dark Twisted Fantasy
Kanye West
1 3.4 -2.4
Ready To Die
The Notorious B.I.G.
1 3.36 -2.36
It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back
Public Enemy
1 3.36 -2.36
A Christmas Gift For You From Phil Spector
Various Artists
1 3.29 -2.29
The Slim Shady LP
Eminem
1 3.27 -2.27
S&M
Metallica
1 3.26 -2.26
Femi Kuti
Femi Kuti
1 3.26 -2.26

Artists

Favorites

ArtistAlbumsAverage
Bob Dylan 5 4.6
Led Zeppelin 2 5
Deep Purple 2 5
Black Sabbath 2 5
U2 2 5
Pink Floyd 4 4.25
Jimi Hendrix 3 4.33
Creedence Clearwater Revival 3 4.33
Nick Drake 3 4.33

Least Favorites

ArtistAlbumsAverage
Kanye West 2 1
Missy Elliott 2 1
Sepultura 2 1
Eminem 2 1
Public Enemy 2 1.5
Metallica 2 1.5
Beastie Boys 2 1.5

Controversial

ArtistRatings
The Who 4, 5, 2

5-Star Albums (38)

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Popular Reviews

Back At The Chicken Shack by Jimmy Smith

Am 25. April 1960 betrat der amerikanische Organist Jimmy Smith mit Stanley Turrentine am Tenorsaxofon, Kenny Burrell an der Gitarre und Donald Bailey am Schlagzeug das Van Gelder Studio in Englewood Cliffs, New Jersey – und nahm in einer einzigen Session gleich zwei Alben auf. Back at the Chicken Shack, auf Blue Note Records erst 1963 veröffentlicht, ist das unmittelbarere der beiden: Soul Jazz in Reinform, tief im Blues verwurzelt, angetrieben von Smiths unverwechselbar knurrendem Hammond-B3-Sound. Die vier Stücke – das titelgebende Smith-Original, der Standard „When I Grow Too Old to Dream" sowie Turrentines „Minor Chant" und Smiths „Messy Bessie" – leben von entspannter Intensität. Turrentine dominiert weite Strecken mit einem reifen, bluesdurchtränkten Tenorton, der seinen späteren Ruhm bereits klar andeutet; Burrell hält sich elegant zurück und setzt punktgenau akzentuierte Soli. Smiths linke Hand allein liefert dabei mehr rhythmischen Antrieb als manches komplette Rhythmusgespann. Dass Alfred Lion die Veröffentlichung drei Jahre hinauszögerte, mag damals pragmatisch gewesen sein – rückblickend wirkte es wie ein bewusstes Reifen des Materials. Dass „Minor Chant" 1993 von A Tribe Called Quest für „Electric Relaxation" gesampelt wurde, illustriert, wie tief dieses Album in die Popkultur eingesickert ist. Laut Blue-Note-Mitgründer Lion hielten die gesunden Verkaufszahlen des Albums das Label in schwierigen Jahren sogar finanziell über Wasser. In Robert Dimerys 1001 Albums You Must Hear Before You Die findet sich Back at the Chicken Shack folgerichtig als Pflichtlektüre des Genres. Musik, die so mühelos klingt, dass man beinahe übersieht, wie präzise jede Note sitzt – und genau darin liegt die eigentliche Kunst.

Heavy Weather by Weather Report

Die amerikanische Jazz-Fusion-Formation Weather Report – gegründet von Keyboarder Joe Zawinul und Saxophonist Wayne Shorter, zwei ehemaligen Mitstreitern von Miles Davis – veröffentlichte im März 1977 mit Heavy Weather ihr siebtes Studioalbum. Aufgenommen in den Devonshire Sound Studios im nordkalifornischen North Hollywood, erschien es auf Columbia Records und sollte das kommerziell erfolgreichste Werk der Band werden: Bis 1991 hatte es sich in den USA allein über eine Million Mal verkauft. Der entscheidende Faktor für den Durchbruch war die Ankunft von Jaco Pastorius, der als Bassist, Ko-Produzent und Komponist nicht nur dem Klang des Albums seine unverwechselbare Prägung gab, sondern die gesamte Bandarchitektur neu justierte. Musikalisch vollzieht das Album einen merklichen Kurswechsel: weg von der offenen, improvisationsreichen Struktur früherer Weather-Report-Platten, hin zu kompakten, thematisch scharf gezeichneten Kompositionen. „Birdland" – Zawinuls Hommage an den New Yorker Jazzclub – ist inzwischen zu einem der meistgecoverten Stücke der Fusionsgeschichte geworden; The Manhattan Transfer gewannen damit 1979 einen Grammy. Nicht weniger eindrücklich: Pastorius' eigenes „Teen Town", ein hypnotischer, federnder Basslauf, der die Grenzen des Instruments neu vermisst, und das lyrische „A Remark You Made", das Shorters Sopransaxophon in einem seiner ausdrucksstärksten Momente zeigt. Dass Heavy Weather von einem Teil der eingefleischten Weather-Report-Fangemeinde mit gemischten Gefühlen betrachtet wird – zu zugänglich, zu poliert –, ist verständlich, aber letztlich unerheblich. Das Album ist handwerklich makellos: Zawinuls Synthetizer-Schichten, die lebendige Reverb-Akustik der Devonshire-Studios und das neu formierte Rhythmusgespann aus Alejandro Acuña und Manolo Badrena erzeugen eine Wärme und Präzision, die in dieser Dichte selten erreicht wird. DownBeat vergab fünf Sterne; die Leserschaft wählte es zum Jazzalbum des Jahres. Heavy Weather ist der Moment, in dem Jazz Fusion aufhörte, ein Experiment zu sein, und zum vollendeten Kunstwerk wurde.

Black Sabbath by Black Sabbath

Das Debütalbum der britischen Band Black Sabbath wurde im Oktober und November 1969 in den Regent Sound Studios und den Island Studios in London aufgenommen. Die vierköpfige Gruppe, bestehend aus Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward, gilt als Mitbegründer des Heavy Metal. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Blues-Rock, Doom und Hard Rock. Charakteristisch sind die tief gestimmten Gitarrenriffs, langsamen Tempi und düsteren Klangbilder. Der eröffnende Titelsong „Black Sabbath“ gilt als stilprägend, insbesondere durch den Einsatz des Tritonus-Intervalls. Weitere bekannte Stücke wie „N.I.B.“, „The Wizard“ oder „Behind the Wall of Sleep“ zeigen den Einfluss von Blues, ergänzt durch eine zunehmend dunkle Klangsprache. Das Album markiert einen Übergang von britischem Bluesrock hin zu einer härteren, schwereren Ausdrucksform. Aus heutiger Sicht lässt sich darin eine frühe Form des Heavy Metal erkennen. Die Produktion ist eher roh gehalten, was der Atmosphäre zugutekommt. Das Album zeigt eine stilistische Eigenständigkeit und eine klare künstlerische Ausrichtung. Es ist weniger auf virtuose Spieltechnik als auf Stimmung und Struktur angelegt. Auch wenn es noch hörbar in der Rocktradition der späten 1960er Jahre verwurzelt ist, wirkt es durch seine Themenwahl und Klangästhetik ungewöhnlich und in Teilen vorausweisend. „You can’t kill rock’n’roll – it’s here to stay.“ Ozzy, Ruhe in Frieden und mach’s laut da drüben!

In Rainbows by Radiohead

Das siebte Studioalbum der britischen Band Radiohead wurde 2007 veröffentlicht und markierte eine Phase, in der die Gruppe sich weiter von traditionellen Vertriebsmodellen entfernte. Aufgenommen in mehreren Studios, darunter die berühmten Abbey Road Studios sowie das von der Band bevorzugte Courtyard Studio, präsentiert In Rainbows einen vielschichtigen Sound, der zwischen Art Rock und experimenteller Elektronik angesiedelt ist. Musikalisch verbindet das Album klare Melodien mit komplexen Arrangements. Besonders hervorzuheben sind Stücke wie „Reckoner“, das durch seine Rhythmik und Atmosphäre besticht, sowie „Nude“, das mit seiner zurückhaltenden Instrumentierung eine eindringliche Wirkung entfaltet. „15 Step“ eröffnet das Album mit einem ungewöhnlichen Beat, während „Videotape“ einen ruhigen, fast hypnotischen Abschluss bildet. Radiohead zeigen hier eine zugängliche, aber detailreiche Seite ihres Schaffens. Das Album ist stilistisch vielseitig und beweist, dass die Band auch nach Jahren der Neuerfindung ihren charakteristischen Klang beibehalten kann.

Rubber Soul by Beatles

„Rubber Soul“ markiert 1965 einen Wendepunkt in der Karriere der Beatles und in der Popgeschichte insgesamt. Aufgenommen wurde das Album in den Abbey Road Studios in London, mit George Martin als Produzent. Die Band – John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr – entfernte sich hier deutlich vom typischen Beat-Sound ihrer frühen Jahre und öffnete sich neuen stilistischen Einflüssen, etwa Folk, Soul und klassischem Pop. Bekannte Stücke wie „Norwegian Wood (This Bird Has Flown)“, „Michelle“ und „In My Life“ zeigen eine reifere, introspektivere Songkunst. Der Einsatz der Sitar durch Harrison in „Norwegian Wood“ deutet bereits den späteren Hang zur musikalischen Experimentierfreude an. Gleichzeitig bleibt das Songwriting kompakt und melodisch eingängig, besonders in McCartneys „Drive My Car“ oder „You Won’t See Me“. „Rubber Soul“ wirkt insgesamt homogener und reflektierter als seine Vorgänger – ein Album, das den Übergang von der Beatband zur ernstzunehmenden Studiogruppe einleitet. Es verbindet handwerkliche Präzision mit lyrischer Reife und gilt zu Recht als Meilenstein in der Entwicklung moderner Popmusik.

1-Star Albums (54)

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Critic

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